Stadtarchiv wirbt um die Bereitstellung historischer Unterlagen

Viele unterschiedliche Perspektiven ergeben ein Bild

Zu sehen sind Stadtarchiv-Leiter Florian Notter und Matthias Lebegern, wie sie in einem Privatalbum von 1903 blättern. (Foto: Stadt Freising)
Stadtarchiv-Leiter Florian Notter (li.) und Matthias Lebegern blättern in einem Privatalbum von 1903. (Foto: Stadt Freising)

Mit einem Aufruf wendet sich das Freisinger Stadtarchiv an die Bürgerinnen und Bürger: Wer auf historische Schriftstücke, Fotos, Postkarten, Pläne und Karten, Druckschriften, Plakate, Musikalien, Münzen, Medaillen, Abzeichen oder andere Dinge stößt, die einen Bezug zu Freising haben, soll sich bitte an das Stadtarchiv wenden. „ Gerade unsere Archivischen Sammlungen leben von den Übergaben aus der Bevölkerung“, schildert Florian Notter, Leiter des Stadtarchivs. Bei Haushaltsauflösungen oder beim Stöbern auf dem Dachboden seien schon hochinteressante Fundstücke entdeckt worden.  So wie ein außergewöhnliches Privatalbum aus dem Jahr 1903 mit Fotos von allen Freisinger Bauten jener Zeit, das Notter und sein Stellvertreter, Matthias Lebegern, am 06. März 2017 bei der monatlichen Pressekonferenz im Rathaus präsentierten.

Gedächtnis der Stadt Freising

Archivbestände. (Foto: Stadt Freising)
Archivbestände. (Foto: Stadt Freising)

Das Stadtarchiv ist der zentrale Erinnerungsspeicher Freisings. Gerade durch Archive lässt sich vergangenes Geschehen rekonstruieren. Hauptaufgabe des Stadtarchivs Freising ist die Ordnung und Sicherung des städtischen Aktenwesens – alle wichtigen Unterlagen und Sitzungsprotokolle der Ämter und Referate, der Eigenbetriebe und Stiftungen werden aufbewahrt. Damit lässt sich freilich kein annährend vollständiges Bild der Freisinger Geschichte rekonstruieren. Deshalb werden auch bedeutende Unterlagen von Institutionen, Privatpersonen, Firmen oder Schulen übernommen. Ein aussagekräftiges Bild einer bestimmten Epoche entsteht aber erst, wenn Fotografien, Karten, Handschriften oder Plakate die Überlieferungen ergänzen – und diese Zeugnisse der (auch jüngsten) Freisinger Geschichte befinden sich in den sogenannten Archivischen Sammlungen. „Viele unterschiedliche Perspektiven ergeben ein Bild“,  unterstreicht Florian Notter die Bedeutung dieser Sammlungen.

Alles mit Freising-Bezug ist begehrt

Was dem Stadtarchiv übergeben werden kann, wird sorgsam verwahrt. (Foto: MASELL)
Was dem Stadtarchiv übergeben werden kann, wird sorgsam verwahrt. (Foto: MASELL)

Wer also mit Dokumenten, Unterlagen, Münzen, Medaillen, Abzeichen oder anderen Dingen mit Freising-Bezug aufwarten kann, soll sich an das Stadtarchiv wenden (Haus der Vereine/ Major-Braun-Weg 12, Mail stadtarchiv©freising,de, Telefon 08161/54-44710). Besonderes Interesse besteht an der Übernahme von Personennachlässen, insbesondere von ehemals politisch, gesellschaftlich oder kulturell aktiven Freisinger/-innen. Vereine könnten ihre historischen Archive (auch zum besseren Schutz) dem Stadtarchiv übergeben. Von Interesse für die geschichtliche Überlieferung sind auch Archive nicht mehr bestehender Firmen. Sicher kann man sein, dass das Archivgut fach- und sachgerecht gelagert, geordnet und verzeichnet wird.

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