Das "Archivstück des Monats" für Januar 2020

Stadtarchiv berichtet über ein Denkmalprojekt für König Ludwig II.

König Ludwig II. (1845-1886, reg. seit 1864) gilt heute unbestritten als der populärste Herrscher Bayerns. Seine komplexe Persönlichkeit, die große Zahl an außergewöhnlichen Bauunternehmungen und nicht zuletzt auch sein unter bis heute ungeklärten Umständen erfolgter Tod im Starnberger See üben auf eine breite nationale wie internationale Öffentlichkeit eine enorme Faszination aus. Tatsächlich setzte diese besonders intensive Popularität um die Person Ludwigs II. erst nach seinem Tod 1886 ein, zu seinen Lebzeiten wurde ihm insgesamt nicht mehr (und nicht weniger) Aufmerksamkeit zuteil als seinen Vorgängern.

Als beliebte Form der Erinnerungskultur etablierte sich in den Jahren nach dem Tod des Königs zunächst vor allem die Errichtung von Denkmälern. Es verging kaum ein Jahr, an dem nicht irgendwo im Königreich eine Statue, eine Büste, ein Medaillon oder eine Gedenktafel für Ludwig II. enthüllt wurde. Erst mit dem Ende der Monarchie in Bayern 1918 erlahmte das Interesse. Einen neuen Aufschwung gab es für Ludwig-II.-Denkmäler dann erst wieder in den 1960er Jahren.

Jener ersten Phase der Errichtung von Ludwig-II.-Denkmälern ist ein entsprechendes Projekt in Freising zuzuordnen. Im Stadtarchiv hat sich eine Akte mit einer überschaubaren Korrespondenz, einer Planskizze und drei Fotografien, die das Gipsmodell des projektierten Denkmals zeigen, erhalten.

Mit dem Denkmalprojekt für König Ludwig setzt sich Florian Notter im aktuellen Archivstück des Monats auseinander. Lesen Sie den gesamten Artikel unter: https://stadtarchiv.freising.de 

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