Stadtarchiv Freising

Das Stadtarchiv ist die älteste Kultureinrichtung der Stadt Freising. Seine Bestände, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, spiegeln fast 700 Jahre Stadtgeschichte wider und machen es zu einem Ort einmaligen historischen Wissens.

Zugleich ist das Stadtarchiv Freising eine öffentliche Einrichtung: Die unterschiedlichen, stets wachsenden Archivbestände wie Urkunden, Akten, Pläne, Grafiken, Fotografien, Postkarten oder Musikalien können zu den Öffnungszeiten von jeder Interessentin und jedem Interessenten eingesehen werden - ob aus einer wissenschaftlichen, heimatkundlichen, familienkundlichen oder auch anderweitigen Perspektive heraus.

Auf den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Arbeit des Stadtarchives, seine vielfältigen Bestände sowie die Fachbibliothek zu verschaffen. Zudem erhalten sie praktische Informationen für Ihren Besuch im Archiv sowie über die Veranstaltungen und die Publikationsreihen, wie die Ausstellungskataloge und die Archivstücke des Monats.

Neueste Berichte

"Eine Insel in Bayern - Die Grafschaft auf dem Isarrain 1319-2019"

Am Dienstag, 16. Juli 2019, um 20 Uhr wird die kleine Ausstellung "Eine Insel in Bayern - Die Grafschaft auf dem Isarrain 1319-2019" eröffnet. Sie ist ein Kooperationsprojekt des Schlossmuseums und des Gemeindearchivs Ismaning, des Stadtmuseums- und des Stadtarchivs Freising, der Gemeinde Unterföhring sowie des Vereins für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.

Das Schloss Ismaning, in dem sich heute das Schlossmueum Ismaning befindet.
Das Schloss Ismaning, in dem sich heute das Schlossmueum Ismaning befindet.

Am 10. September 1319 verkaufte Kaiser Ludwig der Bayer die Herrschaft über die Orte Ismaning, Unterföhring, Oberföhring, Englschalking und Daglfing an das Hochstift Freising. Fürstbischof Konrad III. von Freising wurde erster Landesherr der aus diesen Orten gebildeten "Grafschaft auf dem Yserrain", der späteren "Grafschaft Ismaning", die bis zur Säkularisation 1802/03 Bestand hatte. 2019 jährt sich die Gründung der Grafschaft zum 700. Mal. Vertreter der beteiligten Orte haben aus diesem Anlass eine gemeinsame Ausstellung zusammengestellt, in der Geschichte und Bedeutung dieser zum weltlichen Herrschaftsbereich der Freisinger Fürstbischöfe gehörenden Grafschaft beleuchtet werden.

Plakat der Ausstellung "Eine Insel in Bayern - Die Grafschaft auf dem Isarrain 1319-2019".
Plakat der Ausstellung "Eine Insel in Bayern - Die Grafschaft auf dem Isarrain 1319-2019".

Auf über 30 informativen Tafeln veranschaulichen Dokumente, Bilder, Landkarten und Texte das religiöse und soziale Leben in den Orten der Grafschaft vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit. Aus dem einst öden Landstrich zwischen Isar und Moos, von Freising bis Oberföhring ist heute eine gefragte Wirtschaftsregion geworden. Doch es sind noch immer Spuren zu entdecken, die auf die gemeinsame Geschichte und Verbundenheit der Orte innerhalb der Grafschaft Ismaning verweisen.

Weitere Informationen finden sie hier: http://www.grafschaft-isarrain.de/

Freising im Wandel der Jahre 1900 bis 1920

Plakat: Aufbruch und Umbruch
Ausstellungsplakat: Aufbruch und Umbruch. Freising in Fotografien der Jahre 1900 bis 1920

Die Jahre um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert waren durch einen starken Wandel in Politik, Gesellschaft und im alltäglichen Leben der Menschen geprägt. Wie sich diese Stimmung in Freising, der alten Bischofsstadt an der Isar, niederschlug zeigte im Jahr 2017 die Ausstellung "Aufbruch und Umbruch - Freising in Fotografien der Jahre 1900 bis 1920" des Stadtarchivs im Alten Gefängnis. Anhand von 80 ausdrucksstarken Fotografien, aus städtischen und diözesanen Beständen, wurde die Phase der Jahrhundertwende illustriert. Diese war in Freising geprägt durch das städtische Wachstum, die Schaffung von partiellem Wohlstand in der Bevölkerung sowie dem Aufbau Freisings als bildungs-, wie auch als Garnisonsstandort.

Zeitgleich mit der Ausstellung im Alten Gefängnis, ist im Volk-Verlag der zweite Band der Katalogreihe des Stadtarchivs erschienen. Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit, die Fotografien sowie die ausführlichen Bildbeschreibungen und historischen Einordnungen der Austellung mit nach Hause zu nehmen.


Buchpublikation über die Bierstadt Freising

Cover des Buchs "Freising als ‚Stadt des Bieres‘. Kulturgeschichtliche Aspekte“.
Cover des Buchs "Freising als ‚Stadt des Bieres‘. Kulturgeschichtliche Aspekte“.

Das Jubiläumsjahr "500 Jahre Reinheitsgebot" endete in Freising doppelt erfreulich: Das Stadtarchiv hat ein interessantes Buch herausgegeben, das sich mit den kulturhistorischen Aspekten von "Freising als Stadt des Bieres" befasst - und die Sporrerkeller im Weihenstephaner Berg sind nach einer Instandsetzung durch die Stadt wieder erlebbar. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und Stadtarchivar Florian Notter präsentierten das fast 320 Seiten umfassende Werk am Freitagabend, 09. Dezember 2016, in den imposanten Kellergewölben, die sich unterhalb des Lindenkellers befinden. Das Buch bildet zugleich den Auftakt für eine eigene wissenschaftliche Schrifteinreihe des Stadtarchivs. Mehr dazu präsentiert der Beitrag "Buch über Freising als Bierstadt". Die mit vielen historischen Aufnahmen illustrierte Publikation ist im Freisinger Buchhandel und direkt im Stadtarchiv erhältlich.

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