Verstärkerbusse bei der S-Bahn-München

Ab sofort zusätzliche Linien auf den Außenästen im Einsatz

Mehr Angebot für mehr Abstand: Insgesamt 54 Regionalbusse stehen seit Montag, 04. Mai, bereit, damit alle Fahrgäste auf den Außenästen der Münchner S-Bahn weiter entsprechend der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie unterwegs sein können. Darüber informiert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr in einer Medieninformation. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer sagt: "Jeder, der auf Bus oder Bahn angewiesen ist, soll gesund und mit einem guten Gefühl fahren. Es war klar, dass nach und nach wieder mehr Geschäfte öffnen und auch viele Schüler wieder in die Schule gehen. Deswegen haben wir vorausschauend die Verstärkerbusse organisiert. So schaffen wir an den Außenästen ein effektives Angebot und schützen gleichzeitig die Gesundheit von Fahrgästen und Personal."

Die Busse, die vom Freistaat in Zusammenarbeit mit der S-Bahn München und dem Regionalverkehr Oberbayern (RVO) geplant wurden, fahren laut Medienmitteilung parallel zur S-Bahn von Bahnhof zu Bahnhof – angepasst an den jeweiligen Bedarf. Ministerin Schreyer: "In Freising ist zum Beispiel wegen der Industriebetriebe schon ab der Endhaltestelle viel los. Deswegen stehen dort auch zusätzliche Busse in Richtung Neufahrn, Lohhof und Unterschleißheim bereit. Bei der S7 fahren die Busse dafür nur zwischen Wolfratshausen und Solln sowie Neuperlachs Süd und Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Wir verstärken außerdem gezielt die Zeiten am Tag, in denen besonders viele Menschen mit der S-Bahn unterwegs sind. Die Entwicklung haben wir gut im Blick."

Verstärkt werden die Außenäste der S-Bahn in den folgenden Bereichen:

  • S1 zwischen Feldmoching und Freising
  • S2 zwischen Karlsfeld und Dachau, Dachau und Markt Indersdorf, Dachau und Petershausen sowie Markt Indersdorf und Altomünster bzw. Berg am Laim und Markt Schwaben sowie Markt Schwaben und Erding
  • S3 zwischen Giesing und Holzkirchen bzw. Pasing und Maisach
  • S4 zwischen Pasing und BuchenauS6 zwischen Trudering und Ebersberg
  • S7 zwischen Neuperlach Süd und Höhenkirchen-Siegertsbrunn bzw. München-Solln und Wolfratshausen
  • S8 zwischen Harthaus und Neugilching

In den Bussen und an den Haltestellen gilt, wie im gesamten ÖPNV, die Maskenpflicht. Alle Fahrgäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dazu zählen neben den so genannten "Community-Masken" auch Schals oder Tücher. Ministerin Schreyer:"Der beste Schutz vor Ansteckung ist und bleibt ein ausreichender Abstand voneinander. Deswegen steuern wir das Angebot so, dass es möglichst überall genügend Platz gibt." Fahrgäste können laut Staatsministerium von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 089/2192-3020 oder per E-Mail unter enge-im-nahverkehr@stmb.bayern.de zu volle Züge oder Busse melden.

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