Logo des Treffpunkts Ehrenamt

Treffpunkt aktuell

Balu und Du Freising in ARD-Alpha: Studenten mit Herz im Ehrenamt

Balu Aleks und Mogli Newton am Flughafen. Sie sehen sich per Fernrohr das Gelände an.
Balu Aleks und Mogli Newton schauen sich den Flughafen an. Foto: Susanne Bauer-Schramm
Aleks und Newton mit Laborkitteln vor einem Mikroskop an der TU München Weihenstephan.
Im Labor der TU München Weihenstephan darf Newton Fruchtfliegen beobachten und lernt eine richtige Professorin kennen. Foto: Susanne Bauer-Schramm

Seit über einem Jahr begleiten junge Erwachsene auch in Freising Grundschulkinder mit "großem Engagement für kleine Persönlichkeiten" wie das Motto von "Balu und Du" heißt. Sie nehmen an dem bundesweiten Mentorenprojekt teil, betreut in Freising vom Treffpunkt Ehrenamt. Aleksandar und Newton wurden von Susanne Bauer-Schramm mit ihrem Filmteam des BR begleitet und daraus ist ein sehr schöner Film entstanden. Er zeigt anschaulich, wie dieses Programm funktioniert. Hier können Sie den Film und die Textbeiträge ansehen. Ausgestrahlt wird der Film auf ARD-Alpha am Donnerstag, 3. Mai um 22.15 Uhr, am Freitag, 4. Mai um 10.30 Uhr und am Samstag 5. Mai um 13.30 Uhr.

Sollten Sie zwischen 17 und 30 Jahren jung sein und Interesse an diesem sehr schönen Engagement für Kinder haben, finden Sie hier weitere Infos. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir besprechen gerne, wie Sie Balu werden können. 

 

 


Uferlos 2018 - Treffpunkt Ehrenamt im Nachhaltigkeitszelt

Spaß haben, nette Leute kennenlernen, Talente blühen lassen, was Neues erleben, die Welt ein bisschen besser machen? Geht - mit einem Ehrenamt! Wie viele Facetten freiwilliges Engagement in Freising haben kann, zeigt auch heuer wieder der Treffpunkt Ehrenamt mit einem Stand im Nachhaltigkeitszelt. Die Mitarbeiter des Treffpunkts beraten Interessenten oder stellen Kontakte her. Zudem präsentieren sich abwechselnd Organisationen und Vereine, wie der Weltladen, die Agenda21-Sozialbeirat Projektgruppen oder die Stadtbücherei St. Lantpert mit ihrem Büchertausch, frei nach dem Motto: "Eins rein, eins raus". Wer sein gern gelesenes Buch nicht später zu Hause im Regal verstauben lassen will, kann es ins Nachhaltigkeitszelt zum Stand des Treffpunkts Ehrenamt bringen. Dort betreut die Bücherei St. Lantpert den Büchertausch. Passionierte Leseratten können gerne ein Buch ins Regal stellen und dafür ein neues kostenlos wieder mitnehmen, eins rein, eins raus eben. All diejenigen, die sich von ihren Büchern nicht trennen können, aber ständig neuen Lesestoff suchen, können nach Herzenslust im Bücherflohmarkt stöbern.

Das Programm am Stand im Detail:

Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin sortiert ein Buch ein.
Ehrenamt in der Bücherei St. Lantpert macht Spaß! Foto: Stadt Freising

4. Mai von 16 bis 22 Uhr
Bücherei St. Lantpert.

Die Bücherei St. Lantpert wird rein ehrenamtlich geführt, sowohl die Leitung als auch alle Mitarbeiter sind unentgeltlich für die Bücherei tätig und sichern damit für die Freisinger Stadtteile Lerchenfeld, Attaching und Eittingermoos eine elementare Versorgung mit Literatur. Weitere ehrenamtliche "Bücherwürmer" sind sehr willkommen. Die Bücherei St. Lantpert betreut auch die oben vorgestellte Büchertauschaktion. Sie beginnt am 4. Mai, läuft aber bis zum Ende des Uferlos-Festivals weiter.

Logo der Agenda 21 in Freising

5. Mai von 15 bis 16 Uhr
Im Vortragsbereich des Nachhaltigkeitszelts stellen sich alle Agenda21-Sozialbeirats-Gruppen vor unter dem Motto: "Global denken, in Freising handeln". Am Stand des Treffpunkts Ehrenamt sind die Präsentationen der Projektgruppen während der ganzen Zeit auf einem Bildschirm abrufbar.
Die Projektgruppen:

  • Bauen, Wohnen und Verkehr
  • Biostadt Freising
  • Energie und Klimaschutz
  • Faires Forum
  • Jugendstadtrat
  • Menschen mit Behinderung
  • Migration
  • Seniorinnen und Senioren

von 14 bis 22 Uhr
Agenda21-Projektgruppe Bauen, Wohnen und Verkehr. Diese Gruppe engagierter Freisinger Bürgerinnen und Bürger setzt sich überparteilich für das Agenda-Ziel der Nachhaltigkeit ein. In den vergangenen Jahren lag der Schwerunkt auf dem nicht-motorisierten Verkehr im Stadtgebiet, vor allem das Thema "Radlstadt" stand im Mittelpunkt. Aber auch mit dem Problem leerstehender Wohnungen in Freising hat sich die Gruppe beschäftigt. Auf dem Uferlos-Festival informieren die Mitglieder über ihre Arbeit.

6. Mai von 14 bis 17 Uhr
Der Treffpunkt Ehrenamt informiert über sein Beratungsangebot und über das Mentorenprojekt "Balu und Du" - großes Engagement für kleine Persönlichkeiten.

Marafiki wa Afrika

6. Mai von 17 bis 22 Uhr
Marafiki wa Afrika e.V.

Der Name "Marafiki wa Afrika" kommt aus dem Kisuaheli und bedeutet Freunde für Afrika - besser lässt sich die Zielsetzung des Vereins kaum charakterisieren: Vor allem die Zusammenarbeit mit einheimischen Projekten in Tansania steht im Mittelpunkt der Arbeit. Dabei geht es nicht nur um interkulturellen Austausch, sondern auch um direkte Begegnungen und Hilfen zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort. Im Nachhaltigkeitszelt informieren die Vereinsmitglieder über die Details ihrer Arbeit.

Balu und Du

7. Mai von 16 bis 22 Uhr
8. Mai von 16 bis 19 Uhr
Der Treffpunkt Ehrenamt informiert über sein Beratungsangebot und über das Mentorenprojekt "Balu und Du". Am 8. Mai dürfen sowohl die Projektbetreuerinnen als auch einige der ehrenamtlich aktiven Balus ausgiebig mit Fragen gelöchert werden.

wellcome-Logo

9. Mai von 17 bis 19 Uhr
Wellcome. Eine neues Ehrenamt gesucht? Als Wellcome-Engel helfen Sie einer jungen Familie mit einem Kind im ersten Lebensjahr. Sabine Bock, die Pädagogische Leiterin des Zentrums der Familie, informiert über die Details dieser spannenden Aufgabe und stellt die Ergebnisse einer Studie der Universität Hamburg vor, die mit 586 Wellcome-Ehrenamtlichen durchgeführt wurde und Einblicke in deren Motivation und Erfahrungen gibt.

Logo Weltladen

10. Mai von 12 bis 22 Uhr,
11. Mai von 16 bis 22 Uhr,
12. Mai von 14 bis 22 Uhr,
13. Mai von 12 bis 22 Uhr

Weltladen Freising
Unter dem Motto "Fair Play - Fair Pay" geht es um Bälle, genauer gesagt um fair hergestellte und fair gehandelte Bälle. Anlass, sich diesem Thema zu widmen, ist die Fußballweltmeisterschaft, die heuer stattfindet. Der Weltladen Freising macht die Herstellungsbedingungen dieses für uns alltäglichen Gegenstands transparent und zeigt die globalen Verflechtungen zwischen Nord und Süd am konkreten Beispiel der Produktion von Bällen auf. Der Weltladen Freising wird im wesentlichen von Ehrenamtlichen betrieben. Wenn dieses Tätigkeitsfeld Sie interessiert - kommen Sie vorbei und informieren Sie sich!

Hilfe von Mensch zu Mensch

12. Mai von 14 bis 20 Uhr
Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.
bietet Migrationsberatung in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband an. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration. Hilfe von Mensch zu Mensch sucht ehrenamtliche Unterstützung in verschiedenen Bereichen.


Mit VEREINten Kräften: Was bedeutet die EU-Datenschutzgrundverordnung für Vereine?

Der Vortrag am Mittwoch, 25. April 2018 ist leider ausgebucht. Wir versuchen aber, das Thema bald noch einmal anzubieten. Wenn Sie Interesse haben, lassen Sie sich bitte auf die Warteliste setzen: per E-Mail an treffpunkt-ehrenamt©freising,de


„Mit VEREINten Kräften“ zum Thema Steuern und Finanzen – in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landessportverband e.V.

Logo des Bayerischen Landessportvereins e.V.

Steuern? Normalerweise kein sehr angenehmes Thema für die meisten für uns. An diesem Abend könnte sich das allerdings ändern, denn der Vortrag zum Thema "Steuern und Finanzen" verspricht äußerst spannend und informativ zu werden: Der Treffpunkt Ehrenamt hat im Rahmen seiner Reihe "Mit VEREINten Kräften" Jörg Ammon eingeladen, den Vizepräsidenten der Finanzen des Bayerischen Landessportverbandes. Jörg Ammon ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und somit der perfekte Ansprechpartner für interessierte Vereinsvorstände und Schatzmeister. Am Dienstag, 8. Mai, um 18.30 Uhr Uhr referiert er im Besprechungsraum im 1. Stock des Rathauses ausführlich über die aktuellen Entwicklungen in der Vereinsbesteuerung, berichtet aber auch über Steuerfragen, die sich im Zusammenhang mit der Gemeinnützigkeit ergeben. Daneben gibt es umfassende Informationen zum Thema Vereinsfinanzen - und natürlich dürfen die Teilnehmer im Anschluss den Referenten eingehend "löchern" mit ihren Fragen. Der Vortragsabend ist kostenlos, der Treffpunkt Ehrenamt bittet aber um Anmeldung unter 08161/ 5443131 oder Mail mailto:treffpunkt-ehrenamt©freising,de.de


Workshop macht Mut: Zivilcourage kann man lernen

Tipps bekommen und gleich zur Übung umsetzen.
Das Zivilcourage-Training, das der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung angeboten hatten, war restlos ausgebucht. Foto: Bomme
Jakob Deischl und Walter Schollerer zeigten den Teilnehmern anschaulich Möglichkeiten, in schwierigen Situationen zu reagieren.
Stopp! Walter Schollerer (r.) und Jakob Deischl (l.) von der Kriminalpolizeiinspektion Erding überzeugten auch mit praktischen Demonstrationen. Foto: Bomme

Fast jeder kennt diese Momente: Spät abends auf dem Nachhauseweg, in der S-Bahn, vor der Kneipe - urplötzlich entsteht eine unangenehme, wenn nicht gar brenzlige Situation. Jetzt ist Zivilcourage gefragt. Doch wie verhält man sich richtig, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Mit diesem Thema beschäftigte sich jetzt ein Workshop, zu dem der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung ins Haus der Vereine eingeladen hatten. Vier Stunden lang zeigten Walter Schollerer und Jakob Deischl, beide Hauptkommissare der Kriminalpolizeiinspektion Erding und seit Jahren in der Gewaltprävention aktiv, in einem "Mitmachkurs" das richtige Verhalten in kritischen Momenten - und machten Mut zum Eingreifen. Der Rat der beiden Profis: Selbstbewusst und laut auftreten, Aufmerksamkeit erringen, aber ohne "den Helden" herauszukehren. Auf unterhaltsame Art und Weise spielten Schollerer und Deischl mit den gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern das altbekannte Spiel vom "guten" und "bösen" Part und ermunterten die Anwesenden, selbst zu probieren, wie beispielsweise ein ausgestreckter Arm mit offener Handfläche und ein lautes "Stopp" einen potentiellen Angreifer verunsichern kann. Patentrezepte für alle Fälle hatten auch die beiden Fachleute nicht parat, aber eine ganze Reihe von praktischen Tipps und Ratschlägen. So sei es erfolgreicher, gezielt und direkt einzelne Personen anzusprechen ("Sie mit dem roten Pullover, könnten Sie bitte helfen?") - und manchmal könne auch der wortlose Rückzug und anschließend ein Anruf bei der Polizei die bessere Entscheidung sein. Auch für das eigene Sicherheitsgefühl gab es wertvolle Hinweise aus dem großen Erfahrungsschatz der beiden Referenten, und das nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch: Schollerer und Deischl zeigten beispielsweise Griffe, um sich aus einer Umklammerung zu befreien. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer/-innen einig in ihrer Begeisterung über einen aktiven und lehrreichen Workshop, der tatsächlich Mut zum Eingreifen gemacht habe. Am 13. Oktober diesen Jahres kommen die beiden Komissare zu einer Wiederholung des Kurses von 10 bis 14 Uhr in den Raum der Begegnung. Die Teilnahme ist wieder kostenlos. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte melden Sie sich beim Treffpunkt Ehrenamt an.


Das erste Jahr des erfolgreichen Mentorenprojekts „Balu und Du“ geht zu Ende

Spiele beim Abschlussfest Balu und Du in der Stadtbibliothek.
Nach einem Jahr ein eingespieltes Team: Balus und Moglis hatten viel Spaß mit dem Raten von Begriffen. Foto: Stadt Freising
Gruppenbild von Balus, Moglis und Betreuerinnen
Balus oben von links nach rechts: Jana Backes, Maya Rychlik, Dajana Kojic, Laura Mattes, Jacqueline Kracht, Paula Heine und Mirian de Carvalho, unten von links Susanne Schmidt, Lehrerin der Grundschule St. Lantbert, Johanna Sticksel Treffpunkt Ehrenamt, Marita Hanold Projektbegleiterin der Balus und die Moglis; Foto: Dieter Michalek

Nein, Tränen gab es nicht beim Abschiedsfest in der Stadtbibliothek, aber eine gehörige Portion Wehmut war schon dabei, als sich die Teilnehmer/-innen des höchst erfolgreichen Mentorenprojekts "Balu und Du" nun offiziell trennen mussten: Sieben Balus - junge, ehrenamtlich engagierte Erwachsene zwischen 17 und 30 Jahren - haben ein Jahr lang einmal pro Woche ein Grundschulkind, ihr "Mogli", betreut. Manche Abenteuer haben sie zusammen erlebt, draußen in der Natur, am Flughafen, im Kindertheater, in der Stadtbibliothek oder beim Plätzchenbacken, es sind sogar Freundschaften über das Projekt hinaus entstanden. Mit einer letzten gemeinsamen Unternehmung aller Balus und Moglis ging das Jahr nun zu Ende: einer Kinderstadtführung durch Freising. Eine aufgeweckte Schar trotzte Kälte und Schnee, bewunderte das große Haus "vom Chef von Freising" (das Rathaus) - und erfuhr unter anderem, dass die Straßenschilder in der Domstadt zum Gedenken an den heiligen Korbinian rot-weiß statt wie sonst üblich blau-weiß sind. Rot mit weißen Schnüren war das Bündel Korbinians, das ihm der Bär über die Alpen trug. Gemeinsam mit den Eltern, der Kontaktlehrerin der Grundschule St. Lantbert, Susanne Schmidt, und dem Team vom Treffpunkt Ehrenamt wurde noch einmal ordentlich gefeiert und gespielt, bevor die Balus ihre Zertifikate bekamen, natürlich unterschrieben vom "Chef" Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher. Für die gar nicht mehr so kleinen Moglis hatten die Balus Erinnerungsmedaillen vorbereitet. Auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen mussten schweren Herzens "Servus" sagen: Marita Hanold war das ganze Jahr über dabei, zunächst unterstützt von Suse Watterott vom Kreisjugendring, dann von Tina Sommer. Sie verabschiedeten sich mit einem persönlichen, individuellen Zeugnis - und freuen sich schon jetzt auf die zweite Runde: Denn das Erfolgsprojekt geht weiter, mit neuen Moglis und neuen Balus. Im Januar trifft sich die nächste Gruppe zum Auftaktgespräch in der Grundschule St. Lantbert. Interessierte junge Leute zwischen 17 und 30 Jahren können aber gerne noch einsteigen. Weitere Infos lesen Sie hier.  Interessierte melden sich beim Treffpunkt Ehrenamt unter der Telefon-Nummer 0 81 61/54-4 31 31 oder per E-Mail unter treffpunkt-ehrenamt©freising,de


Treffpunkt Ehrenamt sagt "Danke!"

Stadtführung zu den alten Berufen auf dem Marienplatz
Den alten Berufen auf der Spur: Ralf Grabuschnig führt die Ehrenamtlichen durch die Stadtgeschichte. Foto: Rainer Teschner

Manche nehmen es nur als kurze Notiz wahr, für viele jedoch ist dieser Tag etwas Besonderes: der internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. So auch für den Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising. Wir haben dieses Datum auch heuer wieder zum Anlass genommen, ehrenamtlich aktiven Freisingerinnen und Freisingern mit einem schönen Nachmittag für ihr Engagement zu danken - stellvertretend für all die vielen Menschen, die sich in der Domstadt aus voller Überzeugung für andere einsetzen.
Diesmal hat sich der Treffpunkt Ehrenamt etwas ganz Besonderes ausgedacht für seine Gäste: Zwei verschiedene Stadtführungen in ihrer eigenen Stadt. Ralf Grabuschnig führte eine Gruppe unter dem Motto "Vom Henker zum Türmer" zu Orten, an denen längst vergessene Berufe wieder sichtbar werden: an die Moosach am Wörth, wo die Müller einst ihr Dasein außerhalb der Stadtgrenze fristeten, zum Hinterhof des Asamgebäudes, wo der Bader seinem manchmal zwielichtigen Geschäft nachging, oder zum Alten Gefängnis, wo der Henker gnadenlos sein Unwesen trieb. Die Führung von Dr. Myriam Wagner-Heisig widmete sich dem Thema "Krummstab ade - Krone juche" und beleuchtete den Übergang Freisings vom Hochstift in das Königsreich Bayern. Die Teilnehmer/-innen staunten über unbekannte Details und Anekdoten - wer wusste z.B., dass die königlichen Bräute immer in Freising Zwischenstation machten, bevor sie in München unter die Haube kamen?
Am Ende trafen sich die (etwas durchgefrorenen) Gäste im Restaurant Viva Vita. Bei heißer Suppe und einem reichhaltigen Büffet wurde nach dem Aufwärmen geredet, gelacht und fröhlich gefeiert. Ein besonderer Glückwunsch von Waltraud Heinlein-Zischgl, Referentin des Stadtrats für soziale Angelegenheiten, ging im Namen der Stadt Freising an Carina Wüst vom Technischen Hilfswerk Freising, die gerade mit dem Ehrenamtsnachweis ausgezeichnet worden war. Treffpunkt Ehrenamt-Leiterin Johanna Sticksel freute sich sehr, Alexandra Schupp begrüßen zu können: Sie ist frisch gebackene Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr großartiges Engagement im Bereich der Musik. Ein wunderschönes Resümee des Nachmittags zog eine der jüngsten Gäste, eine "Balu", die sich ehrenamtlich um ein Grundschulkind kümmert: "Alles sehr nette und lustige Leute im Ehrenamt."

 

 

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