"Übers Jahr viel los im Moos"

Kurzfilm zum Kreativwettbewerb liefert Anregungen

Es sind nur drei Minuten, aber schon diese kurze Entdeckungsreise per Video in die ungewöhnliche Landschaft südlich von Freising weckt mehr als Lust auf einen wirklichen lohnenden Ausflug. Der neue Kurzfilm regt auch an, sich mit einem eigenen Beitrag am großen Kreativ-Wettbewerb "Übers Jahr viel los im Moos" zu beteiligen.

Seit Montag, 12. Juli 2021, können alle Interessierten auf der Homepage der Stadt Freising oder direkt auf YouTube bequem online an einem ganz besonderen "filmischen" Spaziergang teilnehmen und viel über den aktuellen Wettbewerb rund um das Thema Freisinger Moos erfahren. Die Stadt hat ein kurzweiliges Video produzieren lassen, in dem Umweltreferent Manfred Drobny und seine zwei aufgeweckten Begleiterinnen, Lana und Heidi, beide neun Jahre jung, durch das einzigartige Niedermoorgebiet vor den Toren der Stadt führen. Das Freisinger Moos beginnt gleich hinter Vötting, erstreckt sich bis Pulling, Neufahrn und Giggenhausen – und ist ein echter Schatz für den Klima- und Naturschutz.

Nächstes Jahr wird das Freisinger Moos das große Thema bei den Freisinger Umwelttagen 2022 sein. Der aktuelle Wettbewerb, der bis 15. März 2022 läuft, will alle Freisinger/-innen schon jetzt einstimmen und die Bedeutung für Mensch, Natur und Klima veranschaulichen. Die kommenden Ferien sind dabei genau die richtige Zeit für einen inspirierenden Ausflug ins Moos: Freisinger*innen jeden Alters können an diesem Kreativwettbewerb teilnehmen und mit Zeichenstift und Farben oder Foto- und Filmkamera (das kann auch das Smartphone sein) ihre Eindrücke und Erlebnisse im Freisinger Moos festhalten, gerne aber auch etwas basteln oder formen, zum Beispiel ein Mini-Biotop.

Der Wettbewerb erstreckt sich bewusst bis ins Frühjahr: Im Freisinger Moos gibt es schließlich viel zu entdecken, zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit. Das kann eine romantische Morgen- oder Abendstimmung mit aufsteigenden Nebelschwaden sein, ein Spätnachmittag im Sommer mit dem Tanz der Libellen am Wasser oder eine Vollmondstimmung mit fast unwirklicher Mooslandschaft und den angeleuchteten Domtürmen im Hintergrund. Wer etwas Geduld und ein Quäntchen Glück hat, begegnet einem Kiebitz oder Brachvogel auf der Feuchtwiese oder sieht einen Falken im Sturzflug auf seine Beute, wahrscheinlich einer kleinen Feldmaus, niedersausen. Auch die Pflanzenwelt hat viel zu bieten, u.a. seltene Orchideen und Lilien. Dabei sind viele stille Ecken und romantische Winkel zu erforschen und erwandern. Das Auto sollte natürlich daheim bleiben, die Region ist problemlos mit dem Radl erreichbar.

Wichtige Bitte für den Besuch im Moos: Mit Rücksicht auf die Wiesenbrüter sollten alle Besucher*innen unbedingt auf den Spazierwegen bleiben. Hunde dürfen nicht von der Leine gelassen werden.

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