Feierstunde für engagierte Vereinsfunktionäre

Beispielgebendes Engagement

Das Foto zeigt das Gruppenbild der am 21. September 2017 ausgezeichneten Vereinsfunktionäre. (Foto: Stadt Freising)
Ehre, wem Ehre gebührt (v.l.): Siegfried Kaiser, Stefan Summerer, Karl-Heinz Stadler, Dr. Holger von Stetten, Wilhelm Wildenauer, Stefan Ebert, Gerhard Führer, Karla Stamm, Josef Westermeier, OB Tobias Eschenbacher, Walter Liebmann, Karl-Heinz Heinlein, Dieter Bednarek, Dr. Hannes Fürst, Konrad Häuslmeier und Dagmar Nowak. (Foto: Stadt Freising)

Viele Jahre zuverlässig in einem Verein ein Amt zu übernehmen, dafür Zeit und Ideen zu investieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher ist es daher ein Anliegen, dieses Engagement zu würdigen. Bei einer Feierstunde am Donnerstag, 21. September 2017, konnte OB Eschenbacher 16 Persönlichkeiten aus zehn Freisinger Vereinen im Namen der Stadt seine Anerkennung aussprechen, die sich besondere Verdienste erworben haben. Mit herzlichen Worten bedankte sich der OB: „Dieser Abend ist auch für mich eine große Freude, unterstreicht er doch, was unsere Stadtgemeinschaft auszeichnet: Dass sich viele Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren – ehrenamtlich, freiwillig und selbstlos.“ Eine Sonderehrung sprach Eschenbacher zudem einem Lebensretter aus. 

„Sie halten diese Gesellschaft zusammen“

Stimmungsvolle musikalische Begleitung: das Klarinettentrio der Musikschule Freising. (Foto: Stadt Freising)
Stimmungsvolle musikalische Begleitung: das Klarinettentrio der Musikschule Freising. (Foto: Stadt Freising)

Die Tische im Großen Rathaussaal waren festlich gedeckt für die Ehrengäste, die Partner/-innen und ebenso die Vereinsvorsitzenden – sofern der oder die Geehrte dieses Amt nicht selbst innehat. Musikalisch begleitete das Klarinettentrio der Musikschule Freising unter der Leitung von Lutz Thalmeier durch den Ehrenabend, der bereits zum zwölften Mal ausgerichtet wurde: Die Stadt dankt bei dieser Gelegenheit langjährig engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit einer Urkunde, der Ehrenamtsmedaille, einer kleinen Aufmerksamkeit und einem Abendessen.  Grundlage für die Auszeichnung bildet die Ehrenordnung der Stadt Freising.

OB Eschenbacher würdigte zunächst allgemein den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen in Freising: „Sie halten diese Gesellschaft zusammen“, versicherte er. Dies habe die kürzlich vom Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising organisierte Aktionswoche unter dem Motto „Ehrenamt macht stark. Macht mit!“ eindrucksvoll gezeigt. An dem Programm hatten sich viele Einrichtungen, Vereine und Initiativen beteiligt. Dabei sei deutlich geworden, „wie vielgestaltig und letztlich unverzichtbar der Beitrag von Ehrenamtlichen für unsere Gemeinschaft ist“, betonte Eschenbacher und räumte ein, dass die Stadtverwaltung dieses Angebot nicht leisten könne. 

Identifikation und Geborgenheit

Teil der Ehrung ist die Auszeichnung mit einer Silbermünze, auf der Freising anno 1906 abgebildet ist. (Foto: Stadt Freising)
Teil der Ehrung ist die Auszeichnung mit einer Silbermünze, auf der Freising anno 1906 abgebildet ist. (Foto: Stadt Freising)

Dies sei keineswegs nur eine Frage des Geldes, vielmehr ermöglichten die Vereine weit mehr als ein gutes, funktionales Angebot: „Ihre Initiativen und Ihr Wirken machen Freising zu einem lebens- und liebenswerten Ort“, unterstrich der OB, denn wo Menschen zusammen etwas auf die Beine stellten, füreinander eintreten und sich unterstützen, miteinander lachen und Erlebnisse teilen würden, „ da fühlen wir uns zuhause und geborgen. Das, liebe Ehrengäste, vermitteln Sie – Jede und Jeder in seinem Verein, an ihrem und seinem Platz!“

Wichtig ist der Stadt, dass die Leistungen öffentlich gewürdigt und auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Mit der Feierstunde wolle man sich für diesen freiwilligen Einsatz bedanken – und durch das Vorbild auch motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Denn gemeinsames Tun und Gemeinsinn, so ist Tobias Eschenbacher überzeugt, sind eine persönliche Bereicherung und bereiten „große Freude“.

Herzliche Dankesworte

Diese Veranstaltung ist für die Stadt und für OB Eschenbacher alles andere als eine Pflichtübung. An dieser Stelle veröffentlichen wir sehr gerne einen Kurzauszug der einzelnen Ehrungen. 

Dr. Holger von Stetten (li.) und OB Eschenbacher. (Foto: Stadt Freising)
Dr. Holger von Stetten (li.) und OB Eschenbacher. (Foto: Stadt Freising)

Dr. Holger von Stetten/ Jagdschutz- und Jägerverein Freising
Seit Mai 2000 ist Dr. Holger von Stetten ehrenamtlich als 2. Vorsitzender im Jagdschutz- und Jägerverein Freising tätig, einem Verein der sich der Natur in ihrer Gesamtheit und der Pflege des jagdlichen Brauchtums in besonderer Weise verpflichtet fühlt. Innerhalb Vereins widmet sich Herr von Stetten seinen Aufgaben mit außergewöhnlichem Einsatz. Darüber hinaus betreut er seit fast 30 Jahren die Radio-Cäsium-Messstation zur Feststellung der Strahlungskontamination, insbesondere bei Schwarzwild. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit. 

OB Eschenbacher ehrt Konrad Häuslmeier, Gerhard Führer, Walter Liebmann (v .l.). Foto: Stadt Freising
OB Eschenbacher ehrt Konrad Häuslmeier, Gerhard Führer, Walter Liebmann (v .l.). Foto: Stadt Freising

Walter Liebmann, Gerhard Führer und Konrad Häuslmeier/ Metzgerburschenverein Freising
Insgesamt 30 Jahre hat Herr Liebmann hat den Verein geleitet. Als erster Vorsitzender fiel in seine Amtszeit auch die 100-Jahrfeier des Vereins – ein Kraftakt und für viele bis heute ein unvergessliches Erlebnis. Vor zwei Jahren hat er beschlossen, kürzer zu treten und den Vorsitz abzugeben, tatsächlich aber hilft er als 2. Vorstand weiterhin fleißig mit.
Der heimliche Vorsitzende eines Vereins ist oft der Schatzmeister – im Fall von Herrn Führer lässt sich jedenfalls feststellen: Er ist für den Verein unverzichtbar, wacht er doch seit 19 Jahren als erster Kassier mit großer Sorgfalt über die Finanzen und treibt die Mitgliedsbeiträge sogar persönlich ein.
Auf 40 Jahre als 1. Fahnenträger kann Herr Häuslmeier blicken. Ob bei der Fronleichnamsprozession oder bei Beerdigungen: Auf ihn ist Verlass und er trägt das Banner mit Würde!  Wie Herr Liebmann ist Herr Häuslmeier Ehrenmitglied im Verein – eine Anerkennung für die großen Verdienste.

Vereinsvorsitzender Gerhard Kronauer gratulierte Siegfried Kaiser, Stefan Summerer und Karl-Heinz Stadler (v.l.), die von OB Eschenbacher ausgezeichnet wurden. Foto: Stadt Freising
Vereinsvorsitzender Gerhard Kronauer gratulierte Siegfried Kaiser, Stefan Summerer und Karl-Heinz Stadler (v.l.), die von OB Eschenbacher ausgezeichnet wurden. Foto: Stadt Freising

Siegfried Kaiser, Stefan Summerer und Karl-Heinz Stadler/ Geflügelzuchtverein Freising
Ausgezeichnet wurden drei regelrechte „Urgesteine“ des Vereins:
Herr Kaiser ist dem Geflügelzuchtverein unglaubliche 64 Jahre treu und ist davon jahrzehntelang ein fester Bestandteil der Vorstandschaft. Seine Funktionen waren Hauptkassier, 2. Kassier, Jugendleiter, 2. Vorstand von 2011 bis 2017 und seit den Neuwahlen in diesem April neuerlich 2. Kassier.
Ähnlich ist die Vereinsvita von Herrn Summerer verlaufen, der seit 1964 Mitglied ist. Im Führungsteam hatte er die Positionen als 2. Schriftführer, Beisitzer und Jugendleiter inne – das Amt des Jugendleiters übt er seit dem Jahr 2011 aus. Außerdem stellt er dem Verein unentgeltlich seine Räumlichkeiten für Sommerfeste oder Jungtier-Besprechungen zur Verfügung.
Nicht wegzudenken aus der Vorstandschaft ist ebenfalls Herr Stadler, Vereinsmitglied seit 1968. Seine Funktionen waren Material- und Gerätewart, Beisitzer und Geflügelwart, letzteres seit dem Jahr 2011. Besondere Verdienste hat er sich beim Bau des Hühnerhauses am Familienzentrum der Lebenshilfe im SteinPark erworben: Mit seinem Engagement hat er den Kindern der integrativen Tagesstätte eine Hühnerhaltung ermöglicht – im Landkreis Freising ein bislang einzigartiges Projekt, bei dem Kinder lernen, Verantwortung für Lebewesen zu übernehmen. Gemeinsam mit Vereinsvorsitzendem Gerhard Kronauer betreut er bis heute das Projekt.

Dagmar Nowak kam zur Ehrung in wunderschöner Festtracht. (Foto: Stadt Freising)
Dagmar Nowak kam zur Ehrung in wunderschöner Festtracht. (Foto: Stadt Freising)

Dagmar Nowak/ Almrausch Edelweiß Freising
Seit zehn Jahren steht Frau Dagmar Nowak an der Spitze des Trachtenvereins „Almrausch Edelweiß Freising“, wobei sie schon seit 1989 bei den „Freisinger Trachtlern“ verschiedenste Positionen ehrenamtlich innehatte. Sie versteht es besonders gut,  junge Menschen für das Brauchtum zu begeistern. Am Herzen liegt ihr nicht nur die Jugendarbeit: Sie holt persönlich ältere Mitglieder ab, damit sie an den Vereinsabenden teilnehmen können. Bei Wettbewerben ist der Verein ebenfalls erfolgreich vertreten  - und bei diesen Gelegenheiten kann man auch die Vorsitzende bewundern, wie sie Volkstänze mit Lebensfreude präsentiert. Ihr Einsatz ist allen Mitgliedern ein echtes Vorbild.

OB Eschenbacher würdigte das segensreiche Wirken für das JoHo von Dr. Hannes Fürst (re.). Foto: Stadt Freising
OB Eschenbacher würdigte das segensreiche Wirken für das JoHo von Dr. Hannes Fürst (re.). Foto: Stadt Freising

Dr. Hannes Fürst/ Freundeskreis Josef-Hofmiller-Gymnasium
Zwölf Jahre lang hat Herr Dr. Fürst mit großem Engagement die Aufgabe als 1. Vorsitzender des Freundeskreises ausgefüllt und nun vor wenigen Monaten das Amt an Frau Sabine Schuster abgegeben. Wie viele Mitglieder des Vorstands ist er der Schule eng verbunden, in seinem Fall als ehemaliger Schüler und Lehrer am Josef-Hofmiller-Gymnasium. Für den Verein und seine Ziele setzte er sich ausgesprochen tatkräftig ein. Immer hatte er ein offenes Ohr für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Eltern. Durch viele klug eingesetzte Zuschüsse ist es dem Freundeskreis gelungen, schulische Aktivitäten zu fördern und auch Schülerinnen und Schüler mit geringen finanziellen Möglichkeiten zu sponsern. Dabei ist es Herr Fürst gelungen, die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen durch Spenden zu steigern und so viel Segensreiches für die Schule zu bewirken.

Sebastian Grünwald freute sich als Vereinsvorsitzender über die Auszeichnung von Karl-Heinz Heinlein und Wilhelm Wildenauer (v.l.). Foto: Stadt Freising
Sebastian Grünwald freute sich als Vereinsvorsitzender über die Auszeichnung von Karl-Heinz Heinlein und Wilhelm Wildenauer (v.l.). Foto: Stadt Freising

Karl-Heinz Heinlein und Wilhelm Wildenauer/ Bienenzuchtverein Lerchenfeld/Eichenfeld
Seit 1984 ist Herr Heinlein beim Bienenzuchtverein aktiv, dem Ausschuss gehört er seit fast 20 Jahren an und wacht seit 2002 über die Finanzen. Sein Engagement wurde vom Verband bayerischer Bienenzüchter bereits mit den Ehrennadeln in Silber und Golf gewürdigt. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz als Imkerpate: Er betreut die Nachwuchsimker im Verein und stellt dafür Königinnen und Bienenvölker zur Verfügung. Dabei legt er sämtliche Strecken mit dem Fahrrad zurück.
Seit 30 Jahren ist Herr Wildenauer ein geschätztes Mitglied im Verein und fungiert seit rund 20 Jahren als zweiter Vorsitzender. Dem Bienenzuchtverein stellt er seit Jahrzehnten sein Gartenhaus für Feste und die Privaträume für Sitzungen zur Verfügung. Im eigenen Bienenhaus führt er außerdem Informationsveranstaltungen für Nachwuchsimker durch. Auch ihm wurde bereits die silberne und goldene Ehrennadel des Bayerischen Landesverbands zuerkannt und zusätzlich die Prof. Dr. Ludwig Armbruster-Medaille – die höchste Auszeichnung der Bayerischen Imkervereinigung.

Helmut Hofstetter, Vorsitzender der Furtnerfreunde, mit dem geehrten Josef Westermeier und OB Eschenbacher (v.l.). Foto: Stadt Freising
Helmut Hofstetter, Vorsitzender der Furtnerfreunde, mit dem geehrten Josef Westermeier und OB Eschenbacher (v.l.). Foto: Stadt Freising

Josef Westermeier/ Tischgesellschaft „Furtnerfreunde“
Die Furtnerfreunde, Freisings ältester Stammtisch, können sich seit 30 Jahren auf ihren Schriftführer verlassen: Herr Westermeier hält seit 30 Jahren alles Relevante für die Tischgesellschaft fest. Zusätzlich hat er seit acht Jahren den Posten des Kassiers übernommen. Er gilt vor allem als eine tragende Säule und treibende Kraft der Furtnerfreunde: Beispielsweise organisiert er die alljährlichen Vereinsausflüge und beteiligt sich in hohem Maß an der Vorbereitung und Durchführung der Feste, er sendet den Mitgliedern Geburtstagswünsche, besucht kranke Mitglieder zuhause und hält bei Beerdigungen Trauerreden.  Zusammengefasst: Er ist die gute Seele der Tischgesellschaft!

VdK-Ortschef Erwin Nowak (li.) freute sich mit OB Eschenbacher über die Anerkennung für Dieter Bednarek. (Foto: Stadt Freising)
VdK-Ortschef Erwin Nowak (li.) freute sich mit OB Eschenbacher über die Anerkennung für Dieter Bednarek. (Foto: Stadt Freising)

Dieter Bednarek/ VdK Ortsverband Freising
Der VdK, Deutschlands größter Sozialverband,  hat in Freising einen engagierten Stützpunkt. Erstmals vor zehn Jahren der Vorstand Herrn Bednarek als Hauptkassier eingesetzt und seither kümmert er sich um alle finanziellen Belange – absolut zuverlässig und korrekt und vor allem zur größten Zufriedenheit der gestrengen Revisoren. Dass seit einem Jahr alle Bankgeschäfte des VdK online abgewickelt werden, mag für deutlich jüngere Semester eine Hürde darstellen – für ihn ist es kein Problem. Zuverlässigkeit zeichnet ihn als Vorstands- und Vereinsmitglied aus: Wenn ein Termin oder eine Veranstaltung angesetzt ist, bist er da. Schön, wenn ein Verein eine solche Stütze hat.

Helga Nielsen (entschuldigt)/Hospizgruppe Freising
Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten, ihre Nöte und Bedürfnisse anzunehmen, ihnen Zeit und Zuwendung zu schenken, ist eine besondere Aufgabe – und bei aller Trauer auch eine besonders bereichernde. Die Hospizgruppe Freising nimmt sich einer respekt- und würdevollen Lebensbegleitung bis zum Ende an und unterstützt auch die Angehörigen auf diesem Weg. Getragen wird dieses umfassende Engagement der Hospizgruppe von mittlerweile mehr als 400 Mitgliedern. Mit großer Einsatzbereitschaft unterstützt Frau Nielsen diese Arbeit. Sie ist seit 1999 Vereinsmitglied und seit März 2004 als Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied aktiv.

Karla Stamm gehört zur den Aktiven der ersten Stunde bei der Freisinger Tafel. Vorsitzender Peter Bach und OB Eschenbacher dankten für den großen Einsatz. (Foto: Stadt Freising)
Karla Stamm gehört zur den Aktiven der ersten Stunde bei der Freisinger Tafel. Vorsitzender Peter Bach und OB Eschenbacher dankten für den großen Einsatz. (Foto: Stadt Freising)

Elmar Stangl (entschuldigt) und Karla Stamm/ Freisinger Tafel
Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot. Andererseits gibt es Lebensmittel im Überfluss.  Die gemeinnützigen Tafeln schaffen hier einen Ausgleich: Sie sammeln überschüssige, qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte.  Herr Stangl und Frau Stamm sind aktive Mitglieder der ersten Stunde. Herr Stangl übt seit der Vereinsgründung das Amt des Kassiers aus, was eine durchaus zeitfüllende Aufgabe ist: Erfreulicherweise ist das Herz der Freisingerinnen und Freisinger und ihre Spendenfreudigkeit sehr groß. Ebenfalls seit Gründung der Tafel ist Frau Stamm als Beisitzerin im Vorstand engagiert. Im Tafelladen gehört Sie zu den treusten und fleißigsten Helfern. Das Motto von Frau Stamm und das der Freisinger Tafel lautet: Zupacken, wo Hilfe benötigt wird. Ihr Einsatz steht für Mitmenschlichkeit und Solidarität.

Hat durch sein couragiertes Eingreifen Schlimmeres verhindert: Stefan Ebert (li.), der von OB Eschenbacher als Lebensretter ausgezeichnet wurde. (Foto: Stadt Freising)
Hat durch sein couragiertes Eingreifen Schlimmeres verhindert: Stefan Ebert (li.), der von OB Eschenbacher als Lebensretter ausgezeichnet wurde. (Foto: Stadt Freising)

Stefan Ebert/ Sonderehrung Lebensretter
Jeder hat schon einmal Berichte über brenzlige oder sogar lebensbedrohliche Situationen gesehen oder gelesen – und sich gefragt: Wie hätte ich reagiert? Was hätte ich getan?
Stefan Ebert, ein junger Student aus Freising,  hat durch sein beherztes Eingreifen, gemeinsam mit zwei anderen Männern, einem Mann das Leben gerettet. Der Vorfall ereignete sich zu Jahresbeginn am Hauptbahnhof München. Bei dieser Lebensrettung eines Mannes, der betrunken auf die U-Bahn-Gleise gestürzt war und  dabei das Bewusstsein verlor, hatte sich Herr Ebert selbst in Lebensgefahr gebracht. Die Stadt Freising würdigt diesen vorbildlichen und couragierten Einsatz mit einer Sonderehrung.

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