Klimaschutz und Energiewende in Freising

Mehr für den Klimaschutz vor Ort zu tun, Freising auch in Zukunft lebenswert zu machen und aktiv die nationalen Klimaschutzziele der Bundesregierung zu unterstützen – diese Absicht verfolgt die Stadt Freising mit ihrem Integrierten Klimaschutzkonzept. Der Stadtrat hat sich in einem Beschluss einstimmig zum Konzept und dessen Umsetzung bekannt.

Die Ziele

Zusammenfassung der Ziele des Klimaschutzkonzeptes (mit Klick auf das Foto öffnet sich das Schaubild als PDF).
Zusammenfassung der Ziele des Klimaschutzkonzeptes (mit Klick auf das Foto öffnet sich das Schaubild als PDF).

Im städtischen Klimaschutzkonzept ist eine Analyse der energetischen Ausgangssituation der Stadt Freising zu finden (Basisjahr 2011) sowie eine Prognose des zukünftigen Energiebedarfs der Stadt Freising. Betrachtet wurden dabei die drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität.

Anhand der Identifikation von Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz Erneuerbarer Energien im Stadtgebiet wurde für die Stadt Freising ein Klimaschutzszenario für das Jahr 2035 erarbeitet (Vision 2035).

Laut dieser Vision kann der Endenergiebedarf der Stadt Freising durch verschiedenste Maßnahmen bis zum Jahr 2035 um ein Drittel reduziert werden. Durch die Erschließung der Ausbaupotenziale im Stadtgebiet kann der Anteil der  Erneuerbaren Energien am Gesamtstrombedarf auf 40 % erhöht werden (ohne Berücksichtigung des Mobilitätssektors). Die spezifischen CO2-Emissionen je Einwohner könnten damit bis zum Jahr 2035 in etwa halbiert werden.

Die Maßnahmen

Zur Erreichung des Klimaschutzszenarios 2035 wird im Klimaschutzkonzept ein detaillierter Maßnahmenkatalog mit über 50 Maßnahmen in folgenden fünf Handlungsfeldern empfohlen:

  • Organisation
  • Akteurs- und Bürgerbeteiligung
  • Energieeffizienz und -einsparung
  • Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung
  • Mobilität / Verkehr

Aus den über 50 Maßnahmen wurden zehn Kernmaßnahmen zur zeitnahen Umsetzung konkretisiert.

Das Klimaschutzkonzept stellt damit eine strategische Entscheidungs- und Planungshilfe für zukünftige kommunale Klimaschutzanstrengungen dar. Es zeigt der öffentlichen Hand, aber auch den Freisinger Bürgerinnen und Bürgern Maßnahmen zur Energie- und CO2-Minderung auf.

Die Historie

Herr Konradl vom ZREU leitet die zweite Expertenrunde zum Freisinger Klimaschutzkonzept
Herr Konradl vom ZREU leitet die zweite Expertenrunde zum Freisinger Klimaschutzkonzept

Die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (KSK) der Großen Kreisstadt Freising erfolgte durch das Zentrum für rationelle Energieanwendung und Umwelt GmbH (ZREU) aus Regensburg von April 2012 bis Juli 2013.

Während der Entstehung und Ausarbeitung des KSK fanden mehrere interne Abstimmungsgespräche zwischen der Stadtverwaltung Freising, den Freisinger Stadtwerken als fachliche Unterstützung der Stadtverwaltung und dem ZREU statt. Darüber hinaus konnten sich Akteure und interessierte Bürgerinnen und Bürger in drei Expertenrunden und einer Bürgerveranstaltung beteiligen und dabei Ideen und fachspezifischen Beiträgen für die Entwicklung und Entstehung des Konzeptes einbringen.

Zweite Expertenrunde im Rahmen der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes (26.06.2013)
Zweite Expertenrunde im Rahmen der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes (26.06.2013)

Moderiert wurden die Veranstaltungen durch Mitarbeiter des ZREU. Die Ergebnisse der Bestands- und Potentialanalyse wurden außerdem im Lenkungskreistreffen für den Stadtentwicklungsplan Freising vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse, die bei den Akteurs- und Bürgerbeteiligungen erarbeitet wurden, sind in das Klimaschutzkonzept eingeflossen.

Die Vorstellung des Abschlussberichtes durch das ZREU mit Beschlussfassung fand schließlich im Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats am 31. Juli 2013 statt: Dem Klimaschutzkonzept wurde zugestimmt.

Die Förderung

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wurde gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
(Förderkennzeichen: FKZ 03KS2171).

Durch Klick auf die Logos öffnet sich die Website der Nationalen Klimaschutzinitiative in einem neuen Fenster

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