Notbetreuung in den städtischen Kindertagesstätten

Anmeldungen per Formular möglich

Mit Beschluss des Ministerrates werden die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen bis zunächst zum 14. Feburar 2021 verlängert und teilweise ergänzt, wie u.a. auf den Seiten des Bayerischen Innenministeriums sowie in den überregionalen Medien ausführlich nachzulesen ist. Private Zusammenkünfte sind zur Vermeidung von Kontakten nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person zulässig. Erlaubte Kontaktmöglichkeiten sollen nur in vernünftigem Ausmaß stattfinden. Die bayerische Bevölkerung ist zusätzlich dazu aufgerufen, die Anzahl der Haushalte, aus denen die Kontaktpersonen stammen, möglichst konstant und gering zu halten. Kinder bis einschließlich drei Jahren sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen.

Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Regeln für die Kinderbetreuung
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung bleiben grundsätzlich weiterhin geschlossen. Eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet. Eltern können eine Notbetreuung unter anderem dann in Anspruch nehmen, wenn Sie die Betreuung Ihrer Kinder nicht selbst oder auf andere Weise sicherstellen können. Dies kann auch der Fall sein, wenn Eltern sich im „Homeoffice“ befinden. Die Notbetreuung sollte zum Schutz der Beschäftigten und auch Ihrer eigenen Familie nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit gibt.

Notbetreuung der städtischen Kitas
Die 15 Kindertageseinrichtungen der Stadt Freising stehen für diese Notbetreuung ab Montag, 11. Januar, zur Verfügung. Eltern, die eine Notbetreuung ab dem 11. Januar in Anspruch nehmen müssen, werden gebeten, ihr Kind mit dem auf unserer Webseite bereitgestellten Formular für die Notbetreuung in ihrer Kindertagesstätte anzumelden bzw. das ausgefüllte Formular für eine Betreuung ab 11. Januar 2021 in die Kindertageseinrichtung mitzubringen.  Die Betreuung in den städtischen Kitas erfolgt montags bis donnerstags von voraussichtlich 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 Uhr bis zum Ende der jeweils regulären Freitags-Öffnungszeit der Einrichtung.

Weitere Informationen zur Notbetreuung sind auf unserer Webseite zu finden.

Notbetreuung an Schulen
Der Ministerrat bekräftigt, dass die Bildung der Kinder und Jugendlichen von größter Bedeutung sei: Der Schulbetrieb gewährleiste nicht nur die späteren Chancen im Leben und damit das Fortkommen der gesamten Gesellschaft, sondern sei auch von entscheidender Bedeutung für die soziale Teilhabe der Heranwachsenden. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen müssen die Schulen aber weiter bis vorerst 14. Februar 2021 geschlossen bleiben. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet.

Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schüler*innen der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – angestrebt. Für die Notbetreuung in den Schulen wenden sich Eltern direkt an die jeweilige Schule.

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