Das "Archivstück des Monats" für Dezember 2019

Das Stadtarchiv berichtet über seltene Lithographie der Unteren Hauptstraße

Im Gegensatz zu historischen Ansichten, die Freising aus einer gesamthaften Perspektive wiedergeben, sind solche, die einzelne Häuser oder Straßenzüge im Detail zeigen, nur sehr selten gefertigt worden. Visuell greifbar ist das Stadtgeschehen genau genommen erst seit dem Aufkommen der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts.

Den wenigen Detailansichten aus der Zeit davor muss man umso größeren Wert beimessen. Das gilt beispielsweise für eine Serie von insgesamt 17 überwiegend kleinformatigen Kreidelithographien aus den Jahren um 1835/40. Neben einer Gesamtansicht, die Freising von Nordosten her in den Blick nimmt, und einer Darstellung des Stadtwappens stellen die übrigen 15 Lithographien verschiedene Gebäude, Plätze und Straßen in und um Freising vor: So etwa den Domplatz, den Marienplatz, das Münchner Tor, das Stadtkrankenhaus an der Kammergasse, die Isarbrücke oder die Kaserne in Neustift. Welche/r Künstler*in diese reizvollen und historisch aussagekräftigen Bildchen geschaffen hat, ist – wie auch der Entstehungskontext – nicht bekannt.

Eine der Ansichten zeigt einen Teil der Unteren Hauptstraße, genauer: jenen Abschnitt vom Marienplatz bis ungefähr auf die Höhe des Hofkanzlerhauses, der heutigen Hofapotheke (siehe Foto).

Unser Stadtarchiv hat sich im aktuellen Archivstück des Monats mit einer Kreide-Lithographie der Unteren Hauptstraße beschäftigt, die um 1835 erstellt wurde. Lesen Sie den spannenden Beitrag hier auf der Seite des Stadtarchivs.
Alle bisher erschienenen Beiträge der Reihe "Archivstück des Monats" können Sie hier nachlesen.

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