Viele Eschen nicht mehr standsicher

Baumfällungen am Weihenstephaner Südhang nötig

Laut einer Medieninformation der TU München müssen auf dem Südhang des Weihenstephaner Bergs in Freising müssen die meisten Eschen gefällt werden. In der Meldung heißt es: "Weil die Wege in dem Waldstück am Freisinger Veitsmüllerweg aufgrund geschädigter Bäume nicht mehr sicher sind, wurden die sieben Zugänge vorsorglich gesperrt. Am 7. November erfolgen die ersten Baumfällmaßnahmen am Veitsmüllerweg. Dazu wird die Straße den ganzen Tag komplett gesperrt.

Einige Eschen am Südhang des Weihenstephaner Bergs haben massive Schäden aufgrund des Eschentriebsterbens. Die geschädigten Eschen werden zunehmend von sekundären Schadorganismen befallen. Vor allem der Wurzelbefall durch den Hallimasch sorgt dafür, dass die Bäume nicht mehr standsicher sind. Dies ergab die Begutachtung durch einen unabhängigen Baumgutachter gemeinsam mit Fachleuten der Unteren Naturschutzbehörde und des BUND Naturschutz sowie der Technischen Universität München (TUM).

Nachdem die Wege vom Veitsmüllerweg hinauf zum Weihenstephaner Berg instandgesetzt wurden, sind auch die Anforderungen an die Verkehrssicherung gestiegen. Die Verkehrssicherungspflicht erfüllt die TUM durch die notwendigen Baumfällarbeiten, um die Naherholung dort nicht zum Risiko werden zu lassen. Am 7. November wird mit den Fällungen am Veitsmüllerweg begonnen. Dazu wird der Veitsmüllerweg zwischen Vöttinger Straße und Veitshof komplett gesperrt und steht ganztags weder für Fußgänger noch für andere Verkehrsteilnehmer zur Verfügung.

Wo möglich, sollen die rund 300 geschädigten Bäume – überwiegend Eschen, aber auch andere Laubbäume – nicht vollständig entfernt, sondern zu einem Baumtorso zurückgeschnitten werden, der Lebensraum für Insekten und Nistmöglichkeiten für Vögel bietet. Auch die ganz gefällten Bäume sollen im Wald verbleiben, denn das Totholz dient einer großen Zahl von Tieren und Pflanzen als ideales Nist-, Entwicklungs-, Nahrungs- oder Überwinterungshabitat. Für Fledermäuse oder Käuze ist der Lebensraum Totholz besonders wichtig."

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