Regelung bei der Abendgastronomie

Gaststättenerlaubnis wird unbürokratisch verlängert

Keine Veranstaltungen, kein Bewirtungsbetrieb, kein Nachtleben: Gastronomiebetriebe, für die das Angebot von Speisen zum Mitnehmen keine Option ist, sind seit 16. März 2020 geschlossen. Infolgedessen droht den Betrieben nach Ablauf eines Jahres gemäß § 8 Satz 2 GastG das Erlöschen ihrer Erlaubnis – theoretisch. Praktisch hat die Stadt Freising die Erlöschensfrist für Gaststättenerlaubnisse (§ 2 Absatz 1 GastG) nach § 8 Satz 2 GastG unbürokratisch bis zum 31. August 2022 verlängert als Erleichterung für die betroffenen Betreiber*innen von Clubs und Bars.

Zum Hintergrund: Eine Verlängerung der Erlöschensfrist bedarf eines "wichtigen Grundes". Der, so heißt es ausdrücklich auch seitens des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, liege mit den Auflagen durch die staatlichen Corona-Maßnahmen vor.

Freisinger Gastronom*innen, bei denen die pandemiebedingten Auflagen seit einem Jahr zu einer Schließung ihrer Betriebe geführt haben, die folglich von der Verlängerung der Erlöschensfrist betroffen sind und dazu Fragen haben, wenden sich gegebenenfalls per E-Mail an ordnungsamt@freising.de.


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