Genom-Editierung im Nutztier

Hühner und Schweine mit eingebauter Genschere

Gentechnisch veränderte Tiere liefern wichtige Erkenntnisse über die molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit. Die Forschung hat sich hauptsächlich auf gentechnisch veränderte Mäuse konzentriert, obwohl andere Spezies, wie Schweine, der menschlichen Physiologie ähnlicher sind. Forscher*innen der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt Hühner und Schweine generiert, bei denen effizient Ziel-Gene in Wunschorganen verändert werden können.

Forscher*innen der TUM zeigen einen Weg auf, wie molekulare Mechanismen von Krankheitsresistenzen oder biomedizinische Fragestellungen im Nutztier effizient untersucht werden können: In der Grundlagen- und biomedizinischen Forschung können die Forschenden jetzt Gen-Mutationen gezielt in ein Wunschorgan einbringen oder auch bestehende Gene korrigieren, ohne für jedes Ziel-Gen neue Tiermodelle erzeugen zu müssen. Dies reduziert auch die Anzahl an Versuchstieren.

Den hochinteressanten vollständigen Artikel zum Thema finden Sie auf der Webseite der TU München.


In eigener Sache: Als Universitätsstadt, die sich mit einem eigenen „Wissenschaftspreis Weihenstephan der Stadt Freising“ im Wissen um die großartigen Leistungen am Standort Freising auch selbst engagiert, weist Freising in loser Folge online auf Aktuelles aus Lehre und Forschung „made in Freising“ hin. Gemeinsam mit der TUM bietet die Stadt Freising die Veranstaltungsreihe „TUM@Freising – Wissenschaft erklärt für ALLE“ an, die nach der coronabedingten Zwangspause voraussichtlich ab 2021 wieder regelmäßig für einen spannenden Austausch zwischen Wissenschaftlern/-innen und der interessierten Bevölkerung sorgen wird.

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