Erfolgreiche Bilanz der Ehrenamtswoche

Engagement macht stark. Mach mit! Plakatmotiv

"Engagement macht stark“. So lautete das Motto der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Der Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising hatte ein aufmunterndes „Mach mit!“ hinzugefügt. In der Aktionswoche vom 11. bis 17. September präsentierten Organisationen und Vereine ihre Arbeit und warben um neue Aktive: mit Schaufensterdekorationen, am Infostand, mit Vorträgen und Mitmach-Aktionen stellten sie sich und ihre Aufgabengebiete vor. Auch wer seine Kenntnisse in erster Hilfe auffrischen oder sich in Zivilcourage üben wollte, kam auf seine Kosten. Hier geht es zu Impressionen der Woche in einer Bildergalerie.

Wie prüft man, ob eine Wiederbelebung notwendig ist? Die Malteser Freising vermittelten am großen Aktionstag die wichtigsten Regeln. (Foto: Stadt Freising)
Wie prüft man, ob eine Wiederbelebung notwendig ist? Die Malteser Freising vermittelten am großen Aktionstag die wichtigsten Regeln. (Foto: Stadt Freising)

In Abwandlung des Schwerpunktthemas 2017 lässt sich sagen: „Engagement ist Demokratieförderung“. Den Freisingerinnen und Freisingern ist das Leben in ihrer Stadt und der Einsatz für die Zivilgesellschaft wichtig. Das dokumentierte nicht nur das bunte Panorama engagierter Beiträge und die vielen Akteure, sondern auch das Interesse der Bevölkerung.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die engagiert und aktiv mitgemacht haben: 

die Agenda21-Projektgruppen "Menschen mit Behinderung", "Migration", "Bauen, Wohnen und Verkehr, "Seniorinnen und Senioren",  Aktivsenioren, Balu und Du, Bürgerstiftung Freising, Bund Naturschutz, Caritas, Freiwillige Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Marafiki wa Afrika, Heiliggeistspital, Hilfe von Mensch zu Mensch, Hospizgruppe, Landesbund für Vogelschutz, Lebenshilfe, Polizei, Sonnenkraft, Stadtbibliothek, Stadtheimatpflege, die Teilnehmer/-innen der Podiumsdiskussion, Team des "Treffpunkt Ehrenamt", Wasserwacht, Weltladen, 1. Tanzsportclub.  

Vor und während der Ehrenamtswoche konnten verschiedene Organisationen und Vereine Schaufenster in der Freisinger Innenstadt gestalten. Sie können hier einige Ergebnisse sehen. Wir danken allen beteiligten Geschäften für die freundliche Bereitschaft, diese Aktion zu unterstützen!

Abschließend danken wir nochmals allen, die zum Gelingen der Woche beigetragen haben - und auch den Tanzgruppen, die am 17. September gerne im Amtsgerichtsgarten aufgetreten wären: Trachtenverein Almrausch Edelweiß, Riverrun, Bollywood-Tanzgruppe und Veronika Baier. Sie haben wochenlang Choreografien geprobt, Schrittfolgen einstudiert und dann machte ihnen Petrus einen Strich durch die Rechnung...  

Finanziell gefördert wurde die Woche durch das Bayerische Sozialministerium.

Logo des Bayerischen Sozialministeriums

Mit VEREINten Kräften: neue Veranstaltung

Am 18. Oktober widmet sich die Veranstaltungsreihe für Vereine dem heißen Eisen Vorstandsnachfolge. Genauere Infos finden Sie hier.


Balu und Du - großes Engagement für kleine Persönlichkeiten

zusammen die Natur entdecken.
Foto: Jan Voth, Balu und Du

Ein Montagabend im Januar in der Grundschule St. Lantbert in Freising. Eine junge Frau kommt zur Tür herein. Da läuft ein achtjähriger Junge auf sie zu und ruft: „Jacqueline, Jacqueline, ich bin dein Mogli!“. Seine Augen strahlen – und auch Jacqueline ist begeistert. „Mogli“ freut sich darauf, dass er endlich sein „Balu“ kennenlernt, die Frau, die sich von nun an ein Jahr lang jede Woche Zeit für ihn nimmt – Zeit für ihn alleine, ehrenamtlich, ohne dafür bezahlt zu werden. Sie können gemeinsam beschließen, was sie machen wollen. Ein Brettspiel spielen oder doch lieber Fußball? Rad fahren, schwimmen, einen Kuchen backen oder einfach Freising erkunden?

Der kleine Junge und „seine“ Jacqueline sind Teilnehmer des Mentoren-Projektes „Balu und Du“, das nun auch in Freising an den Start gegangen ist. Frei nach dem Vorbild des berühmten Gespanns aus dem Dschungelbuch – ein gelassener und gewitzter Bär und der noch unerfahrene Mogli – fördert es Grundschulkinder. Junge, engagierte Erwachsene übernehmen dabei ehrenamtlich eine individuelle Patenschaft für ein Kind.

Die Zuwendung macht die Kinder stärker und ein Balu lernt auch viel dabei. Das Projekt ist vielfach untersucht und hat seine positive Wirkung unter Beweis gestellt - unter anderem indem es das Phineo Wirkt! Siegel erhalten hat. Einen Radiobeitrag auf Bayern 2 , in dem es um Wirkungsorientierung im sozialen Sektor ging und für den u.a. Dominik Esch (Geschäftsführer Balu und Du e.V.) und ein Balu und Du-Gespann aus München interviewt wurden können Sie hier anhören. Link zum Beitrag "Wohltäter im Wettbewerb - Kann man den Erfolg sozialen Engagements messen?":  Ab Minute 12:55 geht es um Balu und Du. Genauere Infos zu diesem Kooperationsprojekt von Treffpunkt Ehrenamt und Kreisjugendring in Freising finden Sie hier. Die erste Gruppe Balus begleitet bereits Moglis aus der Grundschule St. Lantbert in Freising.  Es gibt noch einige Kinder, die sich über eine/n Balu freuen würden. Sie können jederzeit einsteigen!

Rückblick aufs Uferlos

Die TeilnehmerInnen des Mentoren-Programms  „Balu und Du“, die sich für die Förderung von Grundschulkindern engagieren, stellten sich den zahlreichen Fragen der Interessenten – und durften sich prompt über ein neues Mitglied freuen.
Die TeilnehmerInnen des Mentoren-Programms „Balu und Du“, die sich für die Förderung von Grundschulkindern engagieren, stellten sich den zahlreichen Fragen der Interessenten – und durften sich prompt über ein neues Mitglied freuen. Foto: privat

Schön war’s während der zehn Tage Uferlos – auch für den Treffpunkt Ehrenamt und all die vielen Helferinnen und Helfer zahlreicher Vereine und Organisationen, die im Nachhaltigkeitszelt für ehrenamtliches Engagement geworben haben. Mit dabei waren neben den in Bildern gezeigten, die Bürgerenergiegenossenschaft, Wellcome, Kultur-Gut! und die foodsharing-Gruppe.
Hier ein paar Impressionen aus dem Nachhaltigkeitszelt:

Die integrativen Breakdancer „cre8ers“  haben sich ihre Show, für die sie im Wigwam Riesenbeifall ernteten, selbst erarbeitet.
Die integrativen Breakdancer „cre8ers“ haben sich ihre Show, für die sie im Wigwam-Zelt Riesenbeifall ernteten, selbst erarbeitet. Foto: Stadt Freising
Die Jugendgruppe des Trachtenvereins Almrausch-Edelweiß tanzte im Nachhaltigkeitszelt.
Die Jugendgruppe des Trachtenvereins Almrausch-Edelweiß tanzte im Nachhaltigkeitszelt. Foto: Stadt Freising
Die Jugendfeuerwehr warb um aktive junge Leute.
Die Jugendfeuerwehr warb am Stand des Treffpunkts Ehrenamt um Nachwuchs. Foto: Stadt Freising

Danke-Feier für Ehrenamtliche 2016

Hermann Bienen, Braumeister und ehrenamtlicher Forscher, im Sporrerkeller
Hermann Bienen erklärt Geschichte und Funktionsweise der Sporrerkeller.
Ehrenamtliche sitzen an Tischen im Rathaussaal.
Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger bei der Danke-Feier im Großen Rathaussaal.
Auf dem Foto zu sehen sind OB Tobias Eschenbacher und Robert Zellner, Amtsleiter Soziale Angelegenheiten.
OB Tobias Eschenbacher und Robert Zellner, Amtsleiter Soziales, waren gekommen und den Ehrenamtlichen zu danken.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön für engagierte Freisingerinnen und Freisinger hat sich der Treffpunkt Ehrenamt heuer zum 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamts, einfallen lassen: Statt selber die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird, durften sich die Gäste bei der Danke-Feier des Treffpunkts Ehrenamt mal selbst so richtig verwöhnen lassen.

 

Bei einer spannenden Führung durch den Sporrerkeller tauchte die Gruppe tief ein in einen ganz besonderen Teil der Freisinger Geschichte: Mit viel Begeisterung und Leidenschaft lotste Hermann Bienen, Braumeister und ehrenamtlicher Forscher, die Teilnehmer durch die riesigen Gewölbe und ihre interessante Geschichte. Der Sporrerkeller unter dem Veitsberg , dem heutigen Lindenkeller, ist einer der vielen Keller, in dem Freisinger Bierbrauer ihr Märzenbier über den Sommer hinweg lagerten. Das Bier wurde hier nicht mit Eis sondern durch die Winterkälte und Zugluft gekühlt. Nachdem im zweiten Weltkrieg die Menschen den Sporrerkeller wie die anderen Keller als Luftschutzraum genutzt hatten, geriet er in Vergessenheit.

 

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher nutzte das anschließende Abendessen im Rathaussaal, um den Teilnehmer persönlich für ihr Engagement zu danken und zu betonen, wie wertvoll ihre Arbeit für die Stadt Freising ist. Dem konnte sich die Leiterin des Treffpunkts Ehrenamt, Johanna Sticksel, nur anschließen. Sie würdigte insbesondere, wie viel Herzblut, innovatives Potential und Bekenntnis zu einem lebendigen Gemeinwesen im Engagement der Bürgerinnen und Bürger erkennbar sei. Daran ließen auch die Gäste bei der Dankefeier selbst keinen Zweifel: bis in den Abend hinein wurde am Buffet gefachsimpelt, wurden Erfahrungen ausgetauscht und Pläne fürs kommende Jahr geschmiedet.

 

Wettbewerb "Mal ein Dankeschön"

1. Preis: Lisa Menner, 12 Jahre
1. Preis: Lisa Menner, 12 Jahre - ein Dankeschön in bunten Farben
2. Preis: Veronika Kaupp, 13 Jahre
2. Preis: Veronika Kaupp, 13 Jahre - ein Danke-Mandala

Was für eine schöne Idee! Johanna Sticksel, Leiterin des Treffpunkts Ehrenamt, und ihr Team, haben sich etwas Besonderes einfallen lassen:  Gäste und Helfer/-innen des Treffpunkts bekommen zum Geburtstag eine nicht alltägliche Dankeskarte.

Bei dem Wettbewerb „Mal ein Dankeschön“ waren Kinder von acht bis dreizehn Jahren aufgerufen, ein Dankeschön für Ehrenamtliche zu malen. Der Treffpunkt Ehrenamt erhielt viele kleine Kunstwerke.: mal gegenständlich und mit Wasserfarben gestaltet, mal eher nach Mandala-Art, mal als hübsches Aquarell, mal mit Buntstift gezeichnet. Auch Bilder jüngerer Kindern waren dabei und wurden noch in die Wertung aufgenommen.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

 

 

Die Sieger des Malwettbewerbs

  • von links: Lisa Menner (1. Preis), Johanna Sticksel (Treffpunkt Ehrenamt), Veronika Kaupp (2. Preis) Foto: Raimund Lex
  • Liesinka Müller holte sich ihren Preis persönlich bei Johanna Sticksel ab, das Foto entstand vor dem Treffpunkt Ehrenamt im Haus der Vereine
  • Schüler der Klasse UE 7/8 der Paul Gerhardt Schule Freising bei der Preisübergabe an Joao

Lisa Menner (links) und Veronika Kaupp haben den "Markt der ehrenamtlichen Möglichkeiten" besucht - gespannt, wie ihre Dankeschön-Bilder bei der Jury angekommen waren. Freudige Überraschung: Sie konnten gleich dort ihre Preise aus den Händen von Treffpunkt-Leiterin Johanna Sticksel in Empfang nehmen! (Foto: Raimund Lex)

Liesinka Müller ist zum Treffpunkt gekommen, um sich ihren dritten Preis, einen Eisgutschein, abzuholen. Unser Bild zeigt sie mit Johanna Sticksel vor dem Haus der Vereine.

Joao Pinto Correia (2.v.l.) bekam in seiner Klasse UE 7/8 der Paul-Gerhardt-Schule den anderen dritten Preis von Johanna Sticksel. Alle anderen Schülerinnen und Schüler, die sich aus der Klasse beteiligt hatten, kamen natürlich auch mit aufs Foto.

 

 

Nach oben

Schnellfinder

Newsletter

hier anmelden

Veranstaltungskalender

Fahrplanauskunft

Start:
Ziel:
um:
:Uhr
am:
..