Die interkulturellen Leitlinien

Weltoffen und bunt - Heimat für Vielfalt - bewahren und gestalten

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freising hat am 12.06.2014 die Freisinger interkulturellen Leitlinien einstimmig beschlossen. Mit den interkulturellen Leitlinien ist für die Stadtverwaltung und Stadtpolitik die interkulturelle Arbeit als Querschnittsaufgabe verankert. Die Stadtverwaltung ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und transportiert die Haltung von Anerkennung und Wertschätzung gegenüber allen Bürger_innen in der Stadt.

Wie kam es zu den interkulturellen Leitlinien?

Beim Klick auf das Bild öffnet sich das Heft "Freisinger interkulturelle Leitlinien" als PDF-Datei.
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Schon 2010 machte die Agenda21/Sozialbeiratsgruppe Migration auf die wachsenden Veränderungen in der Stadtgesellschaft aufmerksam und forderte einen verbindlichen Rahmen für gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit. Eine Analyse von Herrn Dr. Hubertus Schröer vom Institut für interkulturelle Qualitätsentwicklung (kurzes Erklärvideo zur interkultruellen Öffnung) im Jahr 2012 führte dann 2013 dazu, dass eine elf-köpfige Kommission die interkulturellen Leitlinien und die Handlungsfelder erarbeitet hat. Seit 2017 läuft nun offiziell die Phase der Umsetzung an.

Wozu interkulturelle Leitlinien?

Die Stadt Freising versteht sich als weltoffene und vielfältige Stadt. Sie ist Heimat für Alteingesessene und Zugewanderte, für alte und junge Menschen, Bürger_innen unterschiedlichen Glaubens und Geschlechts, Freisinger_innen mit niedrigem oder auch hohem Einkommen und Menschen mit unterschiedlicher körperlicher und psychischer Befähigung. Die Stadtverwaltung mit ihren Einrichtungen steht vor der Herausforderung, als Dienstleister und öffentlicher Arbeitgeber der wachsenden Vielfalt Rechnung zu tragen. Herausragend ist hierbei die Aufgabe allen Bürger_innen Teilhabechancen und Gleichberechtigung zu ermöglichen. Die Leitlinien geben hierbei der Verwaltung den verbindlichen Rahmen.

Was heißt das für uns alle?

Mit den interkulturellen Leitlinien hat die Stadtverwaltung Freising einen klaren und verbindlichen Rahmen, in der die interkulturelle Arbeit in der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik fest verankert ist. Damit ist die Verpflichtung verbunden, Dienstleistungen sowie Projekte und Planungen innerhalb der Kommune in einem menschenrechtlich orientierten Verständnis von Vielfalt zu entwickeln und durchzuführen. Dies heißt auch, ressourcenorientiert ein gemeinsames Miteinander zu schaffen, das durch ein Klima der Wertschätzung und Anerkennung geprägt ist und in der gesamten Stadtgesellschaft gelebt wird. Um diesen Prozess zu unterstützen wurden neben den interkulturellen Leitlinien auch sieben Handlungsfelder von der Kommision beschlossen, die wegweisend für die Umsetzung der Leitlinien sind.

Wo sind erste Ansätze?

Bei den Leitlinien handelt es sich keineswegs um ein abgeschlossenes Konzept. Denn es liegt nun an der Politik, der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft, Projekte, Strategien und Indikatoren für ihren Wirkungsbereich zu erarbeiten und umzusetzen. Anknüpfend an bereits laufende Angebote und Projekte der Stadtverwaltung Freising werden in den nächsten Monaten in den unterschiedlichen Handlungsfeldern Zugangsbarrieren benannt und dann mit Indikatoren belegt, so dass Erfolge gemessen werden können.

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