Logo des Treffpunkts Ehrenamt der Stadt Freising

Flüchtlinge in Freising – fremd und verlassen? Ihr Engagement ist willkommen!

Fremd sind Freisings Flüchtlinge zweifelsohne, aber nicht verlassen: Die Bereitschaft in der Bevölkerung, sie zu unterstützen, ist groß. Dennoch werden weitere Helferinnen und Helfer dringend benötigt, sei es für Sprachkurse oder als Dolmetscher, als Begleitung bei Arzt-oder Behördenterminen oder schlicht als "Erklärer" in einer fremden Kultur in einem fremden Land.

Zuständig für die Organisation der Unterbringung ist das Landratsamt Freising, hier ist auch das Know-how vorhanden, an welcher Stelle und in welcher Form Unterstützung gebraucht wird. Darüber hinaus hat sich in Freising ein sehr aktiver Helferkreis etabliert: Auf der Homepage des Helferkreises erhält man einen guten Überblick über Aktivitäten und den aktuellen Bedarf.

Informationen finden sie auch in der Erstinformation für Ehrenamtliche in der Asylarbeit des Landratsamts Freising und im alphabetischen Leitfaden.

Wer ehrenamtlich für Asylsuchende tätig werden möchte, kann sich direkt an Irmgard Eichelmann, die Koordinatorin im Landratsamt Freising  Irmgard.Eichelmann©kreis-fs,de, an oben genannten Helferkreis oder den Arbeitskreis Asyl kontakt©ak-asyl-freising,de wenden.  

 

 

Bericht vom Workshop: Flüchtlinge mit psychischen Belastungen und Traumata

Referentin Stefanie Rösch vor den Flüchtlingshelfern.
Intensive Arbeitsatmosphäre beim Workshop mit Stefanie Rösch. Foto Stadt Freising

25 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer setzten sich am Samstag, 30. April im Raum der Begegnung auf Einladung des Treffpunkts Ehrenamt mit dem Thema psychische Belastungen und Traumata auseinander. Zur vorletzten Veranstaltung der Reihe "Engagiert für Flucht und Asyl" kam Stefanie Rösch, Diplompsychologin und Traumatherapeutin aus Konstanz. Sie erläuterte die Entstehung von Traumata aus unverarbeiteten Ohnmachtssituationen und zeigte die möglichen Spätfolgen auf. Alle Flüchtlinge erlebten Stresssituationen - nur ein Teil leidet irgendwann unter einem Trauma. Mit großer Konzentration und vielen Fragen arbeiteten sich die Ehrenamtlichen in das Thema ein. Sie nahmen praktische Tipps für ihre Arbeit mit nach Hause: Sie erfuhren unter anderem, wie entlastend Bewegung und Sport für die Flüchtlinge ist oder erlernten einfache Atem- sowie Aufmerksamkeitsübungen. Ehrenamtliche können und sollen nicht als Hobbypsychologen tätig werden, aber mit Zuwendung und Beschäftigung kann es gelingen, den Menschen etwas Stabilität zu geben, die ihnen hilft, Vertrauen in ihre Zukunft zu finden.

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