Taubenfüttern verboten

Stadt bittet um Beachtung zum Wohle der Tiere

Auf Grund vermehrter Beschwerden über die hohe Taubenpopulation erinnert die Stadt Freising aus aktuellem Anlass ausdrücklich an das geltende Taubenfütterungsverbot: Nicht zuletzt aus Gründen des Tierschutzes ist es im Stadtgebiet verboten, verwilderte Haustauben und Wildtauben zu füttern. Dieses Verbot erfasst auch das Auslegen von Futter- und Lebensmitteln, die erfahrungsgemäß von Tauben aufgenommen werden.

Die Fütterung der „Stadttauben“ stört das natürliche Gleichgewicht. Einseitiges, keineswegs artgerechtes Füttern macht die Tauben überdies anfällig für Krankheiten und Parasiten. Stadttauben vermehren sich bei einem übermäßig hohen Nahrungsangebot wesentlich stärker als unter normalen Lebensbedingungen. Da sich die Tauben wegen des Futterangebotes nicht mehr von den Futterstellen wegbewegen, konzentrieren sich auch die Verschmutzungen durch die übergroßen Vogelpopulationen auf diese zentralen Gebiete. Die Folge sind nicht nur Beeinträchtigungen der Gebäudefassaden; unter ungünstigen Umständen können auch Krankheiten auf Menschen und Haustiere übertragen werden.

Auch verstärkt sich durch jene Futterstellen für Tauben die Ratten- und Mäusepopulation enorm: Die Nager holen sich nachts liegengebliebene Reste. In Freising gilt deshalb seit 2016 ein Taubenfütterungsverbot, das derzeit bedauerlicherweise gerade in der Altstadt zunehmend missachtet wird.

Die Stadt Freising bittet deshalb ausdrücklich um Beachtung: Nicht zu füttern ist der beste Tierschutz! 

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