Neubau SteinPark-Schulen im Termin- und Kostenplan

Gute Aussichten trotz schwieriger Umstände

Gute Aussichten: Obwohl auch die Bauarbeiten für den Neubau der SteinPark-Schulen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen waren und sind, liegt diese mit mehr als 70 Millionen Euro finanziell größte Hochbaumaßnahme in der Freisinger Stadtgeschichte nach derzeitigem Stand im Zeitplan. Ebenso wird aktuell der Kostenrahmen für die neue Grund- und Mittelschule samt Dreifachturnhalle eingehalten. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des neuartigen Virus haben allerdings die Pläne für die Grundsteinlegung mit einem Nachbarschaftsfest durchkreuzt.

Fest wird nachgeholt
In diesen Tagen sollte der Brauch einer feierlichen Grundsteinlegung begangen werden, was die derzeitige Situation leider nicht zulässt. Doch aufgehoben ist nicht aufgeschoben: Im Rahmen des Richtfests oder spätestens der Einweihung der Schulgebäude soll die Zeremonie nachgeholt und mit den Nachbarn auf das gute Miteinander angestoßen werden. Denn trotz so mancher Belastung für die Anlieger*innen der Großbaustelle verläuft das Miteinander reibungslos. Die Stadt legt freilich großen Wert auf eine rücksichtvolle, nachbarschaftliche Umsetzung und hatte bereits zum Start der vorbereitenden Bauarbeiten im Oktober 2019 in einem Flyer unter anderem über die Bauabwicklung aufgeklärt. "Wir informieren die Nachbarschaft zusätzlich direkt, wenn besondere Tätigkeiten anfallen, die zum Beispiel schon frühmorgens beginnen müssen und bis in den Abend andauern", berichtet Rudolf Striegl vom städtischen Hochbaumt, Projektleiter für den Neubau der SteinPark-Schulen.

Erfreuliche Fortschritte
Das Großprojekt auf dem Areal östlich des Stabsgebäudes läuft seit dem symbolischen Spatenstich am 6. November 2019 problemlos und termingerecht. "Klar, wir haben wegen der Corona-Beschränkungen mit fehlenden Arbeitern zu kämpfen. Aber wir können voraussichtlich in Kürze die Baustelle wieder mit fast voller Besetzung fahren", schildert Striegl bei einer Besichtigung und zeigt die sichtbaren Fortschritte auf dem Areal: Die noch bis Frühjahr 2021 andauernden Rohbauarbeiten sind bereits in vollem Gang: Es wird parallel an der Mittelschule im Süden, der Grundschule im Norden und am Rohbau für die Sporthalle an der General-von-Stein-Straße gearbeitet.

Zukunftsfähiges Lehren und Lernen
Alle Beteiligten sind sehr zufrieden, dass der Zeitplan und damit auch der geplante Fertigstellungstermin bei einem weiterhin guten Bauablauf eingehalten werden können. Im September 2022 soll die neue Grundschule und Mittelschule inklusive Dreifachturnhalle mit Tribüne und einer Tiefgarage in Betrieb gehen. Etwa 1.100 Schüler*innen können dann bei einer Komplettbelegung in 44 Klassenzimmern und den entsprechenden Fachräumen unterrichtet werden. Dabei erfüllt die Bildungseinrichtung Anforderungen wie Ganztagsbetreuung, Jahrgangs-Cluster und Inklusion.

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