Wirtschaftsplan 2020 der Freisinger Stadtwerke

Umfangreiche Investitionen und hohe Kosten prägen das Ergebnis

Die Freisinger Stadtwerke haben in der Werkausschusssitzung am Mittwoch, 13. Noevmber 2019, ihren Wirtschaftsplan und die Planzahlen für das Jahr 2020 vorgestellt. "Auch im Jahr 2020 werden wie in den Vorjahren umfangreiche Investitionsmaßnahmen stattfinden", so teilen die Stadtwerke in einer Medieninfromation mit. Weiter heißt es: "Bereits in hohem Maß getätigte Investitionen aus den Vorjahren wirken sich über Abschreibung und Zinsaufwendungen auf das Ergebnis aus. Insgesamt rechnen die Freisinger Stadtwerke im kommenden Wirtschaftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 157.300 Euro."

Die Zahlen für 2020 im Detail 

Bei der Trinkwasserversorgung rechnen die Stadtwerke mit einem Ergebnis von 281.900 Euro: "Der Trinkwasserabsatz und die entsprechenden Umsatzerlöse sind relativ konstant." Der Badebetrieb werde entsprechend der Planung mit einem Verlust von 3.122.100 Euro abschließen. Für das Jahr 2020 werde mit 330.000 Besuchern im fresch gerechnet, die einen Umsatzerlös in Höhe von 1.948.200 Euro einbringen sollen. Demgegenüber stehen Ausgaben für Materialaufwendungen in Höhe von 1.472.300 Euro, 1.845.000 Euro für Personalkosten sowie Abschreibungen und Zinsen in Höhe von 1.755.100 Euro. 

Im Bereich der Immobilien soll ein Ergebnis von 350.100 Euro erzielt werden. Aus der Beteiligung an der Fernwärmeversorgung Freising GmbH (FFG) erwarten die Stadtwerke eine Gewinnausschüttung, die sich mit 294.000 Euro positiv auf das Ergebnis auswirken soll. Die Gewinnabführung der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH in Höhe von 3.863.800  Euro und die Verlustübernahme der Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH in Höhe von 1.825.100 Euro fließen ebenfalls in das Ergebnis ein. 

Weiter heißt es in der Mitteilung: "Das Investitionsvolumen liegt entsprechend der Planung bei 6,94 Millionen Euro. Das neue Hallen- und Freibad ist zwischenzeitlich fertiggestellt, sodass die Investitionen hierfür merklich abnehmen. Aus noch nicht abgerechneten Bauleistungen und für die noch ausstehende Sanierung im Bereich des Sprungbeckens sind Ausgaben in Höhe von 3.010.000 Euro zu erwarten.  Im Trinkwasserbereich sind für Investitionen in das Trinkwassernetz, die Sicherung der Trinkwassergewinnung und Vorbereitungen für das neue Trinkwassergewinnungsgebiet im Kranzberger Forst in Höhe von 3.940.000 Euro in Ansatz gebracht."  

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