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Balu und Du - großes Engagement für kleine Persönlichkeiten

zusammen die Natur entdecken.
Foto: Jan Voth, Balu und Du

Ein Montagabend im Januar in der Grundschule St. Lantbert in Freising. Eine junge Frau kommt zur Tür herein. Da läuft ein achtjähriger Junge auf sie zu und ruft: „Jacqueline, Jacqueline, ich bin dein Mogli!“. Seine Augen strahlen – und auch Jacqueline ist begeistert. „Mogli“ freut sich darauf, dass er endlich sein „Balu“ kennenlernt, die Frau, die sich von nun an ein Jahr lang jede Woche Zeit für ihn nimmt – Zeit für ihn alleine, ehrenamtlich, ohne dafür bezahlt zu werden. Sie können gemeinsam beschließen, was sie machen wollen. Ein Brettspiel spielen oder doch lieber Fußball? Rad fahren, schwimmen, einen Kuchen backen oder einfach Freising erkunden?

Der kleine Junge und „seine“ Jacqueline sind Teilnehmer des Mentoren-Projektes „Balu und Du“, das nun auch in Freising an den Start gegangen ist. Frei nach dem Vorbild des berühmten Gespanns aus dem Dschungelbuch – ein gelassener und gewitzter Bär und der noch unerfahrene Mogli – fördert es Grundschulkinder. Junge, engagierte Erwachsene übernehmen dabei ehrenamtlich eine individuelle Patenschaft für ein Kind.

Die Zuwendung macht die Kinder stärker und ein Balu lernt auch viel dabei. Das Projekt ist vielfach untersucht und hat seine positive Wirkung unter Beweis gestellt - unter anderem indem es das Phineo Wirkt! Siegel erhalten hat. Einen Radiobeitrag auf Bayern 2 , in dem es um Wirkungsorientierung im sozialen Sektor ging und für den u.a. Dominik Esch (Geschäftsführer Balu und Du e.V.) und ein Balu und Du-Gespann aus München interviewt wurden können Sie hier anhören. Link zum Beitrag "Wohltäter im Wettbewerb - Kann man den Erfolg sozialen Engagements messen?":  Ab Minute 12:55 geht es um Balu und Du. Genauere Infos zu diesem Kooperationsprojekt von Treffpunkt Ehrenamt und Kreisjugendring in Freising finden Sie hier. Die erste Gruppe Balus begleitet bereits Moglis aus der Grundschule St. Lantbert in Freising.  Es gibt noch einige Kinder, die sich über eine/n Balu freuen würden. Sie können jederzeit einsteigen!

Mit VEREINten Kräften: Mitgliederversammlungen organisieren und durchführen

Am Mittwoch, 15. Februar 2017 findet der nächste Vortrag für gemeinnützige Freisinger Vereine und Initiativen im Raum der Begegnung in Freising statt. Genauere Infos finden Sie hier.

Danke-Feier für Ehrenamtliche 2016

Hermann Bienen, Braumeister und ehrenamtlicher Forscher, im Sporrerkeller
Hermann Bienen erklärt Geschichte und Funktionsweise der Sporrerkeller.
Ehrenamtliche sitzen an Tischen im Rathaussaal.
Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger bei der Danke-Feier im Großen Rathaussaal.
Auf dem Foto zu sehen sind OB Tobias Eschenbacher und Robert Zellner, Amtsleiter Soziale Angelegenheiten.
OB Tobias Eschenbacher und Robert Zellner, Amtsleiter Soziales, waren gekommen und den Ehrenamtlichen zu danken.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön für engagierte Freisingerinnen und Freisinger hat sich der Treffpunkt Ehrenamt heuer zum 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamts, einfallen lassen: Statt selber die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird, durften sich die Gäste bei der Danke-Feier des Treffpunkts Ehrenamt mal selbst so richtig verwöhnen lassen.

 

Bei einer spannenden Führung durch den Sporrerkeller tauchte die Gruppe tief ein in einen ganz besonderen Teil der Freisinger Geschichte: Mit viel Begeisterung und Leidenschaft lotste Hermann Bienen, Braumeister und ehrenamtlicher Forscher, die Teilnehmer durch die riesigen Gewölbe und ihre interessante Geschichte. Der Sporrerkeller unter dem Veitsberg , dem heutigen Lindenkeller, ist einer der vielen Keller, in dem Freisinger Bierbrauer ihr Märzenbier über den Sommer hinweg lagerten. Das Bier wurde hier nicht mit Eis sondern durch die Winterkälte und Zugluft gekühlt. Nachdem im zweiten Weltkrieg die Menschen den Sporrerkeller wie die anderen Keller als Luftschutzraum genutzt hatten, geriet er in Vergessenheit.

 

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher nutzte das anschließende Abendessen im Rathaussaal, um den Teilnehmer persönlich für ihr Engagement zu danken und zu betonen, wie wertvoll ihre Arbeit für die Stadt Freising ist. Dem konnte sich die Leiterin des Treffpunkts Ehrenamt, Johanna Sticksel, nur anschließen. Sie würdigte insbesondere, wie viel Herzblut, innovatives Potential und Bekenntnis zu einem lebendigen Gemeinwesen im Engagement der Bürgerinnen und Bürger erkennbar sei. Daran ließen auch die Gäste bei der Dankefeier selbst keinen Zweifel: bis in den Abend hinein wurde am Buffet gefachsimpelt, wurden Erfahrungen ausgetauscht und Pläne fürs kommende Jahr geschmiedet.

 

Infostände während der Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Infostand zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements.
Sabine Bock (Zentrum der Familie) und Johanna Sticksel (Treffpunkt) am Neustifter Markt. (Foto: Stadt Freising)
so verschieden die Menschen, so verschieden die freiwilligen Tätigkeiten...
Besucher des Ehrenamts-Stands haben auf bunten Blättern verewigt, was sie alles freiwillig machen.

Der Treffpunkt Ehrenamt organisierte zwei Infostände im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements: am Samstag, 17. September im Popup-Store im Asamgebäude und am Freitag, 23. September am Neustifter Markt (zusammen mit Sabine Bock vom Zentrum der Familie, die Wellcome vorstellte. Diesmal fragten wir die Passanten, welche Ehrenämter oder freiwilligen Tätigkeiten sie ausüben und bedankten uns mit kleinen Ansteckern mit dem Logo der Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Darüber hinaus informierten wir etliche interessierte Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

Beim Infostand im Juli (siehe unsere Fotos) war der Kreisjugendring mit Suse Watterott mit von der Partie. Wir warben gemeinsam für das Engagement gerade junger Menschen und befragten Passanten jeden Alters, was sie mit ehrenamtlichem Engagement verbinden. Heraus kam eine tolle "Ehrenamts-Blume", die viele Facetten des Engagements zeigt.

Das Foto zeigt eine Blume mit ovalen Blütenblättern, darauf stehen Aussagen zum Ehrenamt.
"Ehrenamts-Blume" mit der zentralen Aussage: Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns was gibt. (Foto: Kreisjugendring)
Suse Watterott (links) und Johanna Sticksel im Gespräch während des Infostands vor dem Marcushaus. (Foto: Kreisjugendring)
Suse Watterott (links) und Johanna Sticksel im Gespräch während des Infostands vor dem Marcushaus. (Foto: Kreisjugendring)

Wettbewerb "Mal ein Dankeschön"

1. Preis: Lisa Menner, 12 Jahre
1. Preis: Lisa Menner, 12 Jahre - ein Dankeschön in bunten Farben
2. Preis: Veronika Kaupp, 13 Jahre
2. Preis: Veronika Kaupp, 13 Jahre - ein Danke-Mandala

Was für eine schöne Idee! Johanna Sticksel, Leiterin des Treffpunkts Ehrenamt, und ihr Team, haben sich etwas Besonderes einfallen lassen:  Gäste und Helfer/-innen des Treffpunkts bekommen zum Geburtstag eine nicht alltägliche Dankeskarte.

Bei dem Wettbewerb „Mal ein Dankeschön“ waren Kinder von acht bis dreizehn Jahren aufgerufen, ein Dankeschön für Ehrenamtliche zu malen. Der Treffpunkt Ehrenamt erhielt viele kleine Kunstwerke.: mal gegenständlich und mit Wasserfarben gestaltet, mal eher nach Mandala-Art, mal als hübsches Aquarell, mal mit Buntstift gezeichnet. Auch Bilder jüngerer Kindern waren dabei und wurden noch in die Wertung aufgenommen.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

 

 

Die Sieger des Malwettbewerbs

  • von links: Lisa Menner (1. Preis), Johanna Sticksel (Treffpunkt Ehrenamt), Veronika Kaupp (2. Preis) Foto: Raimund Lex
  • Liesinka Müller holte sich ihren Preis persönlich bei Johanna Sticksel ab, das Foto entstand vor dem Treffpunkt Ehrenamt im Haus der Vereine
  • Schüler der Klasse UE 7/8 der Paul Gerhardt Schule Freising bei der Preisübergabe an Joao

Lisa Menner (links) und Veronika Kaupp haben den "Markt der ehrenamtlichen Möglichkeiten" besucht - gespannt, wie ihre Dankeschön-Bilder bei der Jury angekommen waren. Freudige Überraschung: Sie konnten gleich dort ihre Preise aus den Händen von Treffpunkt-Leiterin Johanna Sticksel in Empfang nehmen! (Foto: Raimund Lex)

Liesinka Müller ist zum Treffpunkt gekommen, um sich ihren dritten Preis, einen Eisgutschein, abzuholen. Unser Bild zeigt sie mit Johanna Sticksel vor dem Haus der Vereine.

Joao Pinto Correia (2.v.l.) bekam in seiner Klasse UE 7/8 der Paul-Gerhardt-Schule den anderen dritten Preis von Johanna Sticksel. Alle anderen Schülerinnen und Schüler, die sich aus der Klasse beteiligt hatten, kamen natürlich auch mit aufs Foto.

 

 

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