Kriegsgräberfürsorge bittet um Spenden

Haus- und Straßensammlung ab Mitte Oktober

Schwerpunktmäßig von Mitte Oktober bis Anfang November 2019 führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. landesweit seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch. Auch die Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine im Stadtgebiet Freising unterstützen die Gedenkarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bei dieser Sammlung. Aus personellen Gründen sind Haussammlungen leider nicht mehr überall möglich. Die Traditionsvereine ersuchen deshalb nicht mehr nur bei einem Hausbesuch, sondern mit schriftlichen Aufrufen um Spenden. Die Bürger*innen erhalten dabei auch einen vorbereiteten Überweisungsträger. Selbstverständlich sind als Ansprechpartner*innen die Vorsitzenden der Vereine genannt – wer lieber persönlich spenden möchte, kann unkompliziert einen Besuch erbitten.

„Der Volksbund wurde 1919 durch Heimkehrer, Witwen und Hinterbliebene des Ersten Weltkrieges ins Leben gerufenen. Er ist damit eine der ersten Bürgerinitiativen in Deutschland“, unterstreicht der Bezirksverband Oberbayern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Derzeit pflegt die Organisation in 46 Ländern auf 832 Kriegsgräberstätten die Gräber von ungefähr 2,8 Millionen Toter beider Weltkriege. Seit 1953 arbeitet die Organisation ganz gezielt auch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den Kriegsgräber- und Gedenkstätten Europas, die dadurch zu wichtigen Lernorten der Geschichte werden.

Der Volksbund muss den Großteil der erforderlichen Mittel selbst aufbringen und bittet daher die Bevölkerung, seine Gedenk- und Friedensarbeit zu unterstützen.

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