Weihenstephaner Forum am 21. und 22. Oktober

Unter dem Motto "Welt retten – Stadt beackern" geht es um die urbane Landwirtschaft

Wie kann die Lebensmittelproduktion in der Stadt zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen? Ist die urbane Landwirtschaft ein Trendphänomen oder ist sie als transformatives Element für die Entwicklung resilienter Stadt- und Ernährungssysteme anzusehen? Diese und weitere kritische Fragen stehen im Zentrum des 14. Weihenstephaner Forums am Donnerstag, 21. Oktober, von 17 bis 20 Uhr und am Freitag, 22. Oktober, von 10 bis 20 Uhr. Organisiert wird das hybride Event von der Professur für Urbane Produktive Ökosysteme an der Technischen Universität München (TUM). Hier können Sie das Programm (virtuell und hybrid) einsehen.

Eine Anmeldung für die Teilnahme vor Ort ist bis spätestens 18. Oktober notwendig, um Logistik und Verpflegung zu planen. Auch für die Online-Teilnahme am Forum ist eine Registrierung nötig. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zeitnah zur Veranstaltung detaillierte Information sowie den Zugangslink für den Zoom-Raum. Die Veranstaltung findet anteilig in deutscher und englischer Sprache (ohne Simultanübersetzung) statt, steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei.

In der Einladung der Professur für Urbane Produktive Ökosysteme heißt es: "Die Industrialisierung unseres globalen Ernährungssystems und die wachsende Urbanisierung verstärken nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels und beschleunigen den Verlust der Artenvielfalt, sondern bewirken auch maßgeblich die räumliche und mentale Entkoppelung von Nahrungsmittelproduktion und -konsum. Vor dem Hintergrund der damit verbundenen sozial-ökologischen Herausforderungen lässt sich über das letzte Jahrzehnt weltweit eine ´Renaissance` verschiedener Formen der urbanen Landwirtschaft und damit einhergehend die Entstehung neuer multifunktionaler produktiver Ökosysteme im städtischen Raum beobachten.

`Die vielfältigen Ausprägungen und unterschiedlichen Dimensionen urbaner Landwirtschaft zeigen besonders im Globalen Norden zunehmend Potenziale auf, wie negative Effekte entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette verringert und ökologische, wirtschaftliche sowie soziale Mehrwerte geschaffen werden können`, sagt die Hauptorganisatorin des 14. Weihenstephaner Forums, Monika Egerer, Professorin für Urbane Produktive Ökosysteme an der TUM. Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Alumni-Club Landschaft TUM e.V. und das Hans Eisenmann-Forum für Agrarwissenschaften der TUM (HEF)."

Am 21. und 22. Oktober lädt die Professur für Urbane Produktive Ökosysteme erfahrene Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft dazu ein, verschiedene Formen urbaner Produktion, deren Grenzen und Möglichkeiten zu beleuchten und ihr praktisches Potenzial unter ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu diskutieren.


In eigener Sache: Als Universitätsstadt, die sich mit einem eigenen „Wissenschaftspreis Weihenstephan der Stadt Freising“ im Wissen um die großartigen Leistungen am Standort Freising auch selbst engagiert, weist Freising in loser Folge online auf Aktuelles aus Lehre und Forschung „made in Freising“ hin. Gemeinsam mit der TUM bietet die Stadt Freising die Veranstaltungsreihe „TUM@Freising – Wissenschaft erklärt für ALLE“ an, die regelmäßig für einen spannenden Austausch zwischen Wissenschaftlern/-innen und der interessierten Bevölkerung sorgt.  

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