OB Eschenbacher dankt allen Helfer*innen für ihren Einsatz

Großer Erfolg der Aktion Saubere Landschaft

Ein großer Erfolg war die Aktion Saubere Landschaft am 09. November 2019: Etwa 230 freiwillige Umweltaktivist*innen fanden sich um 10 Uhr am Treffpunkt Parkplatz zur Savoyer Au ein, um im Stadtgebiet wieder einmal richtig aufzuräumen. Durch das engagierte Zusammenwirken der vielen Helfer*innen konnten innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Unrat wie Plastikabfälle, Papier, Flaschen – darunter viele Pfandflaschen – und Dosen, aber auch Sperrmüll, Fahrräder, sechs fast volle Eimer mit Dispersionsfarbe und sonstiger Schrott eingesammelt und anschließend ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Federführung der zentralen Aktion 2019 in Freising lag auch heuer wieder bei Beate Metz vom Amt für Stadtplanung und Umwelt.

Ramadama in den Ortschaften

 Zeitgleich fanden in den Ortsteilen Attaching und Tüntenhausen Ramadama-Aktionen statt: In Attaching organisiert von Bürgermeister Johann Hölzl und dem BC Attaching. In Tüntenhausen stellten Ortssprecherin Elvira Wiesheu und FFW-Kommandant Ludwig Wiesheu die Ramadama-Aktion auf die Beine. Bereits im Frühjahr hat Stadträtin Heidi Kammler die Ramadama-Aktionen in Pulling und Achering organisiert und durchgeführt. In beiden Ortsteilen fanden sich rund 75 fleißige Müllsammler/-innen ein, um ihre Ortsteile wieder vom Unrat zu befreien.

OB dankt für das tatkräftige, uneigennützige Engagement

Im Namen der Stadt Freising bedankt sich Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher ausdrücklich bei allen, die tatkräftig mitgewirkt oder die Aktion mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben. „Der zuverlässige Einsatz aller Aktiven hat bewiesen, was durch Gemeinsinn in kurzer Zeit bewegt werden kann: Sie haben sich nicht nur beschwert und kritisiert, dass die Grünzüge der Stadt immer wieder rücksichtslos verschmutzt werden. Sie haben selber Hand angelegt, um den Müll anderer wegzuräumen! Ich wünsche uns, dass Ihr Beispiel Schule macht und sich auch in Zukunft so viele an der Aktion Saubere Landschaft beteiligen!“

Mit dabei waren neben Umwelt- und Flughafenreferent Stadtrat Manfred Drobny sowie dem treuen Unterstützer Dr. Christian Magerl viele aufmerksame Privatpersonen und Familien, die sich über den vielen Müll auf den Straßen und in der Natur nicht nur beschweren, sondern selbst „mit anpacken“ und sich damit ganz bewusst aktiv im Umweltschutz einsetzen. Ein herzlicher Dank geht deshalb an die vielen Helfer*innen aus Vereinen und Organisationen, unter anderem die Gruppen des Alpenvereins (auch in diesem Jahr mit 40 Kindern und Erwachsenen eine starke Gruppe), die Zwergerlgruppe von den Naturfreunden, der Kindergruppe des Bund Naturschutzes, die Konfirmant*innen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Freising, die Jugend-Fußballmannschaft vom SE-Freising mit Eltern und Trainer, an die Mitglieder aus politischen sowie gesellschaftlichen Gruppierungen und viele mehr - kurz: an die gesamte Sammel-Mannschaft, die ihren freien Samstag geopfert hat.

Ein besonderer Dank gilt auch der Freiwilligen Feuerwehr Freising, die in diesem Jahr wieder mit rund 15 Aktiven und zwei Fahrzeugen dabei war, sowie dem Hagebaumarkt Freising, der die Ramadama-Aktion mit rund zehn Auszubildenden und Mitarbeiter*innen sowie der Verteilung einer großen Menge an Arbeitshandschuhen, Sicherheitswesten, zusätzlichen Restmüllsäcken, Eimern und – auch heuer wieder der Hit vor allem bei den Kindern – Müllgreifern tatkräftig unterstützt hat. Zum ersten Mal mit dabei waren 40 sehr engagierte Mitarbeiter*innen der Firma Texas Instruments Freising, um ebenfalls beim „Aufräumen“ aktiv mit zu wirken.

Großartige Unterstützung durch Peter Lenz

„Einen ganz großen Dank möchte ich an dieser Stelle Peter Lenz aussprechen! Auch in diesem Jahr hat er die zentrale Aktion in Freising sehr, sehr großzügig unterstützt“, würdigt der OB das private Engagement des Lerchenfelder Bürgers: So konnten sich die Teilnehmer*innen schon vor dem Ausschwärmen mit Butterbrezen und Getränken stärken. Zudem stockt er die Verpflegungspauschale von sechs Euro pro Teilnehmer*in, die der Landkreis Freising den Gemeinden gewährt, finanziell auf, so dass auch bei der diesjährigen Aktion alle Mitwirkenden zu einem warmen, sehr schmackhaften Mittagessen und Getränken eingeladen werden konnten. Piero Grattarola, Wirt der Sportgaststätte „Le Genistre“, hatte wieder eine hervorragende Minestrone für die vielen kleinen und großen Umweltschützer*innen vorbereitet. Nach dem Arbeitseinsatz und dem gemeinsamen Essen durften sich die Kinder zudem über eine kleine, süße Überraschung freuen, die ihnen Peter Lenz persönlich überreichte.

Oberbürgermeister Eschenbacher: „Der Ausklang bei einem gemeinsamen Mittagessen ist nicht nur ein sympathischer Lohn nach getaner Arbeit. Dass der Aufwand und die Leistung der Freiwilligen von privater Seite gesehen und auf diese Weise ausdrücklich gewürdigt werden, ist wirklich eine tolle Anerkennung.“

Eindrücke von der Sammelaktion

Auf unserer Webseite "Aktion Saubere Landschaft" gibt´s ein kurzes Resüme und eine Bildergalerie mit Eindrücken der Sammelaktion.

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