Widerstand ungebrochen

Aktionsbündnisse gegen 3. Startbahn demonstrieren in München

"Danke, München!": Das Datum ist unvergessen – das Thema anhaltend aktuell. Am Mittwoch, 17. Juni 2020, war Jahrestag des erfolgreichen Münchner Bürgerentscheids von 2012 gegen eine 3. Start- und Landebahn am Flughafen München:  Vor acht Jahren hatten sich fast 55 Prozent der Münchner Bürger*innen dabei gegen den Bau einer 3. Startbahn ausgesprochen.

Unter dem Motto "Dritte Startbahn endgültig beerdigen – Jetzt" haben Vertreter*innen des Aktionsbündnisses AufgeMUCkt und des Bündnisses "München gegen die 3. Startbahn" in einer Demonstration vor der Staatskanzlei klar Position bezogen – aufgrund der aktuellen Situation selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-bedingten Abstände.

Gemeinsam forderten die Versammelten um Vertreter*innen der beiden Bündnisse von der Bayerischen Staatsregierung, dass die Genehmigung der 3. Start- und Landebahn am Flughafen München endlich rechtsverbindlich zurückgezogen werden solle: "Klimaschutz, Naturschutz und der Schutz der Bevölkerung sprechen mehr denn je gegen eine 3. Bahn. Ein Bedarf war nie gegeben. Die Corona-Krise hat zu einer langandauernden Krise der Luftfahrt geführt, eine 3. Bahn ist unnötiger denn je und das Geld für dringendere Aufgaben und nachhaltige Zukunfts-Investitionen nötiger denn je“, unterstrichen die Teilnehmer*innen, darunter für die Stadt Freising Bürgermeisterin Eva Bönig sowie Stadtrat und Umweltreferent Manfred Dobny.

Ebenfalls mit vor Ort: Mitglieder des Bundes Naturschutz, des Landesbundes für Vogelschutz, des "Bürgervereins Freising zur Vermeidung von Lärm- und Schadstoffbelastungen e. V." und der Freisinger Aktionsgemeinschaft Lichterzeichen. Mit einer großen Ortstafel "Attaching" wurde ausdrücklich der Freisinger Stadtteil benannt, der von einer 3. Stadt- und Landebahn am allerstärksten betroffen wäre.

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