Ergebnisse der Elternumfrage 2015

Statistik: Übersicht der Teilnahme an der Elternbefragung 2015.
Statistik: Übersicht der Teilnahme an der Elternbefragung 2015.

Im Jahr 2015 hat die Stadt Freising eine Elternbefragung zur Feststellung des Betreuungsbedarfs durchgeführt. Die Fragebögen wurden für insgesamt 3.934 Kinder an die sorgeberechtigten Personen versandt. Befragt wurden die Eltern der Kinder, die zwischen 01.10.2005 und 16.03.2015 geboren sind. Gefragt wurde nach der Notwendigkeit der Krippen-, Kindergarten- und Schulbetreuung sowie der Notwendigkeit der Länge der Betreuungszeiten.

Der Rücklauf der Antworten hat leider nicht die gewünschte Beteiligung erreicht. Insgesamt gingen nur 1.638 Rückantworten ein, das entspricht 41,64 %. Auch konnte die Auswertung kein klares Ergebnis herbeiführen, da speziell im Schulbereich die Eltern aus den angegebenen Alternativen vielfach mehr als eine Betreuungsform gewählt haben.

Ausgewertet wurde getrennt nach Krippe, Kindergarten und notwendiger Schulbetreuung. Bei der Schulbetreuung hat die Stadt auch nach dem Wunsch von gebundenen Ganztagesklassen gefragt.

Ergebnis Krippe

Das Foto zeigt den Überblick der gewünschten Abholzeiten in den Kinderkrippen.
Überblick der gewünschten Abholzeiten in den Kinderkrippen.

Im Bereich der Kleinkinderbetreuung hat die Stadt 1.390 Fragebögen versandt. Zurück kamen 596 Fragebögen. Das entspricht 42,88 %.

Für das Betreuungsjahr 2015/16 wurde laut Umfrage ein Bedarf von 101 Krippenplätzen und 30 Plätzen in der Tagespflege angemeldet. Nach der Einwohnerstatistik hatte die Stadt Freising zu Beginn des Betreuungsjahres 2015/16 im Alter von 1 bis 3 Jahren 851 Kinder, im Betreuungsjahr 2016/17 sind es 917 Kinder.

289 Krippenplätze und 117 Plätze bei Tagesmüttern sind bedarfsanerkannt. Tatsächlich werden derzeit bei 25 Tagesmüttern insgesamt 84 Kinder betreut. Damit sind im Betreuungsjahr 2015/16 insgesamt 373 Betreuungsplätze für Kinder im Kleinkindalter belegt. Die Elternbefragung hat einen Minderbedarf ergeben, der die Realität jedoch nicht widerspiegelt, da alle 373 Kleinkinderplätze belegt sind.

Die Stadt Freising hält an ihrer Planung fest, bis zum Jahr 2020/21 das Angebot durch die Schaffung von zusätzlichen 117 neuen Krippenplätzen zu erweitern, ohne die Anzahl der Plätze bei Tagesmüttern einzuschränken.

Den Wunsch nach einer Betreuung bis 20:00 Uhr (siehe Bild mit gewünschten Abholzeiten) wird weder durch die Krippe noch durch die Tagesmutter erfüllt. Eine Betreuung über 17:00 Uhr hinaus wird nur durch Tagesmütter erreicht. Im Krippenbereich haben ansonsten die Airport Hopsers als Betriebskrippe von 6:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.

Ergebnis Kindergarten

Im Bereich Kindergarten wurden 2.629 Fragebögen versandt, es kamen 1.138 zurück. Das entspricht 43,29 %.

Zu Beginn des Betreuungsjahres 2015/16 hatte die Stadt Freising laut Einwohnerstatistik 1.447 Kinder im Alter zwischen 3 und 6,5 Jahren. Zu Beginn des Betreuungsjahres 2017/18 werden es ca. 1.515 Kinder derselben Altersgruppe sein. Dieser Kinderzahl stehen zum 01.09.2016 im Altersbereich Kindergarten 1.595 Plätze und 2017/18 1.615 Plätze gegenüber.

Der scheinbare Überhang an Plätzen ergibt sich aber nur rein rechnerisch, da die Platzzahlen aus der Betriebserlaubnis eruiert sind und nicht die Verringerung der Platzzahlen durch integrative Plätze enthält. Ein behindertes Kind belegt vier Plätze.

In Freising gibt es derzeit 33 integrative Plätze in Einrichtungen, die an die Lebenshilfe als freier Träger vergeben sind. Es stehen somit nur 1.595 - 132 = 1.463 Plätze bzw. 1.483 Plätze ab 2018 zur Verfügung. Für das Betreuungsjahr 2016/17 fehlen nach den Einwohnerzahlen (ca. 1.483 Kinder) bereits 20 Kindergartenplätze. Der Fehlbestand wird mit der Fertigstellung des Neubaus Kindergartens Wetterstein teilweise aufgefangen. Zusätzliche Kindergartenplätze müssen geschaffen werden. Hier ist speziell im Innenstadtbereich ein Defizit vorhanden.

Das Foto zeigt den Bedarf nach einem Kindergartenplatz laut Elternbefragung.
Bedarf nach einem Kindergartenplatz laut Elternbefragung

Ergebnis Betreuung nach Schulende

Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Ergebnis zur Schulbetreuung in neuem Fenster als PDF-Datei.
Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Ergebnis zur Schulbetreuung in neuem Fenster als PDF-Datei.

Von den insgesamt 1.638 eingegangenen Rücksendungen enthielten alle auch Antworten zur künftigen Schulbetreuung. Die Eltern gaben bei der gewünschten Betreuungsform (Hort, Mittagsbetreuung, offene Ganztagsbetreuung, gebundene Ganztagsbetreuung) teilweise Doppelnennungen an. Bei der Zählung wurden alle gewünschten Betreuungsformen berücksichtigt.

Vergleicht man die vorhandenen Plätze mit dem Ergebnis der Zählung ergibt sich lediglich für die Schulsprengel Vötting und St. Korbinian ein Fehlbedarf von einem bzw. 19 Betreuungsplätzen. Dieser Fehlbestand wird durch den Überhang im Sprengel Paul-Gerhardt (36 Plätze) wieder ausgeglichen.

Betreuungsplätze für Schulkinder in der Stadt Freising gesamt:

Hort 

590

Mittagsbetreuung 

194

Offener Ganztag   

    0

Gebundener Ganztag

  80  

(event. ab Schuljahr 2016/17: 100 Ganztagsplätze, sofern ein zusätzlicher Zug für die Grundschule St. Lantbert genehmigt wird)

gesamt                      864


Im Schulbereich sollte entsprechend der Empfehlung des Schul- und Inklusionskonzeptes der Ausbau der Betreuungsplätze in den Schulen stattfinden.

In der Paul-Gerhardt-Schule ist geplant, bereits zum neuen Schuljahr die Mittagsbetreuung in eine offene Ganztagesbetreuung umzuwandeln, sofern hier durch die Regierung von Oberbayern die Zustimmung kommt. Dort könnten durch den erfolgten Umbau ca. 50 Kinder betreut werden.
Im Bereich des Sprengels Neustift wird die neue Schule im SteinPark die notwendigen Plätze für den offenen und gebundenen Ganztag vorhalten. Die Paul-Gerhardt-Schule kann dann nach Auszug der Mittelschule in die Schule im SteinPark weiter zur Grundschule mit offenem und gebundenem Ganztagsangebot ausgebaut werden.
Eine Erweiterungsmöglichkeit der Ganztagesplätze an der Grundschule St. Korbinian ist aus derzeitiger Sicht der Schule nicht gewünscht. Die Schule soll eine Halbtagesschule bleiben. Hier wird man auf externe Hortplätze bauen müssen.
Im Sprengel Vötting besteht Handlungsbedarf. Es sollte noch vor der notwendigen Sanierung des Schulhauses eine Möglichkeit gefunden werden - eventuell durch einen Anbau -, Plätze für den offenen Ganztag zu schaffen.

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