Reges Interesse an „Freisinger Demenzwoche“

Wichtiges Thema in den öffentlichen Focus gerückt

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml veranstaltete die erste Bayerische Demenzwoche. Ziel war es, das Thema Demenz stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und auf die vielfältigen Betreuungs- und Unterstützungsangebote hinzuweisen. In diesem Rahmen organisierte die Arbeitsgruppe „Demografie“ der "Gesundheitsregionplus Landkreis Freising“ vom 17. bis 19. September die erste „Freisinger Demenzwoche". Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sowie weitere Kooperationspartner*innen hatten vier Veranstaltungen für die Bürger*innen des Landkreises organisiert – und stießen damit auf reges Interesse.

Zur Eröffnungsveranstaltung durften Bürgermeisterin Eva Bönig und Arbeitsgruppenleiter Dr. Heino Pause viele Interessierte im großen Rathaussaal in Freising begrüßen. Danach führte Tobias Münzenhofer als gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent die Zuhörer*innen in einem einstündigen Vortrag durch die verschiedensten Fragestellungen zu Symptomen, Verlauf und Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten einer Demenz. Vor allem aber sensibilisierte er das Publikum für den richtigen Umgang mit dementen Angehörigen. Auch im Nachgang richteten die Gäste noch viele Fragen an den Dozenten und informierten sich anhand der Materialien über die Fachstellen für pflegende Angehörige von Arbeiterwohlfahrt und Caritas sowie über das Gesundheitsministerium und die Beratungsstelle „Omsorg“.

Der Kinofilm „An ihrer Seite“ lief am Mittwoch, 25. September, in den Rosenhof-Lichtspielen Moosburg. Etwa 50 Personen nutzten die Chance auf einen schönen Filmabend, kombiniert mit der Möglichkeit, sich mit den anwesenden Fachstellen für pflegende Angehörige, Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes sowie der Beratungsstelle „Omsorg“ austauschen zu können. Am gleichen Tag führte Waltraud Allebrodt, die Gerontopsychiatrische Fachkraft des Klinikums Freisings, noch 30 Interessierte durch das Thema „Patienten mit Demenz im Krankenhaus“.

Den Abschluss der „Freisinger Demenzwoche“ machten Marianne Lieb (AWO) und Edith Wesel (Caritas) mit einem Seminar im Caritas-Zentrum Freising. Im alltäglichen Beratungsangebot wird diese Veranstaltung mit ca. zwölf Personen durchgeführt. An diesem Tag zeigte sich das rege Interesse an der Demenzwoche, denn die Mitarbeiterinnen durften sich mit 35 Besucher*innen austauschen. Mit vielen Informationen und entsprechender Literatur gingen sie gezielt auf die vielfältigen Fragen der pflegenden Angehörigen ein.

Alle Veranstaltungen der „Freisinger Demenzwoche“ konnten durch die Unterstützung der Initiative „Gesund.Leben.Bayern.“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege kostenlos angeboten werden.

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