Aktuelle Meldungen

Hier sind Sie richtig, wenn Sie sich für Nachrichten zum Freisinger Volksfest interessieren: von der Festbierprobe über laufende Meldungen, Berichte und die Festbilanz bis hin zu Bildergalerien - schwelgen Sie in schönen Erinnerungen Ihres 90. Volksfests. Neuigkeiten wie die Spendenübergabe aus den Verkauf der Volksfest-Armbänder an die kleine Franka finden Sie ebenso hier. Ergänzend gibt es eine Rückschau mit Fotos und Videos auf unserer öffentlichen Facebook-Seite "Volksfest Freising" .

Jubiläumsarmband: 1400 Euro für Franka

Doppelte Freude: Bei der Übergabe des Spendenerlöses aus dem Verkauf der Jubiläumsarmbänder zum 90. Freisinger Volksfest hatten nicht nur Carolin Aumann und ihre Tochter Franka als Empfängerinnen von 1400 Euro Grund zum Strahlen. Auch die Überbringer des Schecks freuten sich, die kleine Franka nach der erfolgreichen Herztransplantation in so guter Verfassung zu sehen. Die Zweijährige und ihre Mutter Carolin Aumann empfingen die kleine Delegation in ihrem Haus in Lerchenfeld.

Zum Freisinger Volksfest hatte die Stadt erstmals Jubiläums-Armbänder aufgelegt - einerseits als Erinnerung an den 90. Geburtstag, andererseits aber auch zur Unterstützung eines sozialen Projekts. „Wir haben uns bewusst eine Familie ausgesucht“, schilderte Stefan Klopfer, Chef des Ordnungsamts und des städtischen Volksfest-Teams, bei der Übergabe der Spende. Die Stadt wolle so Frankas Familie unterstützen und auf das Thema Organspende aufmerksam machen. Das Mädchen hatte als Säugling eine Herzmuskelentzündung erlitten und musste seitdem mit einem Kunstherz leben. Von März 2018 bis September 2019 (in der Zeit, in der Familie und Ärzte auf ein Spenderherz warteten,) durfte Franka das Krankenhaus nicht verlassen – eine sehr belastende Situation für die ganze Familie, zu der noch zwei Geschwister zählen.

Franka ist wieder zuhause

Glücklicherweise war ein passendes Spenderherz gefunden worden – am 29. September 2019 fand die OP statt – „und jetzt ist sie zuhause und ihr geht´s richtig gut“, erzählte Mama Carolin lächelnd, ihr hellwaches Töchterchen auf dem Arm. Einen Teil der Spende will die Familie weitergeben an das Ambulante Kinderhospiz München sowie an das Ronald McDonald Haus am LMU-Klinikum München-Großhadern, in dem Carolin Aumann über ein Jahr lebte, um in Frankas Nähe sein zu können.

Übergeben werden konnten insgesamt 1400 Euro an die Familie: Beim Bänderverkauf während des Volksfests wurden 635 Euro eingenommen; Susi Leitl, an deren Volksfest-Stand „Susi´s Glubbl“ die Armbänder verkauft wurden, und ihr Mann Sven rundeten auf 650 Euro auf und weitere 50 Euro gab nochmals die Stadt Freising dazu. Die Firma Thomas Ottowa und die Prolumina GmbH spendeten jeweils weitere 350 Euro, sodass Stefan Klopfer und Bernd Seeburger (Volksfest-Team Stadt Freising) die schöne Summe von 1400 Euro an Carolin Aumann überreichen konnten.

Auch künftig Volksfest-Bänder für den guten Zweck

Wir danken auch ganz herzlich allen, die mit dem Kauf eines Armbands die gute Sache unterstützt haben! Auch in Zukunft soll es zum Freisinger Volksfest ein neues Volksfestarmband zugunsten eines sozialen Kinder-/Jugend- oder Familienprojekts geben: Volksfest-Fans können damit eine in jedem Fall gute Sache unterstützen und  Sammler*innen vielleicht sogar ihr persönliches Volksfest-Freising-Armband-Archiv anlegen. In jedem Fall unterstreicht jeder Volksfest-Band-Kauf, dass beim Feiern auch an Menschen gedacht wird, denen es nicht so gut geht! 


Positive Volksfest-Bilanz

Das 90. Freisinger Volksfest war wieder eine Veranstaltung für die ganze Familie mit einem wunderschön gestalteten Vergnügungspark. Trotz witterungsbedingter Startschwierigkeiten und Umsatz-Einbußen sind Wirte und Schausteller*innen sowie die Brauereien sehr zufrieden – das gilt ebenso für die Sicherheits- und Rettungskräfte. Und so waren bei der üblichen „Nachbesprechung“ im Rathaus am Tag nach dem Volksfest strahlende Gesichter zu beobachten.

Zahlen nicht berauschend, Stimmung top

Bürgermeisterin Eva Bönig oblag es, den Bierumsatz zu verkünden: Mit insgesamt 934,41 Hektoliter wurden knapp 43 Hektoliter Bier weniger als im vergangenen Jahr konsumiert. „Was unserer guten Laune keinen Abbruch tat“, versicherte Bönig. Auf die Staatsbrauerei Weihenstephan, die in der ersten Hälfte ausschenkte und die beiden kältesten und umsatzschwächsten Tage erwischte, entfielen 450 Hektoliter. Das Hofbrauhaus Freising kam auf rund 484 Hektoliter Bier kam – allein am 2. Volksfestsamstag als umsatzstärksten Tag flossen 140,52 Hektoliter aus den Zapfhähnen.

Dank weiblichem Blick noch mehr Sicherheit

Als echten Pluspunkt vermerkte die Bürgermeisterin die neue weibliche Referatsleitung: Mit Hanna Sammüller-Gradl sei für die Sicherheit der Mädchen und Frauen „nochmals eine Verbesserung eingetreten“ – und das nicht nur wegen der Kampagne „Luisa ist hier!“ So hatte es im Vorfeld eine nächtliche Inspektion auf und um das Festgelände gegeben, bei der letzte „dunkle Ecken“ beseitigt wurden. Sammüller-Gradl wertete es weiterhin als positiv, dass die städtische Security bis in die Morgenstunden ihre Runden dreht und auf Frauen zuging, um sie zum Beispiel bis zum Parkhaus zu begleiten. Die Referatsleiterin bedankte sich ausdrücklich bei den Wirten für ihre Unterstützung des Luisa-Projekts.

Nach so viel Engagement von allen Seiten war es letztlich keine Überraschung, dass die Polizei ebenfalls ein positives Resümee zog: „Ich bin dieses Jahr definitiv sehr zufrieden“, unterstrich Polizeirat Ernst Neuner. Auch er wertete die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Freising, den Vor- und Nachbesprechungen sowie unbürokratischen Verbesserungen als wichtige Gründe. Zudem hatte die Stadt im Vorfeld bereits 14 Betretungsverbote ausgesprochen, um potenzielle Störenfriede auszuschließen, 13 weitere kamen während des Volksfestes hinzu.

Erfreuliche Einsatzstatistik der Polizei

Die Polizeistatistik (in Klammern die Zahl aus dem Jahr 2018): Körperverletzungen 10 (17), gefährliche Körperverletzungen 4 (4), Sachbeschädigung 1 (4), Diebstahl 1 (5), Raub (0), Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz 4 (4), Widerstandshandlungen inclusive Angriff auf Polizeibeamt*innen 4 (3), Verstoß gegen das Betretungsverbot 3 (6), Sexualdelikte 3 (1), Verkehrsdelikte 6 (1), hilflose Personen 4 (8), Verlustanzeigen 14 (17). Bei den Sexualdelikten habe es sich um „niederschwellige Belästigungen“ gehandelt, die freilich nicht tolerabel seien, betonte Neuner. In einem Fall hatte am 14. September 2019 gegen 23.30 Uhr im Festzelt ein Grabscher eine Frau angefasst – das Opfer war aber bei Eintreffen der Polizei verschwunden. Die Polizei bittet die Geschädigte, sich zu melden, „weil wir diese Straftat gerne verfolgen möchten“, so der Polizeichef. Insgesamt war die Freisinger Polizei rund 1900 Einsatzstunden vor Ort – „für unsere Dienststelle eine Hausnummer, das zu stemmen“. Positiv ausgewirkt hätten sich auch die neuen Bodycams, mit der laut Neuner ein „präventiver Zweck“ verfolgt werde. Seine Bilanz: „Wir hatten dieses Jahr ein wunderschönes Volksfest und ich freue mich definitiv aufs nächste Jahr.“

Weniger Arbeit für Rettungsdienst

„Super“ ist auch aus Sicht des BRK das Jubiläumsvolksfest gelaufen, wie Hubert Böck versicherte. Es seien 79 Personen versorgt worden (2018: 113), davon 33 Bagatellfälle, 27 internistische oder chirurgische Notfälle und 19 Patient*innen seien nach der Erstversorgung ins Krankenhaus transportiert worden. Fleißig waren auch die Hilfskräfte: 50 Helfer*innen der BRK-Bereitschaft waren im Einsatz, einen Tag besetzte die Wasserwacht mit sieben Leuten die Wache. Die Ehrenamtlichen Mitglieder hatten 1256 Stunden am Volksfest verbracht – 760 für den Sanitätswachsdienst, 800 am Glückshafen und 336 für den Rettungsdienst.

Lob für das Team der Stadt

„Schad´, dass vorbei ist!“ Dieser Feststellung von Weinhallen-Wirt Max Riemensperger konnten alle Beteiligten nur zustimmen. Viel Lob heimsten Adrian Gewald und Bernd Seeburger, die Volksfest-Organisatoren aus dem Ordnungsamt, ein: Immer vor Ort, immer ansprechbar, bei Problemen schnelle Lösungen – so hieß es von allen Seiten anerkennend.

Der Wunsch nach einer friedlichen, fröhlichen und gemütlichen Freisinger Wiesn, einem Fest für die ganze Familie, hat sich im Jubiläumsjahr erfüllt. Auf ein Wiedersehen 2020, wenn von 4. bis 13. September das 91. Volksfest steigt.

Letzter Tag auf unserer Festwiese


Herrlicher Vergnügungspark

Fotos: Stadt Freising (17) & Robert Kiderle (9)


Volltreffer für den guten Zweck

Fantastisch! Beim unterhaltsamen Wettschießen zwischen Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Freising, der Behörden und Schausteller*innen kamen insgesamt 1.000 Euro für den guten Zweck zustande. Wer mitmachte, zahlte zehn Euro Startgebühr. Mit dem Luftgewehr versuchten etwa 30 Teilnehmer*innen ins Schwarze zu treffen. Gesamtsieger des Wettbewerbs war Jürgen Mieskes, der sich mit 32 Punkten knapp gegen Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (30 Punkte) durchsetzte. Sieger war aber vor allem das Freisinger Palliativ-Team, dem die großzügige Spende zugute kommt. Der eigens geschaffene Wanderpokal soll das Wettschießen zu einer Tradition werden lassen, bei der neben dem sportlichen Vergleich vor allem die gute Sache im Mittelpunkt steht.

Eindrücke vom Jubiläumsschießen


Halbzeitbilanz: insgesamt gelungener Auftakt

Bierumsatz so lala, Besuch ausbaufähig, Einsatzstatistik der Rettungskräfte erfreulich, Sicherheit top und der Vergnügungspark einfach grandios: So lässt sich die Halbzeitbilanz des 90. Volksfests zusammenfassen. Am Mittwochmittag zogen Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Schausteller-Sprecher Christian Buchner, Erwin Prechtl vom BRK, Ernst Neuner, Leiter der Polizeiinspektion Freising, und Festreferent Hubert Hierl ein insgesamt positives Resümee.

Mit Blick auf die Witterung befand Ob Eschenbacher, das Jubiläumsvolksfest sei „leider nicht so gut losgegangen wie gewünscht, war aber nicht so schlecht wie vorausgesagt“. Dass die erste Halbzeit „etwas verhalten“ losgegangen sei, schlug sich beim Bierumsatz nieder: Mit knapp 450 Hektoliter wurden rund 55 Hektoliter Bier weniger im Festzelt verkauft als 2018. Der OB berichtete, dass die Stadt im Sicherheitsbereich nochmals nachgerüstet habe und auch nachts Streifen der von der Stadt eingesetzten Security unterwegs seien.

Wunderschöner Festplatz

Von einem „wunderschönen Volksfest“, auch optisch, schwärmten Schaustellersprecher Buchner und gleichermaßen Festreferent Hierl. Das Wetter habe bislang zwar noch ganz mitgemacht, „aber ab jetzt soll es nur noch Sonnenschein geben“, versprach Buchner. Positiv bewertete er die Stimmung: „Die Leute feiern miteinander, und ich sehe immer mehr Jugend in der Tracht“. Wichtig war ihm darauf hinzuweisen, dass es die Getränke nicht im „To-go-Becher“ gebe, sondern Bier im Masskrug aus Glas: „Umweltschutz wird bei uns seit Jahrzehnten betrieben, unsere Öko-Bilanz kann sich sehen lassen“, betonte Buchner.

Positiv verliefen aus Sicht des BRK die ersten Tage mit zehn sogenannten Bagatellfällen (Pflaster, Tabletten, Glas Wasser), 19 Hilfsleistungen wegen Kreislaufschwächen und acht Patient*innen, die sicherheitshalber zur stationären Behandlung ins Klinikum gebracht wurden. „Zufrieden“ äußerte sich Polizeichef Neuner. Das Wetter habe den Sicherheitskräften zweifellos in die Hände gespielt, allerdings seien von der Stadt auch im Vorfeld 14 Betretungsverbote verhängt worden – eine präventive Maßnahme, um bekannte Krawallmacher*innen fernzuhalten.

Weniger Einsätze der Polizei

Registriert hatte die Polizei zur Halbzeit 4 Körperverletzungen (2018: 18), eine gefährliche Körperverletzung (2), keine Sachbeschädigungen oder Diebstähle, drei Festnahmen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, einen Widerstand bei einer Festnahme und zwei Sexualdelikte, bei denen es sich laut Neuner um „Toucher“ handelte, die festgenommen wurden. Verkehrsdelikte wurden drei, hilflose Personen ebenfalls drei und Verlustanzeigen acht gezählt. „Das erste Wochenende verlief ruhig und entspannt“, schilderte Neuner, auch der „Dolce Vita-Dienstag“, da man schon im Vorfeld durchgriffen und – insgesamt elf – neue Betretungsverbote für Leute verhängt habe, die sichtbar nur auf Ärger aus waren. Weiterhin berichtete der Polizeirat noch von einem Fall „häuslicher Gewalt“, bei der sich ein alkoholisiertes Paar gegenseitig verletzt habe.

Abschließend sprach Neuner von einer „unschönen Geschichte mit Volksfestbezug“: Ein Mann bedrohte zwei junge Männer im Parkhaus an der Dr.-von-Daller-Straße mit einer Waffe. Er forderte von ihnen, dass sie seinen Parkschein bezahlen sollten, und verlangte, dass sie sich in - wohl seinen – Pkw setzen sollten. Da der Unbekannte stürzte, konnten die zwei Männer flüchten. „Für die Beiden war das ein traumatisches Erlebnis“, sagte Neuner. Der Täter, ein Schaustellergehilfe, sei bereits ermittelt und dem Haftrichter vorgeführt worden. Bei der Waffe habe es sich um eine Schreckschusspistole gehandelt, die „täuschend echt aussah“.

Neuners Bilanz: „Wenn es in der zweiten Hälfte so bleibt, können wir sagen, dass es ein sicheres, ruhiges Volksfest war.“ Ausdrücklich bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit der Sicherheitsdienste, mit dem BRK und dem Team der Stadt – und speziell mit der neuen Volksfestchefin, der Referatsleiterin für Bürgerdienste und Rechtsangelegenheiten Hanna Sammüller-Gradl: „Ein Traum!“


Feiern und Gutes tun

Habt Ihr unsere Jubiläumsarmbänder am Stand von Susi's Glubbal schon entdeckt? Wir haben die Armbänder zu unserem 90. Geburtstag produzieren lassen und wollen künftig jedes Jahr ein neues Armband anbieten. Ihr könnt Euch damit als echte Volksfest Freising-Fans outen oder Ihr beginnt eine Sammlung - oder Beides!

Das Wichtigste ist aber: Der Verkaufspreis von 1,50 Euro wird komplett an ein soziales Kinder-/Jugendprojekt gespendet. Also helft mit, denn Feiern macht noch mehr Spaß, wenn man Menschen nicht vergisst, denen es nicht so gut geht. 


Auf die Plätze, fertig, los

Bilder vom Volksfestlauf


Stimmungsvolles Jubiläums-Standkonzert

Was wäre ein Besuch im Volksfest-Bierzelt ohne die passende Blasmusik! Am Sonntagmittag fanden sich die Stadtkapelle Freising, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising, der Musikverein Zolling sowie die Musikkapelle unserer Freisinger Partnergemeinde Innichen in Südtirol zu einem gemeinsamen Jubiläums-Standkonzert im Festzelt ein. Ein Jubiläum war es in mehrfacher Hinsicht: Das Freisinger Volksfest feiert heuer bekanntlich die 90. Ausgabe und auch zahlreiche Vereine haben Grund zum Feiern. Viele gibt es zum Teil schon seit über hundert Jahren. Während die Festzelt-Gäste die erste Mass Bier des Tages genossen, begrüßte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher die versammelten Musikant*innen und Besucher*innen. Durch das Programm führte er gemeinsam mit Musikschulleiter Odilo Zapf. Die Kapellen begeisterten mit echten Klassikern, gaben allerdings auch Interpretationen moderner Chart-Stürmer zum Besten. Spätestens da kochte die Stimmung im Bierzelt und der dritte Tag auf dem Volksfest war in vollem Gange!

Zum Reinschmecken haben wir ein kleines Video auf unsere öffentliche Facebbok-Seite "Volksfest Freising" gestellt. 

Eindrücke vom Jubiläums-Standkonzert


Traditioneller Presserundgang

Es ist der alljährliche "Test" der Fahrgeschäfte und Buden, den OB Tobias Eschenbacher mit Stadtratskolleg*innen quasi unter Beobachtung der Medien absolviert. So auch beim 90. Volksfest. Am Samstagnachmittag, 7. September, begab sich eine Gruppe - begleitet von unserem Volksfestteam - auf eine ausführliche Runde über den Vegnügungspark. Ein Stopp wurde da nicht nur bei sogenannten "Attraktionen" unter den Fahrgeschäften wie der 40 Meter hohen XXL-Schaukel oder der Achterbahn „Wilde Maus“ eingelegt, sondern auch im gruseligen "Magic House", beim Kettenkarussell und Camel-Derby oder im Robin Hood-Stil mit Pfeil und Bogen. Ein nasses Vergnügen bot die "Beach- Party": Da hieß es, sich im Wasserball auf den Beinen zu halten, was den Kindern der Stadträtinnen noch halbwegs gelang. Die "Großen" scheiterten dagegen grandios - machten dabei aber nicht sich selbst nass, sondern die Pressefotograf*innen. Sichtlich Spaß hat es allen gemacht, auch wenn die Teilnehmer*innen mit starken Nerven zweifellos mehr vom Rundgang hatten. 

Eindrücke vom Presserundgang


Bildergalerien Eröffnungstag

Da haben wir zum 90. einen Pakt mit Petrus geschlossen: Den gesamten Auftakt unserer Jubiläumsvolksfestes brachten wir trocken über die Bühne. Und so versammelten sich schon am Marienplatz zahlreiche Zuschauer*innen, um das Standkonzert der Stadtkapelle zu genießen und die Aufstellung des Festzugs zu beobachen. Viele Schaulustige säumten dann den Umzugsweg vom Marienplatz, Obere Hauptstraße, Ziegel- und Kammergasse über die Hochtrasse zur Luitpoldanlage - traditionell angeführt von Polizei und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Ochsen und Rösser, Kutschen und prächtig geschmückte Festwagen, die "Liesl" der Feuerwehr als ältestes Fahrzeug im Tross, Vereine in Tracht und fröhliche Fußgruppen, Kapellen, Oldtimer und am Ende ein Korso mit historischen Schlüter-Traktoren sorgten für ein sehens- und hörenswertes Spektakel.

Im Festzelt dann fieberten die Festgäste dem Ausruf "O´zapft is" entgegen. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher richtete zunächst herzliche Worte an alle Mitwirkenden, Brauereien und Helfer*innen der Stadt und begegrüßte Gäste aus nah und fern, Festreferent Hubert Hierl sorgte für Schmunzeln mit seiner Definition eines "edlen Rausches", der keinen Kater, sondern nur angenehme Erinnerungen hinterlasse. Und dann schritt der OB zur Tat: Drei lockere Schläge, kein einziger Spritzer, und der Zapfhahn saß. Mit einem Prosit der Gemütlichkeit wurde das 90. Freisinger Volksfest eröffnet. Auf eine friedliche Jubiläumswiesn!

Impressionen vom Eröffnungstag zeigt unser Video auf der öffentlichen Facebook-Seite "Volksfest Freising".

O´zapft is

Festumzug

Standkonzert der Stadtkapelle


Köstliche Einstimmung aufs Volksfest

Die Festbierprobe gehört, wie unsere Bürgermeisterin Eva Bönig treffend bemerkte, zu den schönsten Traditionen rund um unser Freisinger Volksfest. Hunderte Gäste genossen am Donnerstag, 22. August, bei wunderbarem Wetter auf dem Marienplatz die eigens von der Staatsbrauerei Weihenstephan und dem Hofbrauhaus Freising gebrauten Festbiere, die Stärkung mit Brezen vom Backhaus Schweller und zünftige musikalische Unterhaltung von "Premium Bavaricum".

Ausrichter des Vorkostens war heuer die Staatsbrauerei Weihenstephan – und nach vier gezielten Schlägen von Bürgermeister Hans Hölzl floss das erste Festbier aus dem Zapfhahn. Die Bierspezialität bietet mit einer Stammwürze von 13,3 Prozent (Hofbrauhaus 13,6) und 26 Bittereinheiten (Hofbauhaus 22) einen vollmundigen Geschmack – ein möglicherweise auch spürbarer Unterschied liegt beim Alkoholgehalt, der beim Weihenstephaner Festbier 5,8 und beim Hofbrauhaus 6,1 Volumenprozent beträgt.

Den Test haben freilich beide Biere bestanden – und der Genuss diente obendrein einem guten Zweck: Sowohl die beiden Brauereien wie das Backhaus Schweller spenden vom Erlös an den Verein „Krebshilfe Maria & Christoph“.

Einen Schwenk über den Marienplatz mit Musikbegleitung zeigt unser Video auf der öffentlichen Facebook-Seite "Volksfest Freising".

Bildergalerie Festbierprobe 2019