Bund und Länder dokumentieren Erhaltungszustand

Grundstücksbegehungen zum Artenmonitoring bis Oktober 2023

Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) verpflichtet die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den Erhaltungszustand der besonders schutzwürdigen Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse zu überwachen (Monitoring). Vor diesem Hintergrund sollen auch in Freising laut einer Medieninformation des Bayerischen Landesamtes für Umwelt bis Oktober 2023 Probeflächen begangen und bewertet werden.

Das Landesamt teilt mit: "Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Erhaltungszustand der Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten in Deutschland über ein Stichprobenver-fahren zu ermitteln und zu dokumentieren. Das Monitoring der Insekten-, Pflanzen-, Amphibien und Reptilienarten erfolgt in Bayern an festen Stichprobenflächen, die jetzt turnusmäßig wieder untersucht werden müssen. Die Probeflächen können sowohl innerhalb als auch außerhalb von FFH-Gebieten liegen."

Das Landesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass "die Untersuchungen keinerlei Konsequenzen für die Grundeigentümer und Nutzungsberechtigten" haben und auch nicht zu Beeinträchtigungen der Flurstücke führten.

Für weitere Auskünfte steht Herr Steiner, Tel. 08161/600430, von der unteren Naturschutzbehörde in Freising zur Verfügung.  

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