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Glückliche Balus, mutige Moglis - Mentorenprogramm auf Erfolgskurs

Balu und Mogli spielen zusammen Fußball
Fußball spielen macht immer Spaß. Foto: Paula Heine
Balu und Mogli basteln gern zusammen.
Wenn das Wetter schlecht ist, kann man auch mal zusammen basteln. Foto: D. Kojic
Logo Balu und Du

Die Teilnehmer des Mentoren-Projekts "Balu und Du" ziehen nach den ersten zehn Monaten Projekt-Laufzeit Bilanz - und positiver könnte das Resümee kaum ausfallen: Nach dem Vorbild des berühmten Dschungelbuchs gehen seit fast einem Jahr acht "Balus" - junge, ehrenamtlich engagierte Erwachsene zwischen 17 und 30 Jahren - einmal pro Woche mit einem Grundschulkind, "ihrem" Mogli, auf Entdeckungsreise durch Freising und zeigen ihm mit Spaß und Freude ein bisschen mehr von der Welt. Das Fazit aller Beteiligten: das Mentorenprojekt ist eine wahre Erfolgsgeschichte - und sollte im nächsten Jahr wiederholt werden! Anfang des Jahres waren die Bibliotheken beliebte Treffpunkte um sich näher kennenzulernen, um Bücher anzuschauen, Spiele zu testen oder zu lesen. Im Lauf des Jahres kamen immer mehr Aktivitäten dazu: Mal gingen Balu und Mogli gemeinsam schwimmen, spielten Fußball, bis der Schweiß in Strömen floss, machten einen Ausflug an die Isar oder besuchten das Kindertheater. Toll für die Kinder: Sie haben dabei ihr "Balu" ganz für sich alleine und genießen das in vollen Zügen. Aber auch die Balus machen neue Erfahrungen: "Mein Mogli hat so viel Phantasie. Wenn wir zusammen etwas unternehmen, fühle ich mich an meine Kindheit erinnert", schwärmt Jacqueline (27), eine der jungen Erwachsenen. Balu Charlotte (21) sagt: "Man wird selbst wieder ein bisschen zum Kind. Als Erwachsener vergisst man ja, wie unbeschwert das Leben damals war und neigt dazu, Dinge komplizierter zu sehen als es sein müsste." Doch es ist nicht nur der Spaß, der das Projekt so erfolgreich macht, es geht vor allem um Unterstützung und Förderung der Grundschulkinder. "Es ist ein großes Erfolgserlebnis für mich, dass mein Mogli nach neun Monaten von Herzen lacht, sich traut, Neues auszuprobieren und Fehler zu machen, ohne dabei Angst zu haben. Es macht so viel Freude, zu sehen, wie er an Selbstvertrauen gewinnt und anfängt, an sich selbst zu glauben", so die Bilanz von Balu Dajana (30). Eine Einschätzung, die auch die Schule der Kinder teilt, wie eine Lehrerin schreibt: "Ein aus Rumänien stammender Junge, der kaum ein Wort Deutsch sprach, hat sich bereits kurze Zeit nach Anlauf der Aktion getraut, zum ersten Mal im Erzählkreis von seinen Erlebnissen zu berichten."
Angesichts des großen Erfolgs soll 2018 eine neue "Balu und Du"- Gruppe starten. Die Projekt-Laufzeit ist jeweils auf ein Jahr begrenzt. Junge Leute zwischen 17 und 30, die überlegen Balu zu werden, erfahren vorab nicht nur sämtliche Details über ihre Aufgabe mit den Kindern, sondern auch über die regelmäßigen Begleittreffen mit den Projekt-Betreuerinnen Marita Hanold und Tina Sommer. Wer beim Auftakttreffen mit den Eltern der künftigen Moglis in der Grundschule St. Lantbert im Januar dabei sein will, sollte sich bis Anfang Dezember melden beim Treffpunkt Ehrenamt, treffpunkt-ehrenamt©freising,de, Tel. 0 81 61/54-4 31 31 Weitere Infos finden Sie hier. Ein Einstieg ist grundsätzlich auch später möglich.


Mit VEREINten Kräften: neue Veranstaltung

Das nächste Thema ist ein Social-Media Workshop am 20. Februar 2018 mit der Möglichkeit, eine eigene Facebook-Seite für seinen Verein zu erstellen. Genauere Infos finden Sie hier.


Erfolgreiche Bilanz der Ehrenamtswoche

Engagement macht stark. Mach mit! Plakatmotiv

"Engagement macht stark“. So lautete das Motto der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Der Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising hatte ein aufmunterndes „Mach mit!“ hinzugefügt. In der Aktionswoche vom 11. bis 17. September präsentierten Organisationen und Vereine ihre Arbeit und warben um neue Aktive: mit Schaufensterdekorationen, am Infostand, mit Vorträgen und Mitmach-Aktionen stellten sie sich und ihre Aufgabengebiete vor. Auch wer seine Kenntnisse in erster Hilfe auffrischen oder sich in Zivilcourage üben wollte, kam auf seine Kosten. Hier geht es zu Impressionen der Woche in einer Bildergalerie.

Wie prüft man, ob eine Wiederbelebung notwendig ist? Die Malteser Freising vermittelten am großen Aktionstag die wichtigsten Regeln. (Foto: Stadt Freising)
Wie prüft man, ob eine Wiederbelebung notwendig ist? Die Malteser Freising vermittelten am großen Aktionstag die wichtigsten Regeln. (Foto: Stadt Freising)

In Abwandlung des Schwerpunktthemas 2017 lässt sich sagen: „Engagement ist Demokratieförderung“. Den Freisingerinnen und Freisingern ist das Leben in ihrer Stadt und der Einsatz für die Zivilgesellschaft wichtig. Das dokumentierte nicht nur das bunte Panorama engagierter Beiträge und die vielen Akteure, sondern auch das Interesse der Bevölkerung.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die engagiert und aktiv mitgemacht haben: 

die Agenda21-Projektgruppen "Menschen mit Behinderung", "Migration", "Bauen, Wohnen und Verkehr, "Seniorinnen und Senioren",  Aktivsenioren, Balu und Du, Bürgerstiftung Freising, Bund Naturschutz, Caritas, Freiwillige Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Marafiki wa Afrika, Heiliggeistspital, Hilfe von Mensch zu Mensch, Hospizgruppe, Landesbund für Vogelschutz, Lebenshilfe, Polizei, Sonnenkraft, Stadtbibliothek, Stadtheimatpflege, die Teilnehmer/-innen der Podiumsdiskussion, Team des "Treffpunkt Ehrenamt", Wasserwacht, Weltladen, 1. Tanzsportclub.  

Vor und während der Ehrenamtswoche konnten verschiedene Organisationen und Vereine Schaufenster in der Freisinger Innenstadt gestalten. Sie können hier einige Ergebnisse sehen. Wir danken allen beteiligten Geschäften für die freundliche Bereitschaft, diese Aktion zu unterstützen!

Abschließend danken wir nochmals allen, die zum Gelingen der Woche beigetragen haben - und auch den Tanzgruppen, die am 17. September gerne im Amtsgerichtsgarten aufgetreten wären: Trachtenverein Almrausch Edelweiß, Riverrun, Bollywood-Tanzgruppe und Veronika Baier. Sie haben wochenlang Choreografien geprobt, Schrittfolgen einstudiert und dann machte ihnen Petrus einen Strich durch die Rechnung...  

Finanziell gefördert wurde die Woche durch das Bayerische Sozialministerium.

Logo des Bayerischen Sozialministeriums

Rückblick aufs Uferlos

Die TeilnehmerInnen des Mentoren-Programms  „Balu und Du“, die sich für die Förderung von Grundschulkindern engagieren, stellten sich den zahlreichen Fragen der Interessenten – und durften sich prompt über ein neues Mitglied freuen.
Die TeilnehmerInnen des Mentoren-Programms „Balu und Du“, die sich für die Förderung von Grundschulkindern engagieren, stellten sich den zahlreichen Fragen der Interessenten – und durften sich prompt über ein neues Mitglied freuen. Foto: privat

Schön war’s während der zehn Tage Uferlos – auch für den Treffpunkt Ehrenamt und all die vielen Helferinnen und Helfer zahlreicher Vereine und Organisationen, die im Nachhaltigkeitszelt für ehrenamtliches Engagement geworben haben. Mit dabei waren neben den in Bildern gezeigten, die Bürgerenergiegenossenschaft, Wellcome, Kultur-Gut! und die foodsharing-Gruppe.
Hier ein paar Impressionen aus dem Nachhaltigkeitszelt:

Die integrativen Breakdancer „cre8ers“  haben sich ihre Show, für die sie im Wigwam Riesenbeifall ernteten, selbst erarbeitet.
Die integrativen Breakdancer „cre8ers“ haben sich ihre Show, für die sie im Wigwam-Zelt Riesenbeifall ernteten, selbst erarbeitet. Foto: Stadt Freising
Die Jugendgruppe des Trachtenvereins Almrausch-Edelweiß tanzte im Nachhaltigkeitszelt.
Die Jugendgruppe des Trachtenvereins Almrausch-Edelweiß tanzte im Nachhaltigkeitszelt. Foto: Stadt Freising
Die Jugendfeuerwehr warb um aktive junge Leute.
Die Jugendfeuerwehr warb am Stand des Treffpunkts Ehrenamt um Nachwuchs. Foto: Stadt Freising

 

 

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