Freising & Ich
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SteinPark
Nachdem sich die Bundeswehr im Jahr 2004 vom Standort Freising verabschieden musste, nutzte die Stadt die Gelegenheit, das gesamte Areal zu erwerben. Auf dem 161.000 Quadratmeter großen Gelände bietet sich die einmalige Chance für ein modernes Wohngebiet mit Einkaufsmöglichkeiten, Schule und Kindertagesstätte. Das Bebauungsplanverfahren wird in Kürze abgeschlossen.
In dem Areal entsteht der SteinPark, ein einzigartiges grünes Wohnquartier in ausgezeichneter Lage direkt am Naherholungsgebiet Wieswald mit Trimm-Dich-Pfad, Walderlebnispfad und Biergarten. In nur 15 Gehminuten ist die Innenstadt erreichbar.
Viel Zeit und Energie wurde in die Entwicklung und Planung des neuen Wohnquartiers gesteckt. In den nächsten Jahren wird ein Wohngebiet mit familiengerechten und barrierefreien Geschosswohnungen und Reihenhäusern entstehen. Die Zufahrtsstraße die innerhalb des Areals von Süd nach Nord verläuft wird verkehrsberuhigt sein. Von dieser Straße aus zweigen die vier Planstraßen zu den Wohnungen und Häusern nach Osten ab.
Die Wohnbebauung wird voraussichtlich in vier Bauabschnitten erfolgen. In dem ersten Abschnitt im Süden soll noch in diesem Herbst mit dem Bau begonnen werden und bis Herbst 2013 abgeschlossen sein. Die weiteren Bauabschnitte werden sukzessive folgen.
Die Stadt Freising hat sich im Besonderen zum Ziel gesetzt, ein modernes Wohnviertel zu schaffen, das sich durch die Vielfalt an verschiedengroßen Wohnungen und Reihenhäusern auszeichnet. Der üppige Baumbestand, der größtenteils erhalten und wieder ergänzt werden soll garantiert für die künftigen Bewohner und ebenso für die Nachbarn des Areals einen hohen Erholungs- und Freizeitwert.
Im Nordosten des Areals wird die Stadt Freising eine Kindertagesstätte errichten, in der drei Krippengruppen mit je 13 Kindern, drei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern sowie eine ebenso große Hortgruppe Platz finden.
Direkt auf dem Gelände können Bedürfnisse des täglichen Bedarfs durch den entstehenden Verbrauchermarkt abgedeckt werden, der unmittelbar am Quartiersplatz liegt.
Eine Lösung wurde mittlerweile auch für eine Anbindung des Areals an das Verkehrsnetz gefunden. Im Norden, auf Höhe des Karwendelrings, soll ein Kreisverkehr entstehen. Bestätigt hat sich, dass in Verlängerung des Einkaufmarkts, im Bereich Veit-Adam-Straße, eine Ampelkreuzung sinnvoll ist. Ein Umbau der General-von-Stein-Straße ist ebenfalls erforderlich, um das Schulgrundstück – auch für den Busverkehr – besser erschließen zu können.
Der detaillierte Bebauungsplan kann hier heruntergeladen werden.
Für private Interessenten an Wohnraum führen wir eine unverbindliche Interessentenliste. Gerne können Sie sich diesbezüglich mit uns in Verbindung setzen unter der Tel.: 08161/54 42302.
Von unserer Webcam, werden ständig aktualisierte Bilder bereitgestellt, durch die der Baufortschritt und das Entstehen des neuen Quartiers mitverfolgt werden kann. Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das Bild.
Wohnbaugebiet Los Nr. 1
Das Vergabeverfahren für das erste Los der Wohnbebauung ist abgeschlossen. Zahlreiche Bauträger und Baugemeinschaften haben Angebote für dieses erste Los abgegeben. Die anonymisierten städtebaulichen Konzepte der Bewerber wurden durch eine Jury, bestehend aus Mitgliedern aller Fraktionen, der Verwaltung sowie des Gestaltungsbeirates bewertet.
Bewertungsgegenstände waren dabei neben dem Preisgebot der Städtebau, die Freiflächengestaltung, Wohnungsgemenge und Wohnungsgrundrisse, sowie die Baukörpergestaltung.
Durchgesetzt hat sich ein Konzept mit einem Mix aus Doppel- und Reihenhäusern sowie Geschoßwohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 1 und 5 Zimmern. Insgesamt könnten damit ab Herbst 2013 etwa 85 Wohneinheiten errichtet werden.
Das südlich an der Planstraße 101 gelegene Grundstück wird von der Baugemeinschaft buergerbau AG mit der Architekturwerkstatt Gmeiner Habermeyer Huber bebaut.
Ihre Ansprechpartner sind:
(Ansprechpartner für Interessenten an Wohnungen)
buergerbau AG
Herr Ralf Tiltscher
Telefon: 089/38 15 63 43 4
Mobil: 0178/5419750
E-Mail: ralf.tiltscher@buergerbau.de
und
(Ansprechpartner für Interessenten an Häusern)
Architekturwerkstatt Freising
Telefon: 08161/12 57 1
E-Mail: info©arch-werkstatt,de
Das nördlich an die Planstraße anliegende Grundstück geht an die Firma Baywobau Baubetreuung GmbH & Co. KG mit der Firma Scheidl Bauunternehmen GmbH.
Ansprechpartner sind:
Scheidl Bauunternehmen GmbH
Frau Anita Puscher
Telefon: 08761/76 36 21
E-Mail: info©scheidl-bau,de
und
Baywobau Baubetreuung GmbH & Co. KG
Frau Heike Wagner
Telefon: 0170/28 85 55 8
E-Mail: info©baywobau,de
Bei Interesse an einer Wohnung oder einem Haus auf einem dieser Grundstücke wenden Sie sich bitte direkt an die oben angegebenen Ansprechpartner.
Bei Interesse an weiteren Ausschreibungen für Wohnbebauung im SteinPark, kontaktieren Sie uns bitte unter der E-Mail-Adresse: gvs©freising,de.
Verbrauchermarkt - Einzelhandel
Im April waren zum offiziellen Spatenstich für das geplante Einkaufszentrum Oberbürgermeister Dieter Thalhammer und der Inverstor, Dr. Herbert Küblböck persönlich vor Ort.
Die Eröffnung des Quartierszentrums soll im Mai 2013 erfolgen. Die Mieter, die in das „Steincenter“ mit einer Verkaufsfläche von fast 5000 Quadratmetern einziehen werden, stehen bereits weitgehend fest. Neben dem Lebensmittelmarkt Edeka werden der Discounter Aldi und der Drogeriemarkt Müller dort Ihr Sortiment anbieten. Weiterhin werden eine Apotheke, ein Café-Bistro, ein Backshop sowie ein Blumenladen und voraussichtlich auch eine Niederlassung der Freisinger Sparkasse im Steincenter eine optimale Versorgung sicherstellen.
Die Unternehmensgruppe Küblböck wird das Steincenter selbst bewirtschaften, dessen Bau sich besonders durch eine Fassade in Holzoptik auszeichnet, die auch nachts durch eine kunstvolle Beleuchtungseinrichtung zur Geltung kommt.
An der Kreuzung der Mainburger Straße mit der Veit-Adam-Straße wird eine Ampelanlage entstehen, durch die eine gute Erschließung des entstehenden Verbrauchermarktes gewährleistet wird.
Auch mit dem Bus ist das neue Einkaufscenter über die bestehenden Haltestellen an der Mainburger Straße sehr gut zu erreichen.
Abbrucharbeiten
Für die Entwicklung des neuen Stadtviertels waren umfangreiche Vorbereitungen erforderlich. Bereits im Januar 2010 wurde begonnen, das 161 000 Quadratmeter umfassende Gelände frei zu machen von Gebäuden, Leitungen und Altlasten. Insgesamt 28 Gebäude wurden eingeebnet. Nur das Stabsgebäude blieb erhalten. Unvermeidlich war es dabei, dass einige Büsche und Bäume gefällt wurden. Die Abbrucharbeiten und der Baufortschritt werden mit einer Webcam dokumentiert, deren Aufzeichnungen auf dieser Seite verfolgt werden können.
Funkmast

Eines der letzten Relikte der Garnisonsstadt verschwindet:
Dem neuen Stadtviertel weichen musste am 10. April 2010 der 1975 erbaute Funkturm auf dem Kasernengelände. Von einem „ungewöhnlichen Ereignis mit Sprengkraft“ sprach Freisings Oberbürgermeister Dieter Thalhammer und von einem „symbolträchtigen Startschuss für die künftige Entwicklung des Geländes“. Für die sehenswerte Sprengung waren das Technische Hilfswerk (THW) Freising und die Sprengspezialisten des THW Dachau zuständig.
Der Funkturm ragte 65,5 Meter in die Höhe und umfasste am Boden einen Durchmesser von 1,20 Metern. 90 Bohrlöcher wurden angebracht und mit etwa drei Kilo Plastiksprengstoff gefüllt. Um 13.45 Uhr ertönte ein langes Signal, dem zwei kurze Töne folgten. Nach einer Minute ein Knall. Genau um 13.47 Uhr lag der Funkturm auf dem früheren Sportplatz in Schutt. Nur geladene Gäste konnten aus Sicherheitsgründen auf einer abgesperrten Fläche im Norden des Kasernengrundstücks das Schauspiel verfolgen. Die Experten des THW sorgten dafür, dass alles wie am Schnürchen klappte.
Die Wirtschaftsförderung wird an dieser Stelle weiter über den Verlauf des Projektes berichten.












