Erhöhung der Abfallgebühren und der Grundsteuer ab 1. Januar 2016

Am 01. Januar 2016 ist die neue Gebührensatzung für die öffentliche Abfallentsorgung des Landkreises Freising in Kraft getreten. Der Stadtrat hat zum gleichen Zeitpunkt die Hebesätze der Grundsteuer A und B in der Stadt Freising erhöht.

 

Abfalltonnen

Jahresgebühr neu    

Jahresgebühr alt    

Restmülltonne 120 l

140,40 €

126,00 €

Restmülltonne 240 l

280,80 €

252,00 €

Restmüllcontainer 1,1 m³ (Leihbehälter)

1.287,00 €

1.155,00 €

Restmüllcontainer 1,1 m³ (Eigentumsbehälter)

1.234,92 €

1.102,92 €

Biotonne 120 l

66,60 €

60,00 €

Biotonne 240 l

133,20 €

120,00 €

  

Grundsteuerhebesätze A und B

neu    

alt    

a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (A)    

350

310

b) für alle anderen Grundstücke (B)

360

320

 

Die Grundabgaben sind zu den im Bescheid genannten Terminen zu entrichten.

Um den Bürger/-innen die Bezahlung der Steuern und Gebühren zu erleichtern, kann eine Einzugsermächtigung (SEPA-Lastschriftformular) auf der Homepage der Stadt Freising heruntergeladen werden: SEPA-Lastschriftmandat.

Die Bürger/-innen, die bereits ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nichts veranlassen.

 

 

Grundlegende Informationen zur Grundsteuer

Die Grundsteuer wird von den Gemeinden auf Grundstückseigentum erhoben und zählt zu den Gemeindesteuern.
Unterschieden wird zwischen der Grundsteuer A (agrarisch), welche auf land- und forstwirtschaftliches Grundvermögen erhoben wird, und der Grundsteuer B (baulich) auf alle übrigen bebauten und bebaubaren Grundstücke.

Die Höhe der Grundsteuer wird für jedes Grundstück wie folgt bestimmt:

Zunächst ermittelt das zuständige Finanzamt den Einheitswert des Grundstücks. Dieser Einheitswert wird alle 6 Jahre nach den Regelungen des Bewertungsgesetzes neu festgestellt und bildet die Grundlage für die Berechnung verschiedener Steuerarten, so z. B. auch für die Festsetzung der Grundsteuer.

Durch Multiplikation des Einheitswertes mit der Steuermesszahl errechnet das Finanzamt anschließend den Grundsteuermessbetrag. Die Steuermesszahl ist dabei je nach Grundstücksart verschieden und im Grundsteuergesetz fest vorgegeben. Beispielsweise beträgt sie für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke 0,6%.

Nach Ermittlung des Grundsteuermessbetrages erlässt das Finanzamt einen Grundsteuermessbescheid, wobei die Gemeinde, in welchem Hoheitsgebiet sich das Grundstück befindet, eine Kopie des Bescheids erhält. Die Gemeinde erhebt daraufhin die Grundsteuer, indem der Grundsteuermessbetrag mit dem individuellen Hebesatz der Gemeinde multipliziert wird.

Als Einnahmequelle hat die Grundsteuer eine vergleichsweise geringere Bedeutung als die Gewerbesteuer, da ihr Steueraufkommen niedriger ist. Da sie aber aufgrund geringerer Schwankungen in ihrer Höhe konstant planbar ist, spielt sie für die Haushaltsplanung eine wichtige Rolle.

 

Steuertermine

Die Grundsteuer ist vierteljährlich zu entrichten. Die Steuerzahlungen erfolgen jeweils zum:

  • 15. Februar
  • 15. Mai
  • 15. August
  • 15. November

Auf Antrag ist auch eine jährliche Zahlung jeweils zum 01.07. eines Jahres möglich.

 

Gebühren für Hausabgaben

Wie viele andere Gemeinden auch erhebt die Stadt Freising gleichzeitig mit der Grundsteuer die von den Grundstückseigentümern zu entrichtenden Benutzungsgebühren. Dies betrifft die Gebühren für die Abfallbeseitigung und Straßenreinigung.

 

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