Freisinger Stadtwerke legen Zahlen vor

Halbjahresbericht der Stadtwerke im Werkausschuss

In der Werkausschusssitzung vom 24. September 2019 legten die Freisinger Stadtwerke ihren Halbjahresbericht vor. Dabei stellte die Werkleitung unter anderem die Ergebnisse des Vorjahres und die Planzahlen des Wirtschaftsplans 2019 den aktuellen Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr gegenüber.

Der Trinkwasserverbrauch wird sich entsprechend der Hochrechnung mit einem Verbrauch von 3.080.000 Kubikmeter leicht unter dem Niveau von 2018 bewegen, trotz einer steigenden Anzahl an Kund*innen. Dies ist auf den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zurückzuführen.

Im fresch startete am 1. März nach dreijähriger Bauzeit der öffentliche Badebetrieb. Zum gleichen Zeitpunkt wurde das alte Hallenbad an der Jochamstraße nach 33 Jahren außer Betrieb genommen. Obwohl das fresch zwei Monate später öffnete, wird das für das ganze Jahr anvisierte Ziel an Badegästen voraussichtlich übertroffen werden. Laut aktueller Hochrechnung werden insgesamt 240.000 Badegäste bis Jahresende erwartet.

Die Freisinger Stadtwerke haben für 2019 Investitionen in Höhe von 12,852 Millionen Euro eingeplant. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Neuanschlüsse und Ausbau- sowie Erneuerungsmaßnahmen des bestehenden Trinkwasserversorgungsnetzes; im ersten Halbjahr wurden hierfür Mittel in Höhe von 5,013 Millionen Euro abgerufen.

Natürlich hat sich im neuen Bad auch der Personalstand erhöht. Zum Stichtag 30.06.2019 ist die Zahl der Mitarbeiter*innen von 13 im Vorjahr auf 50 Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende gestiegen. Im September hat ein weiterer Auszubildender seine Ausbildung begonnen.

Der Verlust des fresch erhöht sich gegenüber den bisherigen Planungen um 900.000 Euro auf 3,7 Millionen Euro. Entsprechend der Hochrechnung ist dies auf geringere Umsatzerlöse von 300.000 Euro, höhere Aufwendungen von 200.000 Euro und einen Verlust aus dem Abgang von Altanlagen im Wert von 400.000 Euro zurückzuführen. Dies ist auf Sonderereignisse, die so im nächsten Jahr nicht vorkommen werden, zurückzuführen.

Wesentlichen Einfluss auf die Zahlen insgesamt haben wie bekannt die Tochtergesellschaften. Gegenüber den ursprünglichen Planungen ist bei der Gewinnabführung durch die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH ein Plus von 700.000 Euro zu verzeichnen. Die Verlustübernahme für die Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH verringert sich 2019 gegenüber dem Planansatz um rund 300.000 Euro.

Laut des vorliegenden Halbjahresberichts werden die Freisinger Stadtwerke einen Gewinn in Höhe von 52.000 Euro erreichen. Bei den Ergebnisplanungen des Wirtschaftsplanes 2019 war mit einem Verlust von 34.000 Euro gerechnet worden.

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