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Treffpunkt aktuell

Workshop macht Mut: Zivilcourage kann man lernen - Wiederholung am 19. Januar 2019 ist leider ausgebucht!

Tipps bekommen und gleich zur Übung umsetzen.
Das Zivilcourage-Training, das der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung angeboten hatten, war restlos ausgebucht. Foto: Bomme
Jakob Deischl und Walter Schollerer zeigten den Teilnehmern anschaulich Möglichkeiten, in schwierigen Situationen zu reagieren.
Stopp! Walter Schollerer (r.) und Jakob Deischl (l.) von der Kriminalpolizeiinspektion Erding überzeugten auch mit praktischen Demonstrationen. Foto: Bomme

Fast jeder kennt diese Momente: Spät abends auf dem Nachhauseweg, in der S-Bahn, vor der Kneipe - urplötzlich entsteht eine unangenehme, wenn nicht gar brenzlige Situation. Jetzt ist Zivilcourage gefragt. Doch wie verhält man sich richtig, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Mit diesem Thema beschäftigte sich ein Workshop, zu dem der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung ins Haus der Vereine eingeladen hatten. Vier Stunden lang zeigten Walter Schollerer und Jakob Deischl, beide Hauptkommissare der Kriminalpolizeiinspektion Erding und seit Jahren in der Gewaltprävention aktiv, in einem "Mitmachkurs" das richtige Verhalten in kritischen Momenten - und machten Mut zum Eingreifen. Der Rat der beiden Profis: Selbstbewusst und laut auftreten, Aufmerksamkeit erringen, aber ohne "den Helden" herauszukehren. Auf unterhaltsame Art und Weise spielten Schollerer und Deischl mit den gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern das altbekannte Spiel vom "guten" und "bösen" Part und ermunterten die Anwesenden, selbst zu probieren, wie beispielsweise ein ausgestreckter Arm mit offener Handfläche und ein lautes "Stopp" einen potentiellen Angreifer verunsichern kann. Patentrezepte für alle Fälle hatten auch die beiden Fachleute nicht parat, aber eine ganze Reihe von praktischen Tipps und Ratschlägen. So sei es erfolgreicher, gezielt und direkt einzelne Personen anzusprechen ("Sie mit dem roten Pullover, könnten Sie bitte helfen?") - und manchmal könne auch der wortlose Rückzug und anschließend ein Anruf bei der Polizei die bessere Entscheidung sein. Auch für das eigene Sicherheitsgefühl gab es wertvolle Hinweise aus dem großen Erfahrungsschatz der beiden Referenten, und das nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch: Schollerer und Deischl zeigten beispielsweise Griffe, um sich aus einer Umklammerung zu befreien. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer/-innen einig in ihrer Begeisterung über einen aktiven und lehrreichen Workshop, der tatsächlich Mut zum Eingreifen gemacht habe. Am 19. Januar 2019 kommt Walter Schollerer mit einer Kollegin oder einem Kollegen zu einer Wiederholung des Kurses von 10 bis 14 Uhr in den Raum der Begegnung. Die Teilnahme ist wieder kostenlos. Der Workshop ist leider ausgebucht, wir können Ihnen lediglich anbieten, Sie auf die Warteliste zu setzen. 


Mit VEREINten Kräften: Richtig texten auf der Vereinshomepage

Wohl jeder Verein hat als wichtigen Informationskanal für die eigenen Mitglieder und neue Interessierte eine Homepage oder/und eine Facebook-Seite. Texte im Internet müssen aber anders formuliert sein als Texte für eine Zeitung. Doch was macht gute Texte im Netz aus? Was ist die Aufgabe dieser Texte? Wie müssen sie formuliert sein, damit sie gefunden werden (Stichwort "Suchmaschi-nenoptimierung")? Was ist grafisches Schreiben im Netz? Antworten gibt Journalist, Blogger und Social-Media-Experte Mathias J. Lange als Referent der Reihe "Mit VEREINten Kräften" des Treffpunktes Ehrenamt am Montag, 04. Februar 2019, 19 Uhr, im Freisinger Raum der Begegnung (Raum E02, Haus der Vereine, Major-Braun-Weg 12). Lange war u.a. Pressereferent der Handwerkskammer für München und Oberbayern und Chefredakteur des Fachmagazins DIGITAL PRODUCTION. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorsitzender des Bloggerclubs Deutschland und betreibt seit Juni 2008 seinen Blog redaktion42.com. Neben zahlreichen PR-Tätigkeiten und Buchveröffentlichungen ist Lange Lehrbeauftragter an verschiedenen Stiftungen, Hochschulen und Universitäten sowie Dozent für die bayerische Ministerialverwaltung. Die Reihe "Mit VEREINten Kräften" richtet sich an gemeinnützige Vereine und Organisationen aus Freising, die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen bittet der Treffpunkt um Anmeldung unter 08161/5443131 oder per Mail.

Diese Veranstaltung wird gefördert vom


Danke-Abend zum Internationalen Ehrenamtstag

Die Ehrenamtlichen auf der Orgelempore lauschen den Erklärungen von Domorganist Benedikt Celler.
Domorganist Benedikt Celler erklärt die Orgel. Foto: Stadt Freising

Sämtliche Register gezogen hat der Treffpunkt Ehrenamt in diesem Jahr beim nun schon traditionellen Danke-Abend für Freisings ehrenamtlich Aktive - oder genauer gesagt: ziehen lassen, von Dom-Organist Benedikt Celler. Treffpunkt-Leiterin Johanna Sticksel hatte heuer ein ganz besonderes Ereignis organisiert und zu einer Orgelführung im Freisinger Dom eingeladen. Allein schon der Weg zur Orgel-Empore war für die Ehrenamtlichen das erste Highlight, ging er doch durch den beeindruckenden Fürstengang hinein in den dunklen Dom. Benedikt Celler erklärte den Gästen die Funktionsweise der Dom-Orgel, zeigte die vielen Klangfarben und den imposanten Tonumfang und beantwortete geduldig die zahlreichen Fragen – bevor er schließlich tatsächlich alle Register zog und bei einem kleinen Privat-Konzert die Zuhörer vollends begeisterte von der „Königin der Instrumente“, wie Mozart die Orgel einst genannt hatte. Die Teilnehmer/innen - unter anderem aus den Agenda21-Gruppen, der Wasserwacht, der Hospizgruppe, dem Landesbund für Vogelschutz, dem Weltladen, der Flüchtlingshilfe, den Balus und den MiBiKids - zogen anschließend beseelt durch den kalten Regen ins „Furtner“, um den Abend im warmen Stüberl ausklingen zu lassen. Ein herzliches Dankeschön an Benedikt Celler und die Freisinger Dom-Musik – die diese Führung auch noch ehrenamtlich gestaltet hatten…

Übrigens: der 5. Dezember ist der Internationale Ehrenamtstag, an dem besonders an die Leistungen der vielen Ehreamtlichen erinnert wird - deshalb vergibt der Bundespräsident an diesem Tag auch Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an besonders engagierte Personen.


Rückblick auf die Aktionswoche Ehrenamt 2018

„Engagement macht stark – mach mit!“ Unter diesem Motto stand die diesjährige Aktionswoche Ehrenamt  – und die Freisinger machten mit wie noch nie. Vom 15. bis 23. September 2018 war in der Domstadt so viel los, dass die Interessent*innen die sprichwörtliche Qual der Wahl hatten. Schon in der Woche davor ging es los: Organisationen und Vereine ließen ihrer Fantasie freien Lauf und präsentierten sich und ihre Ideen in zahlreichen Freisinger Schaufenstern. „Augen auf“ lautete die Devise, schließlich gab es beim zugehörigen Ehrenamtsquiz tolle Preise zu gewinnen.

Das Programm der eigentlichen Aktionswoche hatte es in sich: Ob „Zsammratschn“ mit ehemaligen und künftigen Volunteers, einem Smartphone-Training von Jugendlichen für Senioren, bei dem die Finger nur so glühten, einem Probe-Engagement in der Kleiderkammer oder bei der Biotop-Pflege, den werktäglichen Angeboten am Infostand, mehreren Radltouren mit dem ADFC, einem Argumentationstraining gegen Stammtischparolen oder bei einer der vielen interessanten Info-Veranstaltungen: Die Organisator*innen hatten es absolut geschafft, anschaulich und sehr unterhaltsam zu zeigen, wie vielfältig die Palette der freiwilligen Aktivitäten in Freising ist.

Zu Ende ging die Aktionswoche mit einem fröhlichen Tanz-Event im Raum der Begegnung. Laut, bunt, lustig, interkulturell und inklusiv ging es dabei zu – und sowohl die Teilnehmer*innen als auch die Zuschauer*innen waren sich am Ende einig: Engagement macht nicht nur stark, es macht vor allem auch Freude.

Fotoschau der Ehrenamtswoche

Einen Rückblick mit vielen Fotos präsentieren wir in einer eigenen Bildergalerie - viel Spaß!

Die Aktionswoche Ehrenamt wurde gefördert vom

 

 

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