Neujahrsempfang des Wissenschaftszentrums Weihenstephan

OB Eschenbacher zeichnet beste Masterarbeiten aus

Mitglieder*innen der Fakultät, Emeriti und Unterstützer*innen des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München trafen sich am Mittwoch, 8. Januar 2020, zum traditionellen Neujahrsempfang. Der Dekan des Life Science Campus, Prof. Thomas Becker, begrüßte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück und kündigte für 2020 viele organisatorische Veränderungen an. Er versprach, dass es keinem in der Fakultät langweilig werden würde. Voller Energie startet er - und auch die vielen neuberufenen Professor*innen -  ins neue Jahr. 

Den Auftakt zum Neujahrsempfang gestaltete der Altpräsident Prof. Wolfgang A. Herrmann, der zwar seit Oktober im Ruhestand ist, als Freisinger Bürger jedoch nach wie vor eine starke emotionale Nähe zum Standort Weihenstephan hat. Er bezeichnete die Entwicklung des Wissenschaftszentrums Weihenstephan zu einem exzellenten Wissenschaftsstandort als seine "schwierigste aber lohnendste Aufgabe" während seiner 24-jährigen Amtszeit als TU-Präsident.

Fachübergreifende Forschung immer wichtiger
Dekan Thomas Becker betonte genauso wie Alt-Präsident Herrmann die Wichtigkeit struktureller Veränderungen, die am Standort Freising bereits stattgefunden haben und in den kommenden Jahren auch für die gesamte TUM geplant sind. Deren Fakultäten werden in sogenannte Schools zusammengeführt. Mit diesem Konzept war die TUM im dritten Exzellenzwettbewerb 2019 erfolgreich, und es werde, laut dem Dekan eine der größten Umstrukturierungen der vergangenen Jahrzehnte. Auch in Freising wird es Veränderungen geben: Statt der bisherigen sechs Forschungsdepartments wird die Forschung zukünftig in den drei Departments Molecular Life Sciences, Life Science Systems und Life Science Engineering organisiert werden.

2020 soll laut Becker auch der Kommunikation nach innen und außen besondere Bedeutung zukommen. Nach innen müsse die Arbeit der Fakultät und die ständigen Änderungen transparent und argumentativ erklärt werden, um möglichst alle Personalschichten zu erreichen. Nach außen dürfe man die Themen rund um Ernährung, Landnutzung und Umwelt - die im Zuge der Klimawandeldiskussion inzwischen weite Teile der Bevölkerung interessieren - nicht nur den Interessengruppen überlassen, sondern müsse die Inhalte und Ergebnisse der eigenen Forschung auch selbst nach außen tragen.

OB Eschenbacher überreicht Preise für beste Masterarbeiten
Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher betonte in seinen Neujahrswünschen die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freising und dem WZW und lobte die gemeinsame Vortragsreihe TUM@Freising. Die Vortragsreihe, die alle sechs Wochen im Lindenkeller in Freising stattfindet und beinahe jedes Mal bis zum letzten Platz gefüllt ist, zeige ganz deutlich, dass das Interesse der Bevölkerung an den Weihenstephaner Forschungsthemen sehr groß sei. Als Vertreter der Stadt sei er stolz, dass "hier bei uns versucht wird Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden", so Eschenbacher. "Mit der Forschung in Weihenstephan leisten wir unseren Beitrag dazu, die Klimaziele zu erreichen", betonte er.

Hierbei sei besonders die junge Generation gefragt und so verlieh er auch in diesem Jahr die Preise für die besten Abschlussarbeiten der Studierenden der sechs Fakultäten. Dabei wurde jeweils eine Masterarbeit pro Studienfakultät der insgesamt sechs Studienfakultäten, die alle mit der Traumnote 1,0 bewertet worden sind, mit einem Preisgeld von 250 Euro ausgezeichnet. Die Sieger im Studienjahr 2018/2019 sind Samira Dietze (Agrar- und Gartenbauwissenschaften), Kim Wagner (Biowissenschaften), Lena Dworschak (Brau- und Lebensmitteltechnologie), Josef Ranner (Ernährungswissenschaften), Kristina Witzgall (Forstwissenschaften und Ressourcenmanagement) sowie Markus Bauer (Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung).

Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Webseite der TU München.

Nach oben