Großer Dank für außerordentlichen Einsatz

OB Eschenbacher ehrt langjährige Beschäftigte

Mit einem weinenden und lachenden Auge begrüßte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher zur letzten Personalfeierstunde in diesem Jahr. Sechs Mitarbeiter*innen verabschiedete er mit den Worten in den Ruhestand: „Wir bedauern das sehr, weil Sie für die Stadt Freising so viel geleistet haben.“ Herzlich gratulierte der OB weiteren sechs Kolleg*innen, die sich seit 25 oder sogar 40 Jahren in der Verwaltung engagieren „und uns wirklich eine sehr große Stütze sind“.

Im Großen Rathaussaal erwartete die Ehrengäste sowie ihre ehemaligen und aktuellen Vorgesetzten eine festliche Tafel, an der später beim gemeinsamen Mittagessen noch viel aus dem Dienstleben erzählt und gelacht wurde. Doch auch die offiziellen Ehrungen boten immer wieder Anlass zum Schmunzeln, hatten sich doch die „Chefs“ Rupert Widmann und Karl-Heinz Wimmer sowie die stellvertretenden Referatsleiter Bernhard Knopek und Stefan Klopfer bestens vorbereitet und wussten über das Berufsleben hinaus sympathisch von den Mitarbeiter*innen zu berichten.

Abschied von langjährigen Beschäftigten

„Wir hätten Sie noch gerne länger bei uns gehabt“, bekannte der OB bei der Verabschiedung der „Neu-Ruheständler“. Die Stadtentwässerung verliert mit Erika Groß, Rupert Hagl, Sebastian Finsterhölzl und Franz Hauber, dem „Frontmann im Kanal“, gleich vier Kräfte. Erika Groß war 2004 zunächst für die Verkehrsüberwachung tätig und ab 2008 für die Stadtentwässerung im Bereich Beitragsrecht hochgeschätzte Kollegin, die auch mit Sonderaufgaben betraut wurde. Rupert Hagl und Sebastian Finsterhölzl waren seit 1992 bzw. 1998 im Klärwerk im Einsatz – auch am Wochenende – und wurden als stets gewissenhaft und ausgesprochen zuverlässig beschrieben.

Franz Hauber schließlich kam 1993 zur Stadt und verdiente sich mit seinem großen Fachwissen und seinem außerordentlichen Engagement für den heute erstklassigen Zustand des Abwassersystems den Titel als „Mister Kanal“. Erfahrung, Einsatzfreude und Begeisterung für ihre Aufgabe als Erzieherin zeichneten Anna Kornherr aus, die 1992 im Kindergarten Neustift II begann, 1995 die Leitung übernahm und noch an ihrem letzten Arbeitstag die Kinder in der Gruppe liebevoll umsorgte. Ludwig „Lutz“ Thalmeier kam 1978 als Klarinetten-Lehrer an die Sing- und Musikschule und unterrichtete später auch Saxophon. Von seiner Ensemble-Arbeit profitierte auch die Stadt mit Auftritten des Klarinetten-Quartetts bei Veranstaltungen, und im ganzen Landkreis Freising haben unzählige Musiker*innen sowie spätere Profis beim ihm erstklassigen Unterricht genossen.

Applaus für 40 Jahre im öffentlichen Dienst

Ihr 40. Dienstjubiläum feierten Helga Schöffmann, Brigitte Mehnert, Rita Brumer und Christine Schuhbauer. „Sie haben unser Haus geprägt und sind daher im positiven Sinn echte Urgesteine“, unterstrich der OB. Zur Stadt kam Helga Schöffmann 1984, leitete anfangs das Einwohnermeldeamt und nach einer Familienpause seit 1997 das Amt für Kindertagesstätten, Schulen und Sport. Auch wenn sich Name und Nummer des Amts mehrfach geändert haben, so ist sie in diesem Aufgabengebiet die „anerkannte Expertin“ und führt trotz der großen öffentlichen Erwartungshaltung diesen Bereich mit Bravour. Schon als Vorpraktikantin stieß Gitta Mehnert zur Stadt und verbrachte ihre 40-jährige Laufbahn als Erzieherin im Kinderhort Neustift II. Als Hortleiterin seit 1987 liegt ihr insbesondere das Werben für den Beruf und die Förderung des Berufsnachwuchses am Herzen. Ein besonderer Dank ging an Christine Schuhbauer und Rita Brumer, die beide von Beginn an im Standesamt tätig sind. Neben ihrer zuverlässigen wie kollegialen Arbeit haben sie vor allem im vergangenen Jahr, als das Standesamt durch Krankheiten personell gebeutelt war, den Betrieb mit großer Einsatzbereitschaft aufrechterhalten.

Dank den „silbernen“ Jubilar*innen

Für 25 Jahre bei der Stadt Freising ausgezeichnet wurde Anneliese Noll. Sie ist Verwaltungskraft an der Musikschule und regelt die Geschicke mit Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es hektisch zugeht. Wer ist am Josef-Hofmiller-Gymnasium „der wahre Chef“? Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Während drei verschiedene Oberstudiendirektor*innen die Schule leiteten, ist Rainer Bolf als Hausmeister ununterbrochen aktiv und meistert sein riesiges Aufgabenfeld vorbildlich.

Alle Ehrengäste freuten sich sichtlich über die lobenden und motivierenden Worte – und über Präsente als Erinnerung und Dank. Für den Personalrat überreichte stellvertretender Vorsitzender Erwin Partsch eine kleine Aufmerksamkeit.

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