Podcast zur Geschichte des Erzbistums München und Freising

Stadthistoriker und Stadmuseums-Leiterin geben spannende Einblicke

"12 Momente aus 200 Jahren" beleuchtet ein Podcast zur Geschichte des Erzbistums München und Freising: Die Errichtung der sowohl von der Bevölkerungszahl wie der Zahl der katholischen Gläubigen größten bayerischen Diözese war 1821 vollzogen worden. In zwölf Folgen erinnert das Katholische Medienhaus St. Michaelsbund in diesem Jahr monatlich an Menschen, Orte und Dinge, die auf ihre Weise für die spannende Historie stehen.

Schon für die zweite Folge zur alten Bischofsstadt Freising, abzurufen auf den Seiten von mk-Online, traf sich Alois Bierl, Chefreporter beim Michaelsbund, in Freising mit Historiker Florian Notter, Leiter des Stadtarchivs, zu einem Rundgang zu historisch einschlägigen Orten sowie mit Dr. Ulrike Götz, Leiterin des Stadtmuseums, die mit einem in Freising geschlagenen Silberdenar an das Münzrecht erinnerte, das Kaiser Otto III. dem Freisinger Bischof bereits im Jahr 996 verliehen hatte. Bis 1802 war das Fürstbistum Freising ein eigener Staat mit allem, was dazugehört: Münzrecht, Gesetzgebung, Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Alois Bierl zu seiner sehr lebendigen Reihe: "Der neue Podcast richtet sich vor allem an Hörer, die gerne Geschichte und Geschichten hören" – wie die vom Weißbierglas, das ein Zimmerer nach der Neugestaltung des Freisinger Domes 1724 beim Richtfest mit einem Vivat auf den Fürstbischof in hohem Bogen vom Dom-Turm geschleudert hatte. Das Glas blieb unversehrt und zählt heute zu den wertvollen und originellen Schätzen des Stadtmuseums, das derzeit wegen Renovierung geschlossen ist, sein Depot aber für den Beitrag „Freising – ein prägendes Bistum“ gerne geöffnet hat.

Weitere Informationen zu unserem Stadtarchiv sind auf unserer Webseite zu finden, ebenso Infos rund um unser Stadtmuseum.


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