Klimaangepasste Pflanzenzüchtung

TUM-Forschung zur Verbesserung von Kulturpflanzen

Die Sicherung der pflanzlichen Produktion ist eine globale Aufgabe. Mit einer Kombination aus neuen molekularen und statistischen Methoden konnte ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) zeigen, dass das Material aus Genbanken für die Verbesserung von Merkmalen in der Maispflanze genutzt werden kann. Alte Sorten können also dabei helfen, klimaangepasste neue Sorten zu züchten.

Genbanken oder der berühmte Saatgut-Tresor in Spitzbergen bewahren Hunderttausende an Saatgutproben, um alte Sorten von Nutzpflanzen und die damit verbundene genetische Diversität zu erhalten. Sind sie eine Goldgrube oder ein Saatgut-Friedhof?

Forscher*innen rund um den Globus gehen der Frage nach, ob und vor allem welche Rückstellproben dazu geeignet sind, dem Klimawandel zu begegnen, weil sie vorteilhafte Gene enthalten könnten, die durch Züchtung verloren gegangen sind. Ein Forschungsteam um Chris-Carolin Schön, Professorin für Pflanzenzüchtung an der TUM, stellt nun eine Lösung vor, um das genetische Potenzial von alten Sorten, so genannten Landrassen, nutzbar zu machen.

Den vollständigen Bericht zum Thema finden Sie auf der Webseite der TU München.

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