"Freising - nachhaltig mobil"

Bild von Freising mit Domberg, Bus und Fahrradständern
Unter dem Arbeitstitel "Freising - nachhaltig mobil" erarbeitet die Stadt Freising aktuell ein gesamtstädtisches Mobilitätskonzept. (Foto: Dipl.-Ing. Christian Fahnberg, INGEVOST)

Die Stadt Freising in der Metropolregion München ist von einem rasanten Bevölkerungswachstum geprägt, womit ein steigendes Verkehrsaufkommen einhergeht. In den nächsten Jahren wird insbesondere ein weiteres Ansteigen des motorisierten Individualverkehrs erwartet, welcher bereits heute das Stadtbild dominiert. Begrenzte Platzverhältnisse, speziell im Innenstadtbereich, führen zu Konflikten zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Ein weiterer Ausbau der bestehenden Verkehrsanlagen, um mehr Kapazitäten für den KFZ-Verkehr zu generieren, ist kontraproduktiv für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die Stadt Freising ist daher bestrebt, nachhaltige Mobilitätsformen zu fördern.

Das Mobilitätskonzept

Gruppenbild der AGFK Inhouse Schulung
Ein gelungener intererner Auftakt für das Mobilitätskonzept: Teilnehmer/-innen aus Politik und Verwaltung bei der Inhouse Schulung des AGFK "Mobil ohne Stau - Radverkehr in Freising gemeinsam fördern".

Bis Mitte des Jahres 2018 werden umfangreiche Bestandsaufnahmen zu Verkehr und Mobilität vorgenommen. Dafür werden die Bürger/-innen in vielfältiger Art und Weise eingebunden: Haushalts-, Radfahrer-, Fußgänger- sowie Pendler- und Beschäftigtenbefragungen sind in Planung. Auf Basis der Bestandsaufnahmen soll der aktuelle Modal Split (Verkehrsmittelwahl der Bürger/-innen) für die Stadt Freising ermittelt werden. Es werden Potenzialanalysen erstellt, Szenarien berechnet und schließlich konkrete Maßnahmen abgeleitet. Das Mobilitätskonzept wird von dem beauftragten Ingenieurbüro IVAS erarbeitet. Das Gesamtprojekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert.

Schwerpunkt Radverkehr

Aufnahmeurkunde der Stadt Freising in den AGFK Bayern (Bei Klick öffnet sich die AGFK Website in neuem Fenster)
Aufnahmeurkunde der Stadt Freising in den AGFK Bayern

Die Stadt ist der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK) beigetreten und setzt sich ehrgeizige Ziele hinsichtlich der Steigerung des Radverkehrsanteils und somit einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Ein besonderes Augenmerk des Mobilitätskonzeptes soll daher auf der Förderung des Radverkehrs liegen.

Das Fahrrad ist ein wichtiges Verkehrsmittel der Nahmobilität, welchem auch in Freising eine Schlüsselbedeutung zukommt. Mit der Lage am Isarradweg und dem nahen Ammer-Amper-Radweg gilt Freising seit jeher als Hotspot des Radwandertourismus mit hohem Freizeitwert. Doch nicht nur Touristen "satteln auf", sondern auch die Freisinger/-innen haben im Laufe der Jahre - trotz der teilweise schwierigen topographischen Verhältnisse und Lücken im Radwegenetz - das Fahrrad als geeignetes Fortbewegungsmittel für den Berufs- und Freizeitverkehr entdeckt. Mittlerweile prägen Radfahrer/-innen das Bild des Stadtverkehrs stark mit. Auch E-Bikes erfreuen sich in Freising auf Grund der topographischen Gegebenheiten wachsender Beliebtheit. Insgesamt kann Freising bereits einen hohen Anteil an Radfahrerinnen und Radfahrern aufweisen, in Bezug auf die Fahrradfreundlichkeit der Stadt besteht jedoch Nachholbedarf. Negativ treten die fehlende Durchgängigkeit der Radwege, Konflikte mit anderen Verkehrsmitteln, besonders in Kreuzungsbereichen und Straßen mit geringem Querschnitt, unzureichende Abstellanlagen und die stark lückenhafte Wegführung auf. Diese Themen sollen mit dem Mobilitätskonzept adressiert werden.

Durch Klick auf die Logos öffnet sich die Website der Nationalen Klimaschutzinitiative in einem neuen Fenster

Nach oben

Schnellfinder

Newsletter

hier anmelden

Veranstaltungskalender

Fahrplanauskunft

Start:
Ziel:
um:
:Uhr
am:
..