Freising & Ich
Was ist das?
Mit "Freising & Ich" laden wir Sie ein, sich selber in diese Webseite einzubringen:
- Inhalte bookmarken
14.02.2012
„Stromspar-Check“
Um Freisinger Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten, erhalten sie ab sofort Unterstützung beim Energiesparen. Auf Initiative der Freisinger Agenda 21 können Bürgerinnen und Bürger, die Arbeitslosengeld II („Hartz IV“), Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, eine kostenlose Energiesparberatung in Anspruch nehmen. Im Rahmen der Beratung erhalten die Haushalte neben einer individuellen Energiesparberatung auch ein Energiespar-Paket: kostenlose Energiespargeräte wie Lampen, Steckdosenleisten, Wasserperlatoren oder ein Kühlschrank-Thermometer. Träger des Projektes sind die Stadt Freising und die Freisinger Stadtwerke. Das Projekt erfolgt in Abstimmung mit den Freisinger Wohlfahrtsverbänden und wird von der Diakonie Landshut durchgeführt.
Die Stromsparhelferinnen und -helfer sind ehemalige Langzeitarbeitslose, die die Situation und Probleme von „Hartz IV“-Haushalten aus eigener Erfahrung kennen. Sie kommen in die Haushalte, die sich für einen Stromspar-Check angemeldet haben, messen dort alle elektrischen Geräte, überprüfen die Strom- und Wasserabrechnungen und notieren die Grund- und Verbrauchsdaten. Die aufgenommenen Daten werden ausgewertet und dem Haushalt beim zweiten Besuch erläutert. Zudem geben die Stromspar-Teams zahlreiche Tipps für ein strom- und wassersparendes Verhalten. Neben dieser individuellen Beratung erhalten die Haushalte kostenlose Energiesparartikel wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Strahlregler für Wasserhähne, Wasserspar-Duschköpfe, Zeitschaltuhren oder Kühlschrankthermometer im Wert von bis zu 70 Euro.
Auf Bundesebene ist der „Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte“ ein Projekt des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD), das vom Bundesumweltministerium aus Mitteln der Klimaschutzinitiative gefördert wird. Die Aktion verknüpft nachhaltig Klimaschutz mit arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Zielen. So haben seit dem Projektstart 2009 rund 700 Stromsparhelfer in bundesweit fast 100 Städten und Kreisen mittlerweile mehr als 65.000 Haushalten beim Strom- und Wassersparen geholfen. Die ehemaligen Langzeitarbeitslosen qualifizieren sich in einer Zukunftsbranche, können eine Prüfung zum „Serviceberater für Energie- und Wasserspartechnik“ vor der Handwerkskammer ablegen und verbessern so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Bei Interesse können sich Freisinger hier für die Beratung anmelden: Diakonisches Werk Landshut e.V., Telefon 0871/609-235, energiesparen©diakonie-landshut,de.












