Auszeichnung für das "fresch"

Erlebnisschwimmbad erhält den "Public Value Award für das öffentliche Bad"

Die "Deutsche Gesellschaft für das Badewesen" hat das Freisinger Erlebnis Schwimmbad fresch mit dem "Public Value Award für das öffentliche Bad" ausgezeichnet. Darüber berichten die Freisinger Stadtwerke in einer Medieninformation. Von bundesweit über 40 Bewerbungen wurde das fresch demnach mit dem dritten Platz in der Kategorie "Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder" bedacht. 

Der "Public Value" – wörtlich: öffentlicher Wert – bezeichnet den Wertbeitrag und Nutzen für die Gesellschaft. Damit setzt sich der Public Value Award einer rein betriebswirtschaftlichen Betrachtung öffentlicher Bäder entgegen. 

Die Beurteilung der Bewerber erfolgte durch eine unabhängige Jury, die sich aus neun erfahrenen Experten rund um das öffentliche Bad zusammensetzt. Im Zentrum standen dabei die Fragen: Was macht den Gemeinwohlbeitrag des Schwimmbades aus? Was leistet es in den Bereichen Gemeinschaft, Genuss und Wohlbefinden, Gesundheit, Ökologie sowie Wirtschaftlichkeit? Das fresch konnte dabei unter anderem mit seinem hohen Anspruch an Ästhetik und einem vielfältigen Bade- und Freitzeitangebot punkten.  

Die Jury lobte die zentrale, verkehrsgünstige Lage, die das Bad zum idealen Ort für Kommunikation und Begegnung mache. Letzteres spiegele sich vor allem in der regen Zusammenarbeit in Sachen Schwimmförderung mit anderen Akteuren der Stadt wie dem Roten Kreuz, Sport- und Reha-Einrichtungen, Kindergärten und Selbsthilfegruppen wider. Gemeinsam mit Schulen würden Wander- und Projekttage geplant und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Rettungsschwimmen und Sicherheit im Bad für Sportlehrkräfte angeboten. Besonders würdigte die Jury das Mentorenprogramm, in dem junge Erwachsene ein Grundschulkind ein Jahr lang betreuen und dafür freien Eintritt ins fresch erhalten.  

Nicht zuletzt falle die enge Kooperation mit Vereinen für Charity- und Ehrenamt-Events ins Auge und zeige, dass es den Betreibern des fresch auf hervorragende Weise gelingt, Verbundenheit zu schaffen und das Bewusstsein für Verantwortung für andere zu bestärken – trotzdem das Bad noch jung ist. "Gerade hierin sieht man die hohe Motivation und den notwendigen Mut zu individueller Ausgestaltung der Aktivitäten nah am Menschen", lautet das Urteil der Jury. 

Im Hinblick auf die Ökonomie wurde besonders die regionale Handhabe im Bereich des gastronomischen Angebots und die hohe Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung und Ökostrom hervorgehoben. "Dieser Preis bestätigt die positive Resonanz, die ich mit meinem Team täglich durch die Freisinger Besucher*innen erleben darf", erklärt Betriebsleiter Alexander Frederking. 

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