Freisinger Stadtwerke legen Zahlen vor

Halbjahresbericht der Stadtwerke im Werkausschuss

In der Werkausschusssitzung am 23. September legten die Freisinger Stadtwerke ihren Halbjahresbericht vor. Dabei stellte die Werkleitung unter anderem die Ergebnisse des Vorjahres und die Planzahlen des Wirtschaftsplans 2020 den aktuellen Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr gegenüber.

In einer Medieninformation der Stadtwerke heißt es: "Der Trinkwasserverbrauch wird sich entsprechend der Hochrechnung mit 3,199 Millionen Kubikmetern leicht über dem Niveau von 2019 bewegen. Der Planansatz lag geringfügig darunter.

Auf Grund der Ereignisse in Zusammenhang mit dem Coronavirus musste der Badebetrieb im fresch ab 15. März 2020 eingestellt werden. Am 8. Juni wurde das Freibad mit Beschränkung der Besucherzahl wiedereröffnet. Ab 1. Juli standen den Badegästen alle Innenbecken und der gesamte Sauna- und Wellnessbereich zur Verfügung. Durch die Corona-bedingten Einschränkungen können die ursprünglich für das Jahr 2020 geplanten Besucherzahlen und Erlöse nicht erreicht werden.

Zum 30. Juni 2020 waren 57 Mitarbeiter*innen und zwei Auszubildende im Bereich der Bäder beschäftigt.

Für das Geschäftsjahr 2020 sind Investitionen in Höhe von 6.940.000 Euro geplant. Bis zum 30. Juni 2020 wurden hierfür Mittel in Höhe von 1.779.000 Euro abgerufen, dabei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in das bestehende Trinkwasserversorgungsnetz in Höhe von 1.200.000 Euro sowie um restliche Baukosten für das neue Hallen- und Freibad in Höhe von 579.000 Euro.

Ergebnisplus bei Trinkwasserversorgung und Wohnimmobilien
Bei den Betriebsergebnissen ist in den Bereichen der Trinkwasserversorgung und der Wohnimmobilien ein Ergebnisplus von 175.000 Euro zu verzeichnen. Der Verlust des Badbetriebes erhöht sich auf Grund der Corona bedingten Schließung gegenüber den bisherigen Planungen um 735.000 Euro auf 3.860.000 Euro.

Nach der Gewinnabführung der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH und der Verlustübernahme der Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH liegt die Ergebnisprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2019 bei einem Verlust von 1.052.000 Euro. Bei den Ergebnisplanungen des Wirtschaftsplans 2020 wurde mit einem Verlust von 157.000 Euro gerechnet. Gegenüber den ursprünglichen Planungen ist bei der Gewinnabführung durch die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH eine Reduzierung um 185.000 Euro zu verzeichnen. Die Verlustübernahme 2020 für die Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs- GmbH erhöht sich entsprechend der Hochrechnung gegenüber dem Planansatz um rund 150.000 Euro. Dies ist auf verminderte Einnahmen im Zusammenhang mit Corona zurückzuführen."

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