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Treffpunkt aktuell

Bilanz des Uferlos-Festivals 2018 - Schade, dass es schon wieder vorbei ist...

Drei junge Männer betrachten am Touchscreen-Bildschirm die Präsentation des Jugendstadtrats.
Drei Jugendstadträte betrachten begeistert ihre Präsentation. Foto: Stadt Freising
Ein Regal voll mit Büchern, davor ein Sessel. Büchertausch der Bibliothek St. Lantpert
Das Büchertauschregal der Bücherei St. Lantpert Foto: Stadt Freising
Veranstaltungsplakate an der Wand, ein Brett mit Engagement-Angeboten und die "Doppelleben"-Ausstellungswand.
Die Doppelleben-Ausstellungswand, Veranstaltungshinweise und die Aufforderung: Lass uns nicht hängen! Es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren in Freising. Foto: Stadt Freising

Ein Traum, dieses Uferlos 2018: Zehn Tage fast grenzenlos Sonnenschein, perfekte Temperaturen, entspannte Besucher, natürlich auch im Nachhaltigkeitszelt am Stand des Treffpunkt Ehrenamt. Vorwiegend ehrenamtlich wurde hier gut gelaunt für ehrenamtliches Engagement geworben - mit beachtlichem Erfolg. Der größte Renner war zweifellos das Büchertauschregal der Bibliothek St. Lantpert. Nach dem Motto "Eins rein, eins raus" fanden hier unzählige ausgelesene Bücher neue Liebhaber. Zuspruch fanden auch die Agenda21-Projektgruppen: Sie stellten sich am 5. Mai mit ihren Präsentationen im Vortragsbereich des Zelts vor. Wer diesen Termin verpasst hatte, konnte sich das ganze Festival über auf einem Touchscreen-Bildschirm am Stand informieren. Die Projektgruppe Bauen, Wohnen und Verkehr verband ihre Präsenz mit einer Unterschriftensammlung für eine Schnellbuslinie von Freising nach Garching - am hatte am Ende gut 200 Unterstützer gewonnen. Die Unterschriftensammlung soll weitergehen und die Bahn vielleicht doch noch zum Umdenken bewegen. Das Mentorenprojekt "Balu und Du" konnte sich ebenfalls nicht über mangelndes Interesse beklagen und hatte am Ende mindestens zwei neue Balus gewonnen. Der Weltladen durfte sich über zahlreiche Interessenten für seine Aktion "Fair play - fair pay" freuen: Es gab nicht nur umfangreiche, fachkundige Informationen zum Thema fairer Handel am Beispiel von fair gehandelten Bällen, die Standbesucher konnten auch gleich ihr Wurfgeschick unter Beweis stellen - und wurden mit fairer Schokolade belohnt. Ein weiteres Zugpferd: Marie Hüneke von der Klimaschutzstelle der Stadt Freising mit ihrem Energiefahrrad, das dem einen oder anderen verzweifelten Smartphone-Besitzer zu ein bisschen mehr Akku-Laufzeit verholfen hat. Mit dabei waren auch "wellcome", "Hilfe von Mensch zu Mensch e.V." sowie "Marafiki wa Afrika", deren Mitglieder das Nachhaltigkeitszelt innen und außen mit wunderbaren Fotos aus Afrika sowie den Bildern von Marian Kretschmer verschönert haben. Kein Wunder, dass die Bilanz des Treffpunkts Ehrenamt rundweg positiv ausfällt, zumal das Nachhaltigkeitszelt insgesamt immer attraktiver wird und mehr Besucher anzieht, nicht zuletzt dank des abwechslungsreichen Kleinkunst-Programms am Abend. Für Treffpunkt-Leiterin Johanna Sticksel steht deshalb schon jetzt fest: "Wir werden auch nächstes Jahr dabei sein und freuen uns natürlich, wenn noch mehr Vereine und Organisationen angesichts dieses Erfolgs Lust bekommen haben, den Stand mit attraktiven, ausgefallenen und witzigen Idee zu bereichern."

 

 


Balu und Du Freising in ARD-Alpha: Studenten mit Herz im Ehrenamt

Balu Aleks und Mogli Newton am Flughafen. Sie sehen sich per Fernrohr das Gelände an.
Balu Aleks und Mogli Newton schauen sich den Flughafen an. Foto: Susanne Bauer-Schramm
Aleks und Newton mit Laborkitteln vor einem Mikroskop an der TU München Weihenstephan.
Im Labor der TU München Weihenstephan darf Newton Fruchtfliegen beobachten und lernt eine richtige Professorin kennen. Foto: Susanne Bauer-Schramm

Seit über einem Jahr begleiten junge Erwachsene auch in Freising Grundschulkinder mit "großem Engagement für kleine Persönlichkeiten" wie das Motto von "Balu und Du" heißt. Sie nehmen an dem bundesweiten Mentorenprojekt teil, betreut in Freising vom Treffpunkt Ehrenamt. Aleksandar und Newton wurden von Susanne Bauer-Schramm mit ihrem Filmteam des BR begleitet und daraus ist ein sehr schöner Film entstanden. Er zeigt anschaulich, wie dieses Programm funktioniert. Hier können Sie den Film und die Textbeiträge ansehen. Ausgestrahlt wird der Film auf ARD-Alpha am Donnerstag, 3. Mai um 22.15 Uhr, am Freitag, 4. Mai um 10.30 Uhr und am Samstag 5. Mai um 13.30 Uhr.

Sollten Sie zwischen 17 und 30 Jahren jung sein und Interesse an diesem sehr schönen Engagement für Kinder haben, finden Sie hier weitere Infos. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir besprechen gerne, wie Sie Balu werden können. 

 

 


Mit VEREINten Kräften: Was bedeutet die EU-Datenschutzgrundverordnung für Vereine?

Wappen Landkreis Freising

Einen Bericht zu dem sehr interessanten Vortrag am 25. April finden Sie hier. Leider ist auch der Wiederholungstermin am 6. Juni in Zusammenarbeit mit dem Ehrenamtskoordinator des Landkreises, Martin Gerstenberger und wie der erste Abend gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales schon wieder ausgebucht. Referieren wird erneut Kevin Sternkopf, auch diesmal um 19 Uhr im Raum der Begegnung, Major-Braun-Weg 12. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen wollen schreiben Sie bitte eine Mail an Martin Gerstenberger: Martin.Gerstenberger©kreis-fs,de

Gefördert durch:


Workshop macht Mut: Zivilcourage kann man lernen

Tipps bekommen und gleich zur Übung umsetzen.
Das Zivilcourage-Training, das der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung angeboten hatten, war restlos ausgebucht. Foto: Bomme
Jakob Deischl und Walter Schollerer zeigten den Teilnehmern anschaulich Möglichkeiten, in schwierigen Situationen zu reagieren.
Stopp! Walter Schollerer (r.) und Jakob Deischl (l.) von der Kriminalpolizeiinspektion Erding überzeugten auch mit praktischen Demonstrationen. Foto: Bomme

Fast jeder kennt diese Momente: Spät abends auf dem Nachhauseweg, in der S-Bahn, vor der Kneipe - urplötzlich entsteht eine unangenehme, wenn nicht gar brenzlige Situation. Jetzt ist Zivilcourage gefragt. Doch wie verhält man sich richtig, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Mit diesem Thema beschäftigte sich jetzt ein Workshop, zu dem der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung ins Haus der Vereine eingeladen hatten. Vier Stunden lang zeigten Walter Schollerer und Jakob Deischl, beide Hauptkommissare der Kriminalpolizeiinspektion Erding und seit Jahren in der Gewaltprävention aktiv, in einem "Mitmachkurs" das richtige Verhalten in kritischen Momenten - und machten Mut zum Eingreifen. Der Rat der beiden Profis: Selbstbewusst und laut auftreten, Aufmerksamkeit erringen, aber ohne "den Helden" herauszukehren. Auf unterhaltsame Art und Weise spielten Schollerer und Deischl mit den gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern das altbekannte Spiel vom "guten" und "bösen" Part und ermunterten die Anwesenden, selbst zu probieren, wie beispielsweise ein ausgestreckter Arm mit offener Handfläche und ein lautes "Stopp" einen potentiellen Angreifer verunsichern kann. Patentrezepte für alle Fälle hatten auch die beiden Fachleute nicht parat, aber eine ganze Reihe von praktischen Tipps und Ratschlägen. So sei es erfolgreicher, gezielt und direkt einzelne Personen anzusprechen ("Sie mit dem roten Pullover, könnten Sie bitte helfen?") - und manchmal könne auch der wortlose Rückzug und anschließend ein Anruf bei der Polizei die bessere Entscheidung sein. Auch für das eigene Sicherheitsgefühl gab es wertvolle Hinweise aus dem großen Erfahrungsschatz der beiden Referenten, und das nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch: Schollerer und Deischl zeigten beispielsweise Griffe, um sich aus einer Umklammerung zu befreien. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer/-innen einig in ihrer Begeisterung über einen aktiven und lehrreichen Workshop, der tatsächlich Mut zum Eingreifen gemacht habe. Am 13. Oktober diesen Jahres kommen die beiden Komissare zu einer Wiederholung des Kurses von 10 bis 14 Uhr in den Raum der Begegnung. Die Teilnahme ist wieder kostenlos. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte melden Sie sich beim Treffpunkt Ehrenamt an.


Das erste Jahr des erfolgreichen Mentorenprojekts „Balu und Du“ geht zu Ende

Spiele beim Abschlussfest Balu und Du in der Stadtbibliothek.
Nach einem Jahr ein eingespieltes Team: Balus und Moglis hatten viel Spaß mit dem Raten von Begriffen. Foto: Stadt Freising
Gruppenbild von Balus, Moglis und Betreuerinnen
Balus oben von links nach rechts: Jana Backes, Maya Rychlik, Dajana Kojic, Laura Mattes, Jacqueline Kracht, Paula Heine und Mirian de Carvalho, unten von links Susanne Schmidt, Lehrerin der Grundschule St. Lantbert, Johanna Sticksel Treffpunkt Ehrenamt, Marita Hanold Projektbegleiterin der Balus und die Moglis; Foto: Dieter Michalek

Nein, Tränen gab es nicht beim Abschiedsfest in der Stadtbibliothek, aber eine gehörige Portion Wehmut war schon dabei, als sich die Teilnehmer/-innen des höchst erfolgreichen Mentorenprojekts "Balu und Du" nun offiziell trennen mussten: Sieben Balus - junge, ehrenamtlich engagierte Erwachsene zwischen 17 und 30 Jahren - haben ein Jahr lang einmal pro Woche ein Grundschulkind, ihr "Mogli", betreut. Manche Abenteuer haben sie zusammen erlebt, draußen in der Natur, am Flughafen, im Kindertheater, in der Stadtbibliothek oder beim Plätzchenbacken, es sind sogar Freundschaften über das Projekt hinaus entstanden. Mit einer letzten gemeinsamen Unternehmung aller Balus und Moglis ging das Jahr nun zu Ende: einer Kinderstadtführung durch Freising. Eine aufgeweckte Schar trotzte Kälte und Schnee, bewunderte das große Haus "vom Chef von Freising" (das Rathaus) - und erfuhr unter anderem, dass die Straßenschilder in der Domstadt zum Gedenken an den heiligen Korbinian rot-weiß statt wie sonst üblich blau-weiß sind. Rot mit weißen Schnüren war das Bündel Korbinians, das ihm der Bär über die Alpen trug. Gemeinsam mit den Eltern, der Kontaktlehrerin der Grundschule St. Lantbert, Susanne Schmidt, und dem Team vom Treffpunkt Ehrenamt wurde noch einmal ordentlich gefeiert und gespielt, bevor die Balus ihre Zertifikate bekamen, natürlich unterschrieben vom "Chef" Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher. Für die gar nicht mehr so kleinen Moglis hatten die Balus Erinnerungsmedaillen vorbereitet. Auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen mussten schweren Herzens "Servus" sagen: Marita Hanold war das ganze Jahr über dabei, zunächst unterstützt von Suse Watterott vom Kreisjugendring, dann von Tina Sommer. Sie verabschiedeten sich mit einem persönlichen, individuellen Zeugnis - und freuen sich schon jetzt auf die zweite Runde: Denn das Erfolgsprojekt geht weiter, mit neuen Moglis und neuen Balus. Im Januar trifft sich die nächste Gruppe zum Auftaktgespräch in der Grundschule St. Lantbert. Interessierte junge Leute zwischen 17 und 30 Jahren können aber gerne noch einsteigen. Weitere Infos lesen Sie hier.  Interessierte melden sich beim Treffpunkt Ehrenamt unter der Telefon-Nummer 0 81 61/54-4 31 31 oder per E-Mail unter treffpunkt-ehrenamt©freising,de


Treffpunkt Ehrenamt sagt "Danke!"

Stadtführung zu den alten Berufen auf dem Marienplatz
Den alten Berufen auf der Spur: Ralf Grabuschnig führt die Ehrenamtlichen durch die Stadtgeschichte. Foto: Rainer Teschner

Manche nehmen es nur als kurze Notiz wahr, für viele jedoch ist dieser Tag etwas Besonderes: der internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. So auch für den Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising. Wir haben dieses Datum auch heuer wieder zum Anlass genommen, ehrenamtlich aktiven Freisingerinnen und Freisingern mit einem schönen Nachmittag für ihr Engagement zu danken - stellvertretend für all die vielen Menschen, die sich in der Domstadt aus voller Überzeugung für andere einsetzen.
Diesmal hat sich der Treffpunkt Ehrenamt etwas ganz Besonderes ausgedacht für seine Gäste: Zwei verschiedene Stadtführungen in ihrer eigenen Stadt. Ralf Grabuschnig führte eine Gruppe unter dem Motto "Vom Henker zum Türmer" zu Orten, an denen längst vergessene Berufe wieder sichtbar werden: an die Moosach am Wörth, wo die Müller einst ihr Dasein außerhalb der Stadtgrenze fristeten, zum Hinterhof des Asamgebäudes, wo der Bader seinem manchmal zwielichtigen Geschäft nachging, oder zum Alten Gefängnis, wo der Henker gnadenlos sein Unwesen trieb. Die Führung von Dr. Myriam Wagner-Heisig widmete sich dem Thema "Krummstab ade - Krone juche" und beleuchtete den Übergang Freisings vom Hochstift in das Königsreich Bayern. Die Teilnehmer/-innen staunten über unbekannte Details und Anekdoten - wer wusste z.B., dass die königlichen Bräute immer in Freising Zwischenstation machten, bevor sie in München unter die Haube kamen?
Am Ende trafen sich die (etwas durchgefrorenen) Gäste im Restaurant Viva Vita. Bei heißer Suppe und einem reichhaltigen Büffet wurde nach dem Aufwärmen geredet, gelacht und fröhlich gefeiert. Ein besonderer Glückwunsch von Waltraud Heinlein-Zischgl, Referentin des Stadtrats für soziale Angelegenheiten, ging im Namen der Stadt Freising an Carina Wüst vom Technischen Hilfswerk Freising, die gerade mit dem Ehrenamtsnachweis ausgezeichnet worden war. Treffpunkt Ehrenamt-Leiterin Johanna Sticksel freute sich sehr, Alexandra Schupp begrüßen zu können: Sie ist frisch gebackene Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr großartiges Engagement im Bereich der Musik. Ein wunderschönes Resümee des Nachmittags zog eine der jüngsten Gäste, eine "Balu", die sich ehrenamtlich um ein Grundschulkind kümmert: "Alles sehr nette und lustige Leute im Ehrenamt."

 

 

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