Wichtige Verhaltensregeln für die Westtangente

Sicherheit im Tunnel bitte nicht gefährden

Seit Montag, 10. Januar, ist die Westtangente in Betrieb – Straße samt Tunnel stehen damit ausschließlich dem motorisierten Verkehr als Umfahrung der Innenstadt zur Verfügung. Die Zeit, sich das Großprojekt jenseits der bestehenden Fuß- und Radwege beim Spazierengehen oder einem Fahrradausflug direkt auf der neuen Trasse anzusehen, ist damit endgültig vorbei: Fuß- und Radverkehr sind auf der gesamten Strecke und selbstverständlich auch unmittelbar im Tunnel aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen – das meint ausdrücklich auch "Stippvisiten" an den Tunnelportalen.

Die 3560 Meter lange Trasse verbindet die Thalhauser Straße (Staatsstraße 2084) / Weihenstephaner Ring direkt mit der Staatsstraße 2350 (vormals Bundesstraße 11) / Kreisstraße FS 44 und führt damit den Durchgangsverkehr um die Stadt herum. Zur bestmöglichen Entlastung der Einwohner*innen wird der Stadtteil Vötting dabei mit einem 705 Meter langen Tunnel unterfahren. Dort gilt, wie in allen Straßentunneln, die Straßenverkehrsordnung mit zwei zentralen Ge- oder Verboten für die Benutzung: "Wer ein Fahrzeug führt, muss beim Durchfahren des Tunnels Abblendlicht benutzen und darf im Tunnel nicht wenden." Und: "Im Falle eines Notfalls oder einer Panne sollen nur vorhandene Nothalte- und Pannenbuchten genutzt werden." Dort widerrechtlich anzuhalten und auszusteigen um sich das Bauwerk anzusehen, gefährdet nicht nur die Tunnel-Touristen, sondern alle Verkehrsteilnehmer*innen: Verstöße werden zur Anzeige gebracht.

Nur wenige Stunden nach der Verkehrsfreigabe hat die Videoüberwachung noch am Montag Personen aufgezeichnet, die ihr Fahrzeug im Tunnel verlassen haben – kein Kavaliersdelikt, sondern eine Gefährdung der allgemeinen Sicherheit!


Weitere Informationen zum Bauprojekt Westtangente finden Sie auf unserer Webseite.

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