TUM setzt Strukturreform in Gang

Wissenschaftszentrum Weihenstephan wird zur TUM School of Life Sciences

Inhaltliche Modernisierung der Forschung, Ausrichtung der Lehre an zukunftsgerichteten Kompetenzprofilen und eine unternehmerische Management-Struktur: Die Technische Universität München (TUM) hat eine tiefgreifende Strukturreform eingeleitet. Mit der Überführung des Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt in die TUM School of Life Sciences hat die TUM die erste von künftig sieben sogenannten Schools mit innovationsfördernder Governance eingerichtet.

Vor exakt 20 Jahren hatte die TUM drei Fakultäten miteinander zum Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt gebündelt und die traditionsreichen Fächer in den Bereichen Agrar, Forst und Lebensmittel in die interdisziplinären Lebenswissenschaften integriert. Diese strukturelle Reform wurde zum Vorbild in der Wissenschaftslandschaft. Nun wird der Wissenschaftscampus Weihenstephan erneut zum Vorreiter. Am 1. Oktober 2020 startet die neue TUM School of Life Sciences. Sie ist die erste von künftig sieben Schools in der innovationsfördernden, neuen Organisationsstruktur der Universität.

Die neue TUM School of Life Sciences richtet sich mit einem ganzheitlichen Forschungs- und Lehransatz auf das Gesamtökosystem Mensch - Tier - Pflanze - Boden - Klima aus. Untergliedert in drei Departments schöpft die School ihr Innovationspotential aus der fachübergreifenden Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die nicht mehr aufgrund unterschiedlicher Untersuchungsobjekte wie beispielweise Mensch, Tier oder Pflanze künstlich getrennt voneinander arbeiten, sondern gemeinsam an interdisziplinären Fragestellungen forschen und neuen Methoden entwickeln.

Ein ausführlicher Bericht zum Thema ist auf der Webseite der TUM nachzulesen.

In eigener Sache
Als Universitätsstadt, die sich mit einem eigenen „Wissenschaftspreis Weihenstephan der Stadt Freising“ im Wissen um die großartigen Leistungen am Standort Freising auch selbst engagiert, weist Freising in loser Folge online auf Aktuelles aus Lehre und Forschung „made in Freising“ hin. Gemeinsam mit der TUM bietet die Stadt Freising die Veranstaltungsreihe „TUM@Freising – Wissenschaft erklärt für ALLE“ an, die regelmäßig für einen spannenden Austausch zwischen Wissenschaftlern/-innen und der interessierten Bevölkerung sorgt.

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