Mit Kurzarbeit Arbeitsplätze sichern

Arbeitsamt informiert über Gültigkeit von Anzeigen

Mit dem Teil-Lockdown wird für viele Betriebe das Thema Kurzarbeit wieder relevant. Laut einer Medieninformation der Agentur für Arbeit Freising können Unternehmen der Region bei ihren Arbeitsämtern in Freising, Erding, Dachau oder Ebersberg Kurzarbeit anzeigen und Kurzarbeitergeld beantragen. In der Pressemeldung heißt es weiter: "Betriebe, die bereits im Frühjahr kurzgearbeitet haben und nun erneut davon betroffen sind, sollten sicherstellen, dass ihre Anzeige noch gültig ist. Andernfalls kann kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld geltend gemacht werden. Hier gilt zu beachten: Ab einer Unterbrechung der Kurzarbeit von drei Monaten, muss diese erneut angezeigt werden. Die bereits vorhandene Kug-Nummer kann hierfür wieder genutzt werden."

Laut Arbeitsagentur haben Arbeitgeber mehrere Möglichkeiten, ihre Anzeige an ihre Agentur für Arbeit zu senden: "Die für die Kug-Anträge nötigen Unterlagen können per Smartphone fotografiert oder gescannt, hochgeladen und direkt an die zuständige Arbeitsagentur geschickt werden. Die Kurzarbeit-App gibt es im Google Play Store oder im App-Store. Die Dokumente können auch direkt auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit hochgeladen und online versandt werden

Wurde die angezeigte Kurzarbeit genehmigt, haben die Betriebe drei Monate Zeit, die realisierte Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit abzurechnen. Nach wie vor gilt dafür die sogenannte Zehn-Prozent-Regelung: Mindestens zehn Prozent der Mitarbeiter müssen mehr als zehn Prozent Entgeltausfall gehabt haben."

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