Freising & Ich
Was ist das?
Mit "Freising & Ich" laden wir Sie ein, sich selber in diese Webseite einzubringen:
- Inhalte bookmarken
10.10.2011
Internet in Lichtgeschwindigkeit
Freising hat die Chance, als eine der ersten Städte in Deutschland an das neue Hochleistungsnetz der Telekom angeschlossen zu werden – an ein Netz ganz aus Glasfaser, vom heimischen PC bis ins Internet. Glasfaser ist das schnellste Leitermedium der Welt. Daten, Filme und Musik können auf einer Glasfaser in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden. Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, muss Freising mitziehen. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Peter Heider, regionaler Projektleiter bei der Deutschen Telekom für den Glasfaser-Ausbau. „Nur wenn die Stadt, die Immobilienbesitzer und die Bürger uns unterstützen, können wir Freising mit der neuen Technik versorgen.“
Der erste Schritt wurde am 10. Oktober 2011 getan: Die Stadt Freising hat beim offiziellen Startschuss signalisiert, dass sie den Glasfaser-Ausbau unterstützt: „Wir freuen uns sehr, dass die Telekom in Freising Glasfaser ausbauen möchte. Das ist ein weiterer Beleg für die Attraktivität von Freising als Wohn- und Wirtschaftsstandort“, sagt Oberbürgermeister Dieter Thalhammer. „Ich kann alle Grundstücks- und Wohnungsbesitzer im Ausbaugebiet nur herzlich dazu einladen, an diesem Projekt teilzunehmen. Das ist eine Riesenchance für unsere Stadt.“
Im nächsten Schritt wird die Telekom Gespräche mit den Wohnungswirtschaften, Eigentümergemeinschaften sowie den Mehrfamilienhausbesitzern führen. Denn ein Haus kann nur angeschlossen werden, wenn ein so genannter Nutzungsvertrag für lichtwellenbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze (NVGG) vorliegt. „Nur wenn wir eine sehr hohe Zahl an Gebäuden in dem Ausbaugebiet anschließen dürfen, können wir den nächsten Schritt gehen und unsere neuen Produkte für die Glasfaserleitung anbieten“, sagt Peter Heider.
Wie das Glasfasernetz nach Freising kommt
In Kürze informieren Telekom-Mitarbeiter die Anwohner in den Ausbaugebieten auch persönlich und stellen ihnen den neuen Glasfaser-Anschluss vor. Die Entscheidung, ob die Telekom das neue Netz aufbauen wird, fällt voraussichtlich Anfang 2012. Der Glasfaser-Ausbau würde auch in Freising in die Millionen gehen. Die Kosten trägt allein die Deutsche Telekom. Deshalb kann die Technik nur dort gebaut werden, wo es genügend Interesse seitens der Immobilienbesitzer gibt.
Aus den rund 8000 Vorwahlbereichen bundesweit hat die Telekom einige Anschlussbereiche ausgewählt, die optimal für den Glasfaser-Ausbau geeignet sind. Dabei wurden eine große Zahl an Parametern zu Rate gezogen: wirtschaftliches Potenzial des Ausbaugebiets, die Gebäudestruktur und die vorhandene technische Infrastruktur. Mit dem neuen Hochgeschwindigkeitsnetz sollen in Freising weite Teile der Innenstadt bis nach Vötting sowie der Ortsteil Lerchenfeld versorgt werden. Insgesamt lassen sich rund 15.000 Haushalte in ungefähr 5.000 Gebäuden erreichen.
Ein Netz ganz aus Glas
Bisher wurden die Telefon- und Internetsignale auf dem letzten Stück zwischen dem Verteilerkasten auf der Straße und dem Wohnungsanschluss auf einer Kupfer-Leitung übertragen. Im Kupferkabel nimmt die Übertragungsgeschwindigkeit aber Meter für Meter ab. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis nach Hause verlegt und endet erst dort, wo sich die Telefonbuchse befindet. Die Technik wird als „Fibre to the Home“ (FTTH) bezeichnet – auf Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“. Kupferkabel gibt es in diesem Telefonnetz nicht mehr, die Signale werden nur noch optisch übertragen. Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen und 100 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten. Später sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich.
Die Zeiten sind vorbei, in denen die Menschen im Internet nur nach Informationen gesucht haben. Heute werden über das Internet Text, Fotos und Videos geteilt – geschäftlich und privat. Die Geschwindigkeit beim Heraufladen nimmt deshalb an Bedeutung immer mehr zu.
Warum ein Glasfaser-Anschluss den Wert der Immobilien steigert
Mit dem Glasfaser-Anschluss bekommt ein Privathaushalt den schnellsten Zugriff auf das Internet über eine einzige Leitung. Damit kann man unter anderem das TV-Angebot Entertain nutzen mit dreidimensionalem Fernsehen (3D), hochauflösenden Filmen sowie einer Online Videothek und zeitversetztem Fernsehen. Glasfaser bietet die ideale Basis für zukünftige Dienste und Anwendungen wie Telemedizin, Online-Fortbildungen (e-Learning) und die elektronische Übermittlung des Stromverbrauchs (Smart Metering). Außerdem sind Glasfasern im Vergleich zu Kupferkabeln resistenter gegen Störungen und altern nicht. Eine Immobilie mit Glasfaser ist für die Zukunft bestens gerüstet. Sie lässt sich einfacher vermieten oder verkaufen. Der Glasfaser-Anschluss ist eine Infrastrukturentscheidung für die nächsten 40 bis 50 Jahre.
Weitere Informationen über den Glasfaserausbau gibt es unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 - 77 33 888 oder auf https://www.telekom.de/glasfaser. Hier können sich Immobilienbesitzer auch über die für den Glasfaser-Ausbau notwendige Einwilligungserklärung (NVGG) informieren.












