Veranstaltungen

01.03.2012 - 31.07.2012 Das neue Sommerprogramm 2012 von Frauen im Dialog!

Im Verein "Frauen im Dialog" treffen sich Frauen aus verschiedenen Ländern und Kulturen seit 10 Jahren zu gemeinsamen Unternehmungen. Die Treffen sind kostenlos und offen für alle Frauen. Es werden Erfahrungen ausgetauscht, Neues gelernt, getanzt, gekocht und gemeinsam etwas unternommen. FiD möchte dazu beitragen, dass Frauen und ihre Familien sich im gemeinsamen Wohnort Freising kennenlernen, einander besser verstehen und respektieren können. Der angeschlossene Kurs zur Förderung der deutschen Sprache findet jeden Montag statt.

  • Offenes Treffen: alle 14 Tage - Montag 10.00 – 11.30 - Anmeldung nicht erforderlich (nicht in den Schulferien) - die Teilnahme ist kostenlos.
  • Deutschkurs jede Woche - Montag 9.00 – 10.00 / 10.30 - (nicht in den Schulferien) - Kosten: 1€ pro Vormittag - Kinder können mitgebracht werden
  • Ort: Evangelisches GemeindehausSaarstr.2, Freising (in der Nähe des Bahnhofs, neben der Christi-Himmelfahrts-Kirche)

Kontakt und Information bei Frau Elisabeth Früstück 08168 / 99 86 00 oder Adelheid Nast 08161 / 53 28 73 - Frauen im Dialog c/o Evang.-Luth.Pfarramt, Martin-Luther-Str.10, 85354 Freising.

 

02.05.2012 - 12.06.2012 Elternakademie - von Eltern für Eltern!

Die Kath. Kindertagesstätte St. Georg lädt herzlich ab dem 02.05.2012 alle Eltern ein an der neuen Fortbildungsreihe von Eltern für Eltern teilnzunehmen. Neben Vorträgen, Informationen gibt es auch die Möglichkeit Tänze aus Bayern und der ganzen Welt kennenzulernen. Das Anliegen der vortragenden Eltern ist ihr Fachwissen weiterzugeben.

Veranstaltungsort ist die Kath. Kindertagesstätte St. Georg, Gartenstr. 44, 85354 Freising. Der Eintritt ist frei (über eine Spende freut sich die Einrichtung) und anmelden kann man sich unter: elternakademie-stgeorg©mail,de.

Plakat und Flyer finden sich hier.

 

31.05.2012 Buddhistisches Kloster Freising entsendet Delegierten zur UN Vesakh Feier in Thailand

Das Buddhistische Kloster Freising ist zur Teilnahme an der 9. offiziellen Feierlichkeit der Vereinten Nationen zum Vesakh-​​Tag in Thailand eingeladen worden. Das Kloster darf hierfür einen Delegierten nach Ayutthaya und Bangkok entsenden. Der Kongress findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2012  auf Einladung des Präsidenten des Internationalen Rates für die Vesakh-​​Feierlichkeiten der Vereinten Nationen (ICUNDV) und Rektors der thailändischen Maha-​​Chulalongkorn-​​Universität statt. Es handelt sich bereits um die 9. Feierlichkeit dieses Anlasses, der in diesem Jahr ganz besonders dem 2600. Jahrestag der Erwachung des Buddha, dem Sambuddha Jayanti, gewidmet ist. Weiterhin wird dem 80. Geburtstag Ihrer Majestät der Königin und dem 60. Geburtstag Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen von Thailand gedacht. Als Delegierter wird Bhikkhu Thitadhammo dieses Jahr die Vertretung des Klosters und der Buddhistischen Gemeinschaft übernehmen. Das Kloster durfte bereits im Vorjahr einen Delegierten für Deutschland entsenden und wurde von Klostersekretär Henning Poerschke vertreten. Das Grußwort des Vorjahres findet sich hier: www.icundv.com/vesak2011/en/inter_message2011_076.php

Die Webseite der UN Vesakh-​​Feier: www.icundv.com/vesak2012/

http://www.bodhi-vihara.org/2012/03/01/united-nations-vesakh-day/

 

25.05.2012 Integrationspreis der Regierung von Oberbayern 2012!

Der Regierungspräsident von Oberbayern verleiht im Jahr 2012 zum fünften Mal den Integrationspreis der Regierung von Oberbayern. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er kann auch in Teilsummen auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.

Die Ausschreibung endet am 25.05.2012.

Um die "Aktion Integration" des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zu unterstützen und das Bewußtsein für Integration zu stärken, sollen Aktivitäten gewürdigt werden, die Integration erfolgreich und nachhaltig vorleben. Mit dem Integrationspreis sollen Initiativen ausgezeichnet werden, die sich in den Bereichen Wirtschaft, Sozales Bildung, Kultur, Sport und Demographie für ein interkulutrelles Miteinadner einsetzen, insbesondere auch in interkommunaler Zusammenarbeit.

Mehr dazu sowie Anmeldeformulare finden Sie unter: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/sicherheit/integration/08365/index.php

 

19.05.2012 Lernfest 2012 in Kaufbeuren!

„Gemeinsam erleben, erfahren und Lernen."

Unter diesem Motto wird das 1. Kaufbeurer Lernfest am Samstag, den 19. Mai 2012 von 10.00 bis 17.00 Uhr stattfinden (Räume und Gelände Jörg-Lederer-Mittelschule und Jakob-Brucker-Gymnasium Kaufbeuren).

Das Lernfest 2012 hat zwei große Ziele: Zum einen will es die Menschen auf eine interessante Art und Weise für das Thema „Lernen macht Spaß“ begeistern und zum anderen Kaufbeuren als Bildungsstandort mit seinen verschiedenen Projekten wie z. B. „Lernen vor Ort“, „Bildungsportal Allgäu“, „Familienstützpunkt Kaufbeuren“ und seine Netzwerke vorstellen. Schulen, Vereine, Wirtschaftsunternehmen und Bildungsorganisationen sollen die Besucherinnen und Besucher für das Lernen im Lebenslauf motivieren. Für Jung und Alt steht dabei das „Lernen mit Freude“ bei Vorträgen, Workshops, Aktivständen und auf der Aktionsbühne im Vordergrund.

Ziele der Aktion

Die Veranstalter möchten mit dem Lernfest Menschen aller Altersgruppen für Lernen und Bildung begeistern und einen niederschwelligen Zugang zu Lernangeboten ermöglichen. Die Akteure präsentieren sich und ihre Bildungsangebote auf originelle Art mittels Aktions-ständen, Workshops und / oder auf der Aktionsbühne. Bei den Aktionen rund um die Themenfelder erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die Bildungsprofile und -schwerpunkte der teilnehmenden Organisationen.
Das Lernfest eröffnet die Möglichkeit, Lernen und Bildung öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Durch Mitmach-Aktionen kommen die Besucherinnen und Besucher mit den Bildungsanbietern direkt ins Gespräch und werden dabei selbst aktiv. Sie können außerdem auch ganz ungewöhnliche und kreative Projekte und Ideen ausprobieren.

Mehr dazu findet sich auf der Internetseite: http://www.lernfest-kaufbeuren.de/

 

7. März (Māgha-​​Pūja) bis 2. August (Āsālha-​​Pūja) 2555 Lehr­ver­an­stal­tun­gen des Sari­putta Insti­tuts

Das Sariputta Institut des Buddhistischen Kloster Bodhi Vihara in Freising startet ab März in das zweite Semester und hat eine Fülle an verschiedensten Lehrangeboten. In den Rubriken "Buddhismus", "Kultur", "Sprachen" und "Studientage" können Sie sich weiterbilden im Grundwissen Buddhismus, in Bud­dhis­ti­scher Psychologie  oder bereits bestehende Kenntnisse bei der Lektüre bud­dhis­ti­scher Texte auf Thailändisch anwenden. Sprachkurse gibt es für Klas­si­sches Chi­ne­sisch für Bud­dhis­ten, Sin­gha­le­sisch für Anfänger sowie Deutsch – Auf­bes­se­rungs­kurs für thai­län­di­sche Migranten. Für Kinder und Jugendliche stehen die Türen des Buddhistischen Sonntagsschule offen. Dekorative Gemüseschnitzerei der thailändischen Küche oder die Buddhalehre als Hilfe in schwierigen Lebenssituationen runden das Angebot ab.

Das komplette Angebot sowie die Online-Anmeldefunktion finden Sie unter: http://www.bodhi-vihara.org/institut/lehrveranstaltungen/

 

01.08.2012 Reiseleiter_innen für Sprachreise 2012 nach England (Weymouth) und Frankreich (St. Malo) gesucht!

Der KJR Freising bietet mit dem Reiseveranstalter europartner Sprachreisen nach England und Frankreich für Jugendliche von 13-17 Jahren an. Für unsere Reisegruppen suchen wir Reiseleiter/innen für folgende Reisen:

  • 3.8. - 19.8.2012 nach Weymouth (3 Reiseleiter)
  • 3.8. - 19.8.2012 oder 17.08. - 2.9.2012 nach St. Malo

Um das geht’s:

  • Betreuung der TN aus dem Landkreis Freising von 13-17 Jahren
  • Freizeitaktivitäten (Sport, Besichtigung) für und mit den Jugendl. planen 
  • Sensibilisierung für das Gastland
  • Erster Ansprechpartner bei Problemen der Teilnehmer/innen
  • Verwalten des Verfügungsgeldes für Aktivitäten vor Ort

Das müsst ihr mitbringen:

  • Erfahrung in der Jugendarbeit und als Gruppenleitung
  • Mindestalter 21 Jahre
  • Großer Erste-Hilfe Kurs (kann evtl. bei uns belegt werden)
  • Arbeitssprache ist Englisch bzw. Französisch – entsprechende Kenntnisse

Zeit für Vorbereitungen:

  • Reiseleiterschulung von Europartner, vom 01.-03.06.2012 in Dachau
  • 1 Informationsveranstaltung mit den Teilnehmern
  • nach Bedarf: Gespräche/Vorbereitung durch den Kreisjugendring für das Team

Und das bringt’s:

  • Angewandte Praxis in Englisch oder Französisch
  • Erfahrungen und Praxis in der Jugendarbeit – neues Lernen
  • Spaß und Sehenswürdigkeiten in England – ohne Kosten
  • Auf Wunsch eine Bestätigung der Reiseleiter-Tätigkeit
  • Kost und Logis – in der Regel Unterbringung in Doppelzimmern in Gastfamilien
  • Aufwandsentschädigung England 425 Euro, Frankreich 200 + 15 Euro für jeden Freisinger Teiln.

So geht’s:

Bei Interesse und Fragen meldet Euch telefonisch oder per Mail beim Kreisjugendring. Ansprechpartnerin ist Claudia Nertinger. Für eine Bewerbung schreibt Ihr uns bitte kurz Eure Motivation sowie einen kurzen Lebenslauf aus dem vor allem auch die Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen hervorgehen. Mehr dazu unter: Kreisjugendring Freising, Fon 08161 3291 oder E-Mail kjr©kjr-freising,de oder unter www.kjr-freising.de.

 

Informationen

01.05.2012 (2555) Buddhasasana - Montliche Zeitschrift der buddhistischen Gemeinsachft der Lehrnachfolger in Deutschland

Die erste Ausgabe am 01.05.2555 (2012) des "Monatsblatt Buddhasasana" ist sehr vielfältig in ihren Themen und Inhalten. Nach dem Lesen der verschiedenen Rubriken werden sie sich satt und rundum informiert fühlen. Ein leichten Einstieg finden Sie mit einem "Gedicht" und der nächste Blick führt Sie über die Rubrik "Gedanken" (in dieser Ausgabe handelt es sich dabei über den Besuch einer evang. Andacht) zum "Thema des Monats" mit der aktuellen Abhandlung über "das Selbstverständnis unserer Gemeinschaft".  

Mit einem "Leserbrief" können Sie sich selbst einbringen oder Fragen des Alltags aus dem buddhistischen Leben stellen und erhalten eine ausführliche und an der Lehre orientierte Antwort. Wollen Sie noch aktiver werden finden Sie bestimmt unter den "Wichtigen Terminen" die ein oder andere interessante Veranstaltung.

In dieser ersten Ausgabe erfahren Sie, dass das "Vorhaben" der Herausgeber unter anderem das "Anliegen der deutschlandweiten Ermöglichung von buddhistischem Leben und Lernen" ist und aus dem Buddhistischen Kloster Bodhi Vihara entstanden ist. Neben der Vorstellung Klösterlicher Einrichtungen in ganz Deutschland finden sich aus diesem Grund auch ganz konkrete Informationen über das Buddhistischen Kloster von Freising: dazu zählen z.B. die Zeiten des Alltags im Kloster, Informationen an Vereinsmitglieder gleichermaßen wie Informationen aus den einzelnen Projekten wie "Summita" oder "Dana".

Ich wünsche Ihnen viel Freude und persönliche Erkenntnisse beim Lesen des Buddhasasana.

 

Marafiki wa Afrika e.V. - Freunde für Afrika

Der Verein entstand durch ein Praktiumaufenthalt von Pfarrer Michael Schlosser (Pfarrheim St. Georg), den er während seines Theologie-Studiums in Tansania absolvierte. Dort lernte er u. a. Father Isaias Bambara kennen. Durch Bildungsreisen, gegenseitige Besuche, längere freiwillige Aufenthalte in Projekten wurde die Freundschaft gestärkt und erweitert. Die beiden gemeinnützigen Partnervereine wurden 1993 gegründet, sowohl in Tansania als auch in Deutschland.
Beide Vereine nannten sich "Marafiki wa Afrika". Dies ist Kisuaheli, die Sprache Ostafrikas, und bedeutet "Freunde für Afrika".
Die exakten Bezeichnungen des Vereins lauten in Deutschland: "Marafiki wa Afrika Germany" (kurz: MAG)  und in Tansania: "Marafiki wa Africa Tanzania" (kurz: MAT).  

Das vorrangigste Anliegen des Vereins ist der interkulturelle Austausch und Dialog: "Wir möchten von unseren Freunden lernen, sie unterstützen und in ihrem Land auch etwas für ihre Mitmenschen bewirken." Der Verein will aber auch durch Information und Öffentlichkeitsarbeit, private Gespräche, Stände, Vorträge, Feste, Fotausstellung etc.:

  • Interesse und Verständnis für dieses einzigarte Land und die Menschen wecken
  • deren Lebensfreude aber auch deren Probleme und Sorgen (mit-) teilen.

Marafiki e.V. sammelt Spenden für Selbsthilfeprojekte, die ihre erfahrenen, einheimischen Projektpartner seit Jahren zuverlässig realisieren. Regelmäßige Berichte und Besuche bestätigen die wirksame Umsetzung.  Dazu gehören beispielsweise eine Sekundar Schule ausschließlich für Mädchen, ein Bauernselbsthilfeprojekt, eine Töpfer Schule für Blinde u.ä.

Erwähnenswert ist auch das Volunteerprogramm von Marafiki e.V.: wer das Leben in Tansania hautnah kennen lernen, sich von der tansanischen Kultur begeistern lassen will, kann als engagierter und motiverter Mensch in einem gemeinnützigen Projekt in Tansania mitarbeiten. Die Aufenthaltsdauer beträgt 6 Monate und man wird mit 3x 1-Tagesseminar auf die große Reise vorbereitet. Regelmäßiger Kontakt während des Aufenthalts sowei Reflexion und Austausch danach mit Gleichgesinnten ist selbstverständlich.

Mehr über den Verein und die Projekte erfahren Sie unter: www.marafiki.de.

 

06.02.2012 Japanische Klosterküche: "Fukutoku - Glück & Wohlergehen"

Die neue Klosterküche ist aus den Bemühungen des Projektes "Summita - Buddhistische Nächstenhilfe" des Buddhistischen Klosters Freising entstanden. Es mutet fast an wie eine Geschichte aus einem Charles Dickens Roman und wärmt das Herz: Es handelt sich um ein Einzelschicksal aus Freising - eines von vielen: Herr Yamada lebt und arbeitet bereits seit über 10 Jahren in Deutschland als Sushikoch. Nachdem der 73jährige Wahl-Freisinger nach einer Reihe von Unglücksfällen mittellos und mit gebrochener Lendenwirbelsäule darniederlag, organisierte die Klostergemeinschaft seine Pflege und brachte ihn wieder auf die Beine. Nach einiger Zeit des Meditierens im Kloster verschwand auch ein Herzleiden. Aus tiefer Dankbarkeit dafür bekocht Herr Yamada nun wochentags die Mönche des Klosters. Da er gerne und reichlich für mehr Personen kocht sind auch Klostergäste herzlich eingeladen mitzuessen. Ferner kann Essen von Klostergästen als Lunchbox mitgenommen werden. Das Angebot versteht sich im Sinne der buddhistischen Gastfreundschaft und zur Förderung des Gemeinschaftssinns.

  • Ehrenamtlicher Küchenchef: Koch-Altmeister Yamada aus Tokyo
  • Mahlzeit im Kloster: Montag bis Freitag, 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr, in der Fischergasse 18
  • Anmeldung für Klostergäste: spätestens am Vortag bei der Klosterküche unter kueche@bodhi-vihara.org oder unter 08161-8627311
  • Menü: Fukutoku Lunchbox (vegetarisch oder nicht-vegetarisch) - Miso-Suppe (vegetarisch) - Grüner Tee - Obst & Süßigkeit
  • Aufwand: Spende an das Kloster

Mehr Informationen dazu finden Sie hier oder unter www.bodhi-vihara.org/.

 

01.02.2012 Gedenkmarke zum Klosterjubiläum: 3 Jahre Buddhistisches Kloster Freising!

Erste buddhistische Briefmarke Deutschlands kommt aus Freising. Der Sonderdruck kann ab 1. Februar 2012 im Zeitungsladen am Marienplatz neben der Touristeninformation erworben werden. Das Buddhistische Kloster Freising gibt eine Briefmarke zum 3. Jubiläum der Klostergründung heraus: Die Briefmarke zeigt das Klosterwappen und die Gründungsdaten, die sowohl nach der christlichen Zeitrechnung wie auch nach der buddhistischen Zeitrechnung angegeben sind. Die Aufschrift 3 Jahre Buddhistisches Kloster Freising ist ferner in den Sprachen Chinesisch und Thailändisch aufgedruckt. Das Wappen selbst zeigt auf der linken Seite einen Bhikkhu, einen Mönch des buddhistischen Ordens und eine Gazelle aus dem Tierpark in Sarnath. Beide stehen traditionell für den Ort der ersten Lehrverkündung in Indien, wo der Buddhismus seinen Anfang genommen hat. In der Mitte steht das Rad als Symbol für den Dhamma, die buddhistische Lehre. Sie bildet den Mittelpunkt des buddhistischen Lebens und Lernens. Rechts kniet ein Hörer der Lehre, der die Anhänger im häuslichen Leben repräsentiert. Neben ihn gesellt sich der Freisinger Bär, das Wahrzeichen der Stadt, in welcher das Dhamma-Rad seit der Gründung des Klosters am 1.2. 2552 nach Buddha bzw. 2009 nach Christus weitergedreht wird – zum Wohle der Freisinger und aller Wesen. Die Briefmarke wird von der Deutschen Post im Auftrag des Klosters gedruckt und kann auch über das Kloster bezogen werden. Die Briefmarken werden in ganzen Druckbögen zu 20 selbstklebenden Marken oder als einzelne Postwertzeichen angeboten. Der Wert einer Briefmarke beträgt 55 Cent. Ein Markenbogen kostet 16,50 Euro, wobei der Aufschlag von 5,50 Euro für den Druck der Briefmarken notwendig ist. Einzelne Marken können vom Druckbogen abgetrennt für 85 Cent erworben werden. Die Auflage der Briefmarke ist begrenzt.

Mehr Informationen dazu unter: www.bodhi-vihara.org

Die Botschaft von Sri Lanka hat auf ihrer Webseite einen Beitrag über
Freising und die Gedenkbriefmarke veröffentlicht: dazu mehr unter:

www.srilanka-botschaft.de/

 

13.11.2011 Benefiz-Massage im Kloster Bodhi Vihara bringt € 1553,- ein!

Ein großer Erfolg war die Benefizaktion des Buddhistischen Klosters Freising am Sonntag, den 13.11.2011, für die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Thailand. Obwohl sich bereits vorab 30 Personen aus Freising und Umland angemeldet hatten, kam noch einmal eine große Anzahl von unangemeldeten Gästen hinzu, um gegen die Entrichtung einer Spende für Thailand etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Das Thai-Restaurant Luk Yaamo spendete ferner Essen, um das Massage-Team bei Kräften zu halten. Nach einem anstrengenden Tag waren die aus Thailand stammenden Masseurinnen begeistert über die gemeinsam erbrachte Leistung. So teilte an diesem Sonntag St. Martin auf dem Domberg seinen Mantel mit einem Bettler, und Freisinger Buddhistinnen teilten ihre Heilkunst für die in Not geratenen Menschen in der alten Heimat.

 

01.12.2011 MiBiKids (Migration-Bildung-Kinder) e.V. feiert ersten Geburtstag!

Die Idee dieses Vereins kam von einer Feststellung: Der Bildungsnotstand von Migrantenkindern ist fatal! Die Fakten sprechen für sich. An Gymnasien, Realschulen, geschweige denn an Unis ist diese Gruppe deutlich unterrepräsentiert. Ursache seien u.a. mangelnde Sprachkenntnisse, die im fortgeschrittenen Alter umso schwieriger aufzuholen sind. Die Vereinsgründer sind selbst aktiv geworden und packen das Problem an der Wurzel: Seit Oktober 2010 organisieren sie Deutschsprachförderung für Kindergartenkinder und Grundschulkinder mit Migrationshintergrund. Die Kurse finden zurzeit im Haus der Vereine oder im Pfarrheim St. Lantpert/Lerchenfeld statt. Die Kinder treffen sich in kleinen Gruppen von maximal 5 Kindern einmal pro Woche nachmittags für 60 Minuten mit erfahrenen ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen, die Deutsch als Muttersprache besitzen. Die Beherrschung der deutschen Sprache ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Schulkarriere und das Fundament einer beruflichen Zukunft. Das stellt den Kernpunkt der MiBiKids-Initiative dar.

MiBiKids hat letztes Jahr mit 4 Kindern angefangen. Aktuell nehmen 60 Kinder aus 18 Nationen teil – betreut von 7 ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen aufgeteilt in 12 Gruppen.  2 Kinder stehen bereits auf der Warteliste. Es werden inzwischen Kinder von verschiedenen Kindergärten und Organisationen zu MiBiKids e.V. geschickt. Die Resonanz ist groß. Dieses Interesse bestätigt die Organisatoren in dem Vorhaben, Migrantenkinder in ihrer schulischen Laufbahn weiterhin zu begleiten. Das Konzept von MiBiKids e.V. ist sehr einfach, die Ausgaben sind gering und der Gewinn für die Gesellschaft enorm. Die Kosten werden ausschließlich durch Spenden und Sponsoren finanziert.

Der Verein bedankt sich recht herzlich bei allen, die sie bereits unterstützen (u.a. Flughafen München, Bürgerstiftung Freising, Rotary Club Freising, Lions Club Freising, der Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung, Sparkasse Freising, Katholische Pfarrei St. Georg, Katholische Pfarrei St. Lantpert sowie Evangelische Lüth. Gemeinde Freising). Ein weiterer Dank geht an alle die MiBiKids e.V. künftig in Form von - Mitarbeit, Sachspenden, Geldspenden, Fördermitgliedschaft oder Bereitstellung der Räume unterstützen wollen.

Die Sprache ist der Schlüssel zur Bildung und die Bildung ist der Schlüssel zur Integration. Mehr Informationen gibt es dazu unter: www.mibikids.de, info©mibikids,de

 

31.10.2011 Vernissage "Erinnerungen - Hatiralar"

Nach den einführenden Worten des Hausherren der vhs Freising Herrn Dorn begrüßten der Schirmherr Herr Oberbürgermeister Thalhammer und der Vizekonsul des Türkischen Konsulates Herr Cukurkaya die vielen Gäste der Vernissage „Erinnerungen-Hatiralar“. Nach einer Dankes- und Einführungsrede der Integrationsbeauftragten Frau Eschenbacher, versuchten Besucher_innen  unter dem quirligen Stimmengewirr am Abend des 31.10.2011 noch einen begehrten Platz vor den Ausstellungskubusen zu ergattern, um die Interviews von Freisinger Zeitzeug_innen zu 50 Jahren Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Türkei, zu lesen. Die berührenden Geschichten untermalt mit Bildern der 60er und 70er Jahre entführte in eine Zeit, die geprägt war durch Reichtum an Arbeitsplätzen, Aufbau und Wirtschaftsaufschwung, aber auch durch eine Reise ins Ungewisse, viel harte Arbeit und die Sehnsucht nach zurückgelassenen Kindern, Familien und Freunden. Über politische Hintergründen und kulturelle Veränderungen dieses Stück Zeitgeschichte holte sich der ein oder anderen Interessierte detaillierte Informationen an den verschiedenen Tafeln oder plauderte mit den fast vollzählig anwesenden Zeitzeug_innen. Bei einem Glas Türkischen Tees und einer Auswahl aus dem reichhaltigen türkisch-bayerischen Buffet, fanden alte und neue Bekannte zueinander und rundeten auf diese Weise eine erfolgreiche und schöne Ausstellungseröffnung ab.

Unser besondere Dank geht an dieser Stelle an die Menschen, die uns und alle Freisinger_innen an einem Stück Zeitgeschichte - an einem Stück ihres Lebens und ihrer Erinnerungen/Hatiralar teilhaben lassen. Danke schön! Cok tesekkür ediyoruz!   

 

Hier finden Sie die Interviews der Ausstellung "Erinnerungen-Hatiralar":

 

Hier finden Sie die Informationen zu kulturellen und politischen Hintergründen der Ausstellung "Erinnernungen-Hatiralar":

Dies war eine Veranstaltung der Stadt Freising, der vhs Freising, des Kardinal-Döpfner-Haus und der Türkischen Gemeinde Freising. Die Gestaltungsleitung und -durchführung hatte Frau Katharina Wendling. 

 

01.10.2011 Buddhastatue: eine Spende aus Amberg für das Bodhi Vihara Kloster in Freising!

Am 1. Oktober 2011 traf eine Buddhastatue aus der Oberpfalz im Kloster ein. Die Spenderin aus Amberg überreichte eine stehende Darstellung des Erwachten im thailändischen U-Thong Stil für die Klosterpforte. Dort kann sie von Besuchern und Passanten bestaunt werden. Mit ihren beiden entspannt nach unten ausgestreckten Händen zeigt diese Buddhastatue auf, was es in der buddhistischen Übung ganz besonders zu entwickeln gilt: die Fähigkeit loszulassen und Gelassenheit (upekkha).

 

 

30.09.2011 Die Lange Nacht der Kulturen in der vhs Freising

In neuem „Kleide“ präsentierte sich die vhs Freising nach ca. zweijähriger Umbaumaßnahme bei der Langen Nacht der Kulturen am 30.09.2011 den Bürgerinnen und Bürgern Freisings. Die Räume durften nicht nur bewundert werden, sondern wurden bei vielfältigen Angeboten zwischen 18.00 bis 24.00 Uhr „eingeweiht“. Bei Life Kinetik konnte das Gehirn durch Bewegung entfaltet werden, freies Töpfern lies der Kreativität freien Lauf, Shotokon Karatedo verführte in eine alte japanische Kampfkunst und vieles mehr.

Frau Eschenbacher, die Integrationsbeauftragte der Stadt Freising bedankt sich recht herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren, dass sie mit ihrem „Interkulturellen Quiz“ zu dieser gelungen Nacht beitragen durfte. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch den Gewinnerinnen und Gewinnern, die es gewagt haben sich Fragen wie „Gastgeschenke in Indien dürfen nie sein? a.) Das Bildnis einer Kuh? b.) Süssigkeiten? c.) Gutscheine mit Teilnahme für 2 Personen oder „Solidarnosz“ veränderte die Politik in a.) Rumänien? b.)Polen? c.) Ungarn? und ähnlichen gestellt haben.

 

29.09.2011 Fachvortrag des Publizisten und Migrationsforscher Herr Prof. Dr. Bade

Der Große Sitzungssaal des Rathauses platzte am Abend des 29.09.2011 beim Vortrag von Prof. Dr. Bade mit dem Thema „Einwanderung, Integration und die Angst davor – Orientierungshilfen in der Panikdebatte“ aus allen Nähten.

Herr Bade beleuchtet das große Thema der Integration aus verschiedenen Perspektiven und brachte mit klaren Worten die Situation der in diesem Bereich Beschäftigten und Aktiven auf den Punkt. Die Politik auf Bundesebene habe die Integration verschlafen, kritisierte er und nicht verstanden, dass Vielfalt eine Stärke ist. Allerdings sei die „Integration von unten nach oben erfolgreich gewesen“ lobte er und meinte damit die bedeutenden Schritte, die auf kommunaler Ebene getan worden sind. Dennoch habe die Politik in der Vergangenheit „zu lange mit der Rückkehrillusion der Einwanderer gelebt “ und die These verbreitet, die BRD sei kein Einwanderungsland. Das hat zu Integrationsdefiziten geführt und zu einer Vererbung der Bildungsnachteile.  Es gebe nach wie vor keine konzeptionelle politische Antwort und das bedeutet Gefahr, denn „was man verdrängt, das kann man nicht gestalten“. Trotz dieser politischen defizitären Handlungsweise erklärte er, sei die Integration im Land besser als ihr Ruf. Die Politik unterschätze hier die Bürgerinnen und Bürger selbst. Die Einwanderer hätten nämlich ein hohes Grundvertrauen zu den Deutschen, ein höheres als der Deutsche zu sich selbst. Zwar habe das Sarrazin-Buch (der laut Bade „eigentlich über die Krise des Sozialstaates“ schreiben wollte) dazu geführt, dass sich hier das Vertrauen verdüsterte. Die Differenzierung der Bürger_innen sei dennoch gewachsen und sie seien informierter als von den politischen Akteuren erwartet. Das bedeutet laut Bade „die Bevölkerung hat nur wenig Fehleinschätzungen“: die Massenwanderung aus der Türkei gibt es nicht. Im Gegenteil, der sogenannten „Braindrain“ führe dazu, dass gut ausgebildete türkischstämmige junge Menschen der zweiten und dritten Generation aus Unzufriedenheit in das Ursprungsland ihrer Eltern auswandern „man schaue sich doch mal den Wachstum des Stammtisches der sog. Deutschländer in Istanbul an“. Und die von einigen geschürte Islamphobie ändere außerdem nichts für die Parteien. Islamische Einwanderer wollten auch nicht immer auf ihren Glauben angesprochen werden und bei weitem besuchten nicht so viele die Moscheen, wie viele denken. Herr Bade macht deutlich: „Es gibt andere Bedrohungen“. Beispielsweise die Armenwanderung von Ost nach West. Und wichtig sei der Abbau der Arbeitslosigkeit und die Erziehung der Kinder. „Die Integration gibt es nicht – man muss in langen Dimensionen denken“, rät Professor Dr. Bade und empfiehlt das Verhalten der Norweger nach dem Attentat von Anders Behring Breivig: „Eine kraftvolle Reaktion nach kultureller Vielfalt!“

Wir bedanken uns recht herzlich für den Besuch der vielen Bürgerinnen und Bürger, die diesem Vortrag beigewohnt haben, wie auch den Akteuren und Akteurinnen der Stadt Freising wie dem Herrn Mosignore Böck, den Stadträt_innen verschiedener Parteien sowie den Leitungen der Verwaltungen und den Vorsitzenden der Migrantenselbstorganisationen. Diese überwältigende Resonanz zeigt uns, dass das Thema „Integration“ vor Ort in einer Kommune wie Freising nach wie vor wichtig und bedeutsam ist.

Vielen Dank auch an den Referenten Herrn Bade für diesen herausragenden Vortrag.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und hoffen auf weitere erfolgreiche Veranstaltungen.

 

11.09.2011 Der 3. Preis des Oberbayerischen Integrationspreises geht an die Stadt Freising!

Die Stadt Freising – hier das Amt für Soziale Angelegenheiten – freut sich sehr über den 3. Preis des Oberbayerischen Integrationspreises für  „Präventive Arbeit im Obdachlosenbereich mit Migrantinnen und Migranten“. Diese überraschende Auszeichnung belohnte die Bemühungen der Schaffung von entsprechenden Wohnraum und einer sozialpädagogischen Begleitung, die dazu führt Menschen wieder aus der Obdachlosigkeit in ein selbstverantwortliches Leben und Wohnen zu führen.

Neben der Stadt Freising bekam auch das Projekt Mibikids e.V. (vertreten durch Herrn Samuel Fosso), das ehrenamtlich Kindern mit Migrationshintergrund Sprachunterricht gibt an diesem Tag eine Ehrung bei den Feierlichkeiten zum Oberbayerischen Integrationspreis.

Die Stadt Freising darf sich also sowohl für ihr bürgerschaftliches Engagement sowie ihre freiwillige kommunale Aufgabe im Bereich der Integration für dieses Jahr als besonders ausgezeichnet fühlen.

Mehr dazu finden Sie auch unter: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/medien/archiv/2011/07878/

 

30.08.2011 Die Freisinger Save me Kampagne bittet um Unterstützung!

Die politischen Umbrüche in den Ländern Nordafrikas zwingen viele Menschen zur Flucht. Die täglichen Berichte über die Auseinandersetzungen in Libyen und Syrien und die daraus resultierenden Flüchtlingsschicksale bewegen derzeit viele Menschen. Viele Flüchtlinge in den überfüllten Lagern der Umsturzregion haben keine Perspektive, das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) kann sie nicht in Sicherheit bringen. In dieser Ausweglosigkeit wagen viele Menschen den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer – und mehr als 1600 von ihnen haben seit Anfang 2011 dabei den Tod gefunden. Bereits 2008 wurde in München die Kampagne ‚save me – Eine Stadt sagt ja!’ gegründet, um für die regelmäßige Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland zu werben, welche vom UNHCR als besonders schutzbedürftig eingestuft werden. Inzwischen gibt es save me-Initiativen deutschlandweit in über 50 Städten so auch in Freising (www.save-me-freising.de). In 40 Städten ist es bereits gelungen, einen positiven Ratsbeschluss zur Aufnahme von Flüchtlingen zu initiieren. Diese Städte haben ihre Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme erklärt und wollen damit der Bundesregierung Mut machen, dem UNHCR ein festes Kontingent an Aufnahmeplätzen zuzusagen.

Die UnterstützerInnen der Freisinger save me-Kampagne arbeiten daran, dass auch aus unserer Stadt ein Signal der Mitmenschlichkeit nach Berlin gehen kann.

 

16.08.2011 Last-Minute-Börse für Ausbildungsplätze - Lehrstelle in letzter Minute!

Noch immer haben Jugendliche mit Migrationshintergrund größere Probleme einen Ausbildungsplatz zu finden als ihre „einheimischen“ Altersgenossen. Gleichzeitig gilt: Je jünger die Altersgruppe, umso höher der Anteil der Menschen mit nichtdeutschen Wurzeln. Hier bleiben gewaltige Potentiale ungenutzt. Das kann sich Deutschland nicht länger leisten. Aus diesem Grund hat der Integrationsbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, MdL, eine Initiative ins Leben gerufen, die diesen jungen Leuten helfen soll, eine Lehrstelle zu finden. In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit soll die Last-Minute-Börse für Ausbildungsplätze Jugendliche in noch offene Lehrstellen weitervermitteln und ihnen eine neue Chance geben, einen Beruf zu ergreifen. Die Gründe für die bisher fehlgeschlagenen Bemühungen der Bewerber sind individuell sehr verschieden, liegen aber oft an schlechteren Startvoraussetzungen, Informationsdefiziten und einem Mangel an Unterstützung. Um die Börse zu einem Erfolg zu machen, baut der Integrationsbeauftragte auf die Unterstützung von Unternehmen, die noch offene Lehrstellen dem Arbeitgeberservice der für sie zuständigen Agentur für Arbeit melden sollen. Gleichzeitig sucht Martin Neumeyer, MdL, über Organisationen und Verbände mit hoher Reichweite in Zuwanderergruppen Kontakt zu jungen Menschen, die noch keine Lehrstellen gefunden haben. So profitieren beide Seiten: Unternehmen, die noch motivierten Nachwuchs brauchen, und junge Leute, die ihre Chance suchen – und jetzt endlich nutzen wollen. Hier finden Sie das Rundschreiben sowie das Plakat zur Aktion. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Berufsberatung der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit (Hotline: 01801 / 555 111*) oder schreiben eine E-Mail an: integrationsbeauftragter©stmas.bayern,de.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.integrationsbeauftragter.bayern.de/

 

01.08.2011 AFLM e.V. Freising - Französisch für Kinder!

Sie sind aus Frankreich oder aus einem französischsprachigen Land? Oder sprechen Sie regelmäßig Französich ? Ihre Kinder sind mindestens 3 Jahre alt? Dann haben Sie die Möglichkeit sich an den Verein: Association Français Langue Maternelle de Munich e.V. zu wenden.

Der Verein wurde 2006 in München gegründet und bietet Französisch-Kurse für Kinder an, die mindestens einen französischsprechenden Elternteil haben oder regelmäßig Französich sprechen und eine deutsche Schule besuchen. Die Kurse finden in dem Wissenschaftszentrum Weihenstephen,  Alte Akademie 8 in Freising statt und werden von Muttersprachlern gehalten. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Französisch-Kenntnisse zu vertiefen und sich zu begegnen. Zusätzliche Aktivitäten wie Workshops, Ausflüge, Feste und Ferienfreizeit finden regelmäßig statt.

Bei Interesse finden Sie weitere Informationen unter  www.aflm-munich.de.

Der Verein lädt alle interessierten Eltern zur Kontaktaufnahme ein unter: freising©aflm-munich,de.

Vous êtes Français(e) ou originaire d'un pays francophone ? Ou-bien parlez vous couramment Français ? Vous avez des enfants de 3 ans ou plus ? Alors venez nous rejoindre ! Association Français Langue Maternelle de Munich e.V.

Notre association, créée en 2006 à Munich, propose des cours de français destinés aux enfants scolarisés dans le système allemand et dont l'un des parents au moins est francophone ou parle couramment le Français. Nos cours ont lieu au Wissenschaftszentrum Weihenstephen Alte Akademie 8 à Freising et sont donnés par des enseignants de langue maternelle française. Ils permettent aux enfants d´approfondir leurs connaissances en français et créent un lieu de rencontre. Des activités supplémentaires telles que ateliers, sorties, fêtes et  centre aéré sont organisées régulièrement. Consultez notre site: www.aflm-munich.de Nousfreising@aflm-munich.de <//a>invitons les parents intéressés à contacter l´antenne de Freising: freising©aflm-munich,de.

 

29.07.2011 Meditieren an der Moosach ist seit heute möglich!

Am letz­ten Frei­tag war es nun soweit. Der Bau eines Medi­ta­ti­ons­ste­ges am Ufer der Stadt­moo­sach im Vor­gar­ten der Fischer­gasse 18 konnte fer­tig­ge­stellt wer­den. Nach län­ge­rer Pla­nungs­phase haben sich die Mön­che des bud­dhis­ti­schen Klos­ters ent­schie­den, ein Ange­bot der Kirch­dor­fer Holz­hand­lung Klaus Win­nes anzu­neh­men. Es wur­den ein 4,5 m lan­ges und ein 75 cm kur­zes Sitz­deck aus Ler­chen­höl­zern am Flu­ßu­fer gebaut. Als Unter­kon­struk­tion die­nen ver­zinkte Eisen­trä­ger. Das Pro­jekt wurde von einer Unter­stüt­ze­rin aus Ler­chen­feld und einer gemein­sa­men Spende von meh­re­ren Unter­stüt­zern aus dem Frei­sin­ger Umland ermög­licht. Man freut sich, mit dem Medi­ta­ti­ons­steg einen klei­nen Ort der Ruhe und Besin­nung mit­ten in der Innen­stadt schaf­fen zu kön­nen. Alle Besu­cher des Klos­ters sind herz­lich ein­ge­la­den, den Steg für medi­ta­tive Besin­nung zu nut­zen oder ein­fach nur eine kurze Ver­schnaufs­pause einzulegen.
„Gar fern von Begier­den, fern von unheil­sa­men Din­gen erwirkt er in sin­nend geden­ken­der ruhe­ge­bo­re­ner seli­ger Hei­ter­keit die Weihe der ers­ten Schau­ung. Die­sen Kör­per da durch­dringt und durch­tränkt er nun, erfüllt ihn und sät­tigt ihn mit ruhe­ge­bo­re­ner seli­ger Hei­ter­keit, so daß nicht der kleinste Teil sei­nes Kör­pers von ruhe­ge­bo­re­ner seli­ger Hei­ter­keit unge­sät­tigt bleibt. “ M.39

Mehr dazu unter: http://bodhi-vihara.org

 

29.07.2011 Erster Jahrgang der Sonntagsschule des Bodhi Vihara Freising geht in Ferien!

Mit dem Ferienbeginn endet auch der erste Jahrgang der Sonntagsschule des Buddhistischen Klosters in Freising. Die ehrenamtlichen Lehrkräfte haben sich mit großer Hingabe dafür eingesetzt, den Kindern und Jugendlichen im Rahmen des zweistündigen Unterrichts jeden ersten Sonntag im Monat die Grundlagen der buddhistischen Lehre näherzubringen. Frau Nilami Weedagama aus Sri Lanka (l.) und Frau Wanwia Numtip (r.) aus Thailand leiteten die Unterrichtsstunden und Herr Michael Schmidt ergänzt diese mit buddhistischer Kunsterziehung. Ziel der Sonntagsschule ist es, die Möglichkeit zu schaffen, der jungen Generation buddhistische Kultur, Lehrinhalte sowie Meditation in altersgerechter Weise zu vermitteln. Im Mittelpunkt liegen hierbei die Vermittlung von ethischen Werten und die Förderung von heilsamen Charaktereigenschaften. Die Kinder, die vor allem aus Familien mit thailändischem, singhalesischem und deutschem Hintergrund kommen, können sowohl spielerisch als auch künstlerisch die Erzählungen und Weisheiten des Buddha kennenlernen und umsetzen. Das neue Schuljahr beginnt nach den Sommerferien am Sonntag, den 18. September 2011.

Information und Anmeldung unter

bodhi-vihara.org/blog/sonntagsschule oder telefonisch unter 08161-8627310.

 

27.07.2011 Neu in Freising: Treffpunkt Ehrenamt!

Am 05.07.11 hat der Treffpunkt Ehrenamt seine Arbeit aufgenommen und lädt alle herzlich ein sich zu beteiligen. Es werden Menschen gesucht, 

  •  die eine Handarbeitsgruppe mit Senioren aufbauen und führen
  •  die Fahrdienste übernehmen
  • die Schülern bei den Hausaufgaben helfen
  • die sich für Frauenthemen einsetzen
  •  die sich für ein Ehrenamt interessieren
  • die bereits ein Ehrenamt haben und anderen über ihre Erfahrungen berichten

Sprechzeiten im Büro sind Montag: 10:00-12:30 Uhr und Freitag, 15.00-17:00 Uhr.

Außerhalb dieser Zeiten freuen sich die Mitarbeiterinnen über Mails oder Nachrichten auf dem Anrufbeantworter.

Die Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.freising.de/leben-wohnen/ehrenamt-ehrungen/treffpunkt-ehrenamt.html

 

27.07.2011 Große Bücherspende erreicht das Bodhi Vihara Freising!

Mit internationalem Einsatz konnte eine große Spende buddhistischer Literatur für die Bibliothek des buddhistischen Klosters auf dem Domberg erfolgreich in Empfang genommen werden. Am Mittwoch Vormittag kamen hierfür eigens Studenten aus Thailand, China, Brasilien und Deutschland zusammen, um ihrem Mönch Bhikkhu Thitadhammo bei der Bewältigung der aus Taiwan eingetroffenen eineinhalb Tonnen schweren Bücherladung zu unterstützen. In der beständig anwachsenden Klosterbibliothek finden immer mehr Menschen aus Deutschland und verschiedenen weiteren Ländern einen Ort um die Lehren Buddhas zu studieren und sich auszutauschen zu können. Gerade die Existenz eines buddhistischen Klosters in Freising ist dabei auch für Buddhisten aus dem Ausland nicht zu unterschätzen – so macht es für sie die Stadt noch attraktiver und zu einem Ort, an dem sie gerne leben, studieren und arbeiten.

Mehr dazu unter:  http://www.bodhi-vihara.org

 

24.07.2011 Walima-Zeremonie der muslimischen Togoer_innen in Freising

Aufgeregte Kinder in erwartungsvoller Stimmung warten im neuen St. Georgs-Saal ungeduldig auf den Beginn der Veranstaltung an diesem sonnigen Sonntag.  Mit der Walima-Zeremonie werden Kinder und Jugendliche, die besondere Leistungen in der Schule sowie der Koranschule erbringen von ihren Familien und der Religionsgemeinschaft mit vielen Geschenken belohnt und gefeiert. Der Initiator der Veranstaltung ist der neugegründete Integrations- und Islamischer Förderverein mit sozialem Engagement e.V.. Herr Tchabi - einer der Gründer - erklärt stolz, dass heute sogar Togoerinnen und Togoer aus Hamburg, Berlin und Regensburg den weiten Weg für die Teilnahme an dieser sehr alten Tradtition auf sich genommen haben. Bildung sei wichtig für die Integration und für die Zukunft ihrer Kinder aus diesem Grund hat sich der Verein dieses Thema zum Kern ihres ehrenamtlichen Engagements gemacht. "Lesen" heiße auch das erste Wort im Koran und verdeutliche die Wichtigkeit von Wissen und Bildung.

 

12.07.2011 Die Stadt Freising wird in Burma bekannt...

Bei seinem letzten Besuch in Burma (Myanmar) um den Jahreswechsel herum hat Bhante Tejobhasa (Mönch im Kloster Bodhi Vihara Freising) unter anderem eine buddhistische Vortragsreihe vor großem Publikum gehalten. Diese wurde zu einer CD kompiliert und herausgegeben. Die burmesischen Landsleute wollten natürlich auch etwas über sein Leben und Wirken in Deutschland und Freising erfahren. Auf dem Cover der CD entziffern auch alle dem Burmesischen nicht mächtigen Leser_innen den Hinweis Freising Buddhist Monastery, Germany. Freising wird nun also auch in Burma immer bekannter...

 

09.07.2011 Passau anders erleben!

Unter diesem Motto wurde ein Ausflug nach Passau vom Netzwerk türkisch-deutscher Frauen unter der Leitung von Frau Fadime Yilmaz organisiert. Dieses Netzwerk hat sich als Ziel eine verbesserte Kommunikation und Verstandnis zwischen den Frauen beider Kulturen gesetzt.

Mit der Bahn ging es von Moosburg los. In Passau erwartete die Gruppe eine „besondere“ Stadtführung zum Thema „Passau Glanz und Elend“ . Die historische Geschichte von Passau wurde lebensnah erzählt. Schon waren die Teilnehmerinnen persönlich in die Rolle der jeweiligen historischen Figur geschlüpft. Die Tour vermittelte unterhaltsam äußerst spannende Hintergründe und Zusammenhänge der Kulturgeschichte von Passau. Nach der Führung gab es eine kleine Pause, in der man sich beim gemütlichen Beisammensein stärken konnte.

Danach ging es zur Anlegestelle der „Dreiflüsse“-Schifffahrt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man bequem vom Schiff aus unvergessliche Ausblicke auf Passau genießen. Besonders beeindruckend fanden die Teilnehmerinnen die Dreiflüsse-Mündung. Durch die verschiedenen Färbungen der Flüsse Donau, Inn und Ilz weist die Donau nach dem Zusammenfluss ein längeres Stück drei Wasserfarben (Grün, Blau, Schwarz) auf. Im Anschluss blieb noch Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am frühen Abend wurde dann gemeinsam die Rückfahrt angetreten und es gab viel zu erzählen.

 

18.05.2011 Nachwuchssängerinnen und -sänger sucht der Chor des Sängerhort Freising e.V.

Seit 30 Jahren probt das Chor des Sängerhort Vereins hier in Freising. Frau Fontain erzählt begeistert von ihrem 14jährigen Neuzugang und wünscht sich noch mehr Kinder und Jugendliche, die Spass daran haben zu singen um die Chorgruppen zu bereichern. Besonders würde es die Chororganisatorin freuen, wenn sich die Vielfalt unserer Bürgerschaft in den Anmeldungen der jungen Menschen wiederspiegelt.

Informationen zum Kinderchor: Dienstag 17.00 - 18.00 Uhr in der Bibliothek des Heiliggeistspitals (Heiliggeistgasse 17, Freising) - geeignet für Kinder im Grundschulalter - monatlich € 2,50 Gebühr - findet wöchentlich statt (außer in den Schulferien).

Informationen zum Chor für Jugendliche: Dienstag 19.30 - 21.30 im Musiksaal des Josef-Hofmiller-Gymnasiums (Vimystr. 14) - ab 14 Jahren - monatlich € 2,50 Gebühr - findet wöchentlich statt (außer in den Schulferien).

Es werden vor allem Jungs- und Männerstimmen gesucht! Es finden auch Konzertauftritte statt.

Mehr Informationen dazu gibt es bei Frau Fontain unter der Nummer 08161-83002, per Email: saengerhort©fontain,net oder unter www.saengerhort@fontain.net

 

17.05.2011 Freisinger Buddhisten feiern den Geburtstag des Buddha

Seine Exzellenz, der Botschafter von Sri Lanka, Herr Maduwegedera, gießt nach der feierlichen Enthüllung der Buddhastatue im Vorgarten der neuen Klosterzweigstelle in der Fischergasse Wasser in eine silberne Schale und besiegelt so auf althergebrachte indische Weise die verdienstvolle Spende. Die gute Kraft dieser Schenkung widmet er allen Freisingern sowie allen nach Glück und Frieden strebenden Wesen. Anlaß für den weiten Weg des Würdenträgers von Berlin nach Freising war der "Vesakh" genannte Gedenktag für Geburt, Erwachen und auch Tod des Buddha. Am 15. Mai feierte das Buddhistische Kloster mit über 250 Gästen, darunter viele Menschen aus den verschiedensten Ländern Asiens, den 2600. Jahrestag der Erleuchtung ihres Religionsgründers. Bei der Feierlichkeit war der buddhistische Orden mit vier Mönchen und einer Nonne vertreten. Neben einem buddhistischen Programm für das seelische Wohl, unter anderem einer Predigt eines Gastmönchs aus Sri Lanka, wurde auch das leibliche Wohl der Besucher nicht minder bedacht. Ein reichhaltiges thailändisches Buffet, Tänze aus Sri Lanka und Thailand wie auch Gedichte und Kalligraphie aus China machten die Vesakh-Feier zu einem kleinen internationalen Kulturfest am Fuße des Dombergs.

 

17.05.2011 Gründung des Sariputta Instituts in Freising

Mit einer kleinen Zeremonie  am Vormittag des 17. Mai 2554/2011, dem Tag des  Vesakh-Vollmondes, wurde im Bodhi Vihara auf dem Domberg in Freising das Sariputta Institut als Buddhistische Bildungsstätte für Sprachen- und Lehrvermittlung gegründet. Das Institut ist eine nichtakademische Einrichtung auf der Grundlage der ursprünglichen Lehre des Buddha. Es versteht sich als internationale Lehr- und Begegnungsstätte. Die Veranstaltungen und Lehrangebot sind zugänglich für alle Intressierten, unabhängig der religiösen Herkunft. Das Institut umfasst zwei Abteilungen: Sprachen (Moderne und Kanonische Sprachen) sowie die Lehrvermittlung (z.B. Buddhistische Werte, Philosophie, Geschichte...).

Nähere Informationen zum Institut erhalten Sie unter: www.bodhi-vihara.org.

 

13.05.2011 Afrikanische Kunst in der Migrationsberatungsstelle Freising - Ausstellung und Malkurs!

Intensive Farben und Emotionen füllen noch bis zum 13.06.2011 die hellen und freundlichen Räume der Migrationsberatungsstelle HVMZM e.V. in Form der Bilder des afrikanischen Künstlers Veto-wa-Veto Bernard. Beeindruckt von der Präzenz der ausdrucksstarken Bilder bei der Eröffnungsveranstaltung bedankte sich die Integrationsbeauftragte Nergiz Eschenbacher in ihrem Grußwort beim Maler für die Teilhabe an seiner Kunst und bei der Vereinsgründerin Frau Sadije Klepo sowie der Migrationsberaterin/Organisatorin Frau Rademacher für die herzliche und gute Zusammenarbeit. Bei Musik und leckerem Essen hatten die Gäste zudem die Möglichkeit sich über die Malkurse des Künstlers zu informieren.

Nähere Informationen erhalten Sie dazu in der Migrationsberatungsstelle Freising -HVMZM e.V. unter der Nummer 08161-5191400 oder per Email unter mbe.freising©hvmzm,de

Den Artikel von HVMZM e.V. dazu finden Sie hier:

http://www.hvmzm.de/Vernissage-1-211.htm

 

09.05. – 10.05.2011 Bundeskonferenz der Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen

Über die „Wahrnehmung und Wirklichkeit – Integrationsland Deutschland“ diskutierte die Integrationsbeauftragte der Stadt Freising, Frau Nergiz Eschenbacher, in den Foren  „Kommunale Medienarbeit“ sowie „Anerkennungsgesetzgebung“ auf der Bundeskonferenz vom 09.05. - 10.05.2011 mit. Eingeladen hatten die Staatsministerin Frau Maria Böhmer in Zusammenarbeit mit Herrn Martin Neumeyer (Integrationsbeauftragter von Bayern) sowie Frau Martha Doll (Leiterin der Stelle für Interkulturelle Arbeite der Stadt München) in diesem Jahr nach München. Getreu dem Titel fand eine kritische Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen mit der Darstellung von Integration in den Medien statt. Frau Böhmer hatte sich vor allem über die einseitige Berichterstattung der Thesen von T. Sarrazin geärgert. Frau Böhmer erklärt, dass die Integration nicht gescheitert ist und sie inzwischen aufgrund der aktuellen Erhebungen des SVR beruhigt ist, dass durch diese Zerrbilder das Grundvertrauen der einheimischen und zugewanderten Bevölkerung keinen tiefen Schaden genommen haben. Frau Böhmer schlägt für eine differenzierte Berichterstattung vor, dass „mehr Migrant_innen vor und hinter die Kameras sowie Redaktionstische gehören, um einen anderen Blickwinkel einzubringen“, „Interkulturelle Qualifizierung und Sensibilisierung in der journalistischen Aus- und Fortbildung zu integrieren“ und „bei journalistischer Berichterstattung die  Zusammensetzung unseres Landes real abzubilden und somit die neuen deutschen Geschichten zu erzählen“.

Inhalte von Frau Böhmers Reden sowie über die Bundeskonferenz finden Sie hier:

http://www.bundesregierung.de/nn_56546/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Themen/Gesellschaft/Allgemein/2011-05-11-buko02.html

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Themen/Gesellschaft/Allgemein/2011-05-09-buko2011.html

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2011/05/2011-05-09-ib-bundeskonferenz-integrationsbeauftragte.html

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Themen/Gesellschaft/Allgemein/2011-05-09-rede-boehmer-buko.html

Den Inhalt aus dem Forum zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikation finden Sie hier.

 

27.03.2011 Mimi-Gesundheitsschulung in Landshut gestartet - Interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen ab Mitte April einsatzbereit

Über 20 Teilnehmerinnen aus 10 verschiedenen Ländern absolvieren derzeit die Ausbildung zur „Interkulturellen Gesundheitsmediatorin“ im Rahmen des bundesweiten Mimi-Projektes „Mit Migranten für Migranten“ in Landshut. Ziel der Ausbildung ist, dass die Multiplikatorinnen wichtige Informationen über das deutsche Gesundheitssystem und wichtige Themen der Gesundheitsprävention in ihrer jeweiligen Muttersprache und „kultursensibel“ an ihre Landsleute weitergeben. Damit soll  Migranten der Zugang zum deutschen Gesundheitssystem erleichtert werden. In Studien wurde festgestellt, dass Migranten in Deutschland Gesundheitsangebote unterdurchschnittlich wahrnehmen, besonders Früherkennungsuntersuchungen und Vorsorgemaßnahmen. Ein Grund dafür liegt an einem Informationsdefizit, der mit diesem vom Ethno-Medizinische Zentrum e.V. entwickelten Projekt behoben werden soll. Da sich gezeigt hat, dass der Zugang insbesondere auch zu Personen, die schwierig zu erreichen sind, mittels Mediatoren erleichtert wird, fördern das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Gesundheitund  dien Betriebskranken in Bayern das Projekt. Ab Mitte April sind die Absolventinnen einsatzbereit. Informationsveranstaltungen können in 14 verschiedenen Sprachen stattfinden: Albanisch, Bosnisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch.

Nähere Informationen zum Projekt und dem Schulungsangebot gibt es im Haus International Jacqueline Hesel, Orbankai 3, Landshut, Tel. 0871/319 47 48-0.

 

18.03.2011 Besichtigung der Spendengaben des Thailändischen Botschafters

Feierlich wurden die Gäste am Abend des 18.03.2011 von Herrn Thitadhammo und seinen Gemeindemitgliedern Frau Kindl, Frau Peter, Frau Dürmeier, Frau Yueh-Chuan, Herr Butsing und Herrn Schmidt begrüßt und in die bedeutsamen Hintergründe der Spendengaben durch die Thailändische Botschaft, die Königlich Thailändische Luftwaffe und Thai Airways eingeführt. Wir erfuhren, dass das besondere Muster (gleicht einem Reisfeld) der Mönchsroben aus dem Dilemma einer geklauten Robe entstand, als ein Mönch baden war sowie die verbrannten Gebeine vom Heiligen Buddha unter den Königshäusern aufgeteilt wurden. Ein Teil davon verwahrt in einer gläsernen Phiole steht nun am Altar des Bhodi Vihara Freising. Aber die großzügigen Spender dachten auch an die Unwirtlichkeit des Wetters in Deutschlands und dicke ockerfarbene Wollmützen können nun kalte Mönchsohren im Winter wärmen. Nach einer kurzweiligen und mit witzigen Anekdoten geschmückten Vorstellung der Spenden durch Herrn Thitadhammo konnten mit dem herben Geschmack eines Schluckes chinesischem Grüntees, Frühlingsrollen und wunderbar geschnitztem Obst der Abend bei interessanten Gesprächen verklingen.

Eine Liste der kompletten Spendengaben finden Sie hier.

29.03.2011 Freisinger Tagblatt: "Buddha bringt Glück nach Freising"

 

16.03.2011 Der Interkulturelle Garten Freising e.V. hat zwei freie Gärten!

Seit 4 Jahren gärtnern auf einem Hügel am nördlichen Stadtrand (neben dem Schafhof) Frauen und Männer verschiedenster Nationen im Interkulturellen Garten von Freising. Der integrative und vor allem der Gemeinschaftsgedanke stehen für sie im Vordergrund, erklärt die Vorsitzende Frau Celia Labitzke. Im gemeinsamen Pflanzen, Ernten und Feiern können die Gärtnerinnen und Gärtner ihre Deutschkenntnisse verbessern, neue Kontakte knüpfen und einen Einblick in die Lebensweisen verschiedener Nationen genießen. Der Verein entstand in Kooperation des Landkreises Freising und der Stadt Freising mit Unterstützung der Stiftung Interkultur. Das schöne Grundstück umfasst 1500 qm und wurde von der Staatlichen Forschungsanstalt der Fachhochschule Weihenstephan in Pacht überlassen. Aktuell stehen zwei Gartenparzellen frei und freuen sich auf Interessierte, die sie erblühen lassen wollen. Bei Interesse können Sie sich bei Frau Labitzke unter der Nummer: 08161-5190690 oder über EMail celia.labitzke©web,de melden.

Weitere Informationen zum Interkulturellen Garten finden Sie hier:

http://www.kreis-freising.de/landratsamt/behoerdenwegweiser/stabsstellen/gleichstellungsstelle/interkultureller-garten-freising/

http://www.stiftung-interkultur.de/interkulturelle-gaerten-in-bayern/freising

 

11.03.2011 Das Buddhistische Kloster Freising stellt ein neues Projekt vor!

"Dāna – Geben ist Glück": Mit dem Entwurf und der Verteilung von Aufklebern will das Bhodi Vihara die Kultur des Almosenganges in Deutschland fördern. Der Almosengang (pindapata) ist für die Mönche seit fast 2600 Jahren Teil ihrer täglichen Routine. Ohne die Anhaftung an Vorräte und Aufbewahrung von Lebensmitteln sollte das Leben des Wandermönches gewährleistet werden. In Deutschland spielt sich das Leben aus klimatischen Gründen nicht auf den Straßen ab, so dass die Mönche Schwierigkeit haben, mit Menschen, die spenden wollen, in Kontakt zu treten. Das Projekt "Dāna – Geben ist Glück" lässt den Mönch mit Hilfe von Aufklebern, die neben die Hausklingel, auf den Postkasten oder an den Gartenzaun geklebt werden können, wissen, daß er auf seinem Almosgengang jederzeit eingeladen ist, an der Tür zu klingeln. So können diejenigen, die gerne spenden möchten, falls ein Mönch an ihrem Haus vorbeikommt, durch diesen Aufkleber diese Absicht mitteilen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier!

 

25.02.2011 Neue Zweigstelle des Buddhistischen Kloster Freising Bhodi Vihara in der Fischergasse 18!

Buddhistische Skulpturen, Schilder und Fahnen werden bald umrahmt von der "Stadtmoosach" im kleinen Vorgarten des 60 qm großen Erdgeschoßes des "Fischerhauses" aus dem Jahr 1516. Das Bhodi Vihara Freising zieht in die ersehnten weiteren Räume zum Unterrichten und Meditieren ein. Der erwartungsvolle Vermieter freut sich gleichmaßen, wie seine neuen Mieter über die buddistische Nutzung der Klosterwohnung ab Mai 2011.

 

07.02.2011 Vortrag "Integration in und um Freising" in der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Freising

Gestärkt durch ein Gebet und ein reichhaltiges Frühstück entbrannte bei einem Vortrag der Integrationsbeauftragten, Nergiz Erten, mit dem Thema "Integration in und um Freising" eine leidenschaftliche Diskussion mit 18 Frauen aus Zolling und Freising. Im Rahmen der Bildungsarbeit der Evang.-Luth. Gemeinde Freising unter der Leitung von Pfarrerin Dorothee Löser findet das ökumenische "Frauenfrühstück Zolling" im monatlichen Turnus statt. Die Frauen können sich hier nicht nur vernetzen und austauschen, sie setzten sich mit den verschiedensten Themen aus Kultur, Religion, Gesellschaft und Politik auseinander. Die Bandbreite des interessanten und bunten Programms reicht von Klinikclowns, die über ihre Arbeit berichten bis hin zum Diskurs über 25 Jahre Tschernobyl.

Nähere Informationen hierzu erhalten sie beim Pfarramt der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Freising 08161-537570

 

 

01.02.2011 Es gibt sie wieder: Die Hausaufgabenhilfe mit Deutschförderung! Dringend ehrenamtliche Helfer_innen gesucht!

Die Suche der Direktorin der Grundschule St. Lantpert, Frau Kotsch, nach einem Träger für die verwaiste Hausaufgabenhilfe mit Deutschförderung, hat nun ein Ende. Durch die Vermittlung der Integrationsbeauftragten Frau Erten, hat der Verein „Hilfe von Mensch zu Mensch“ unter der Federführung von Frau Rademacher (Migrationsberatungsstelle) die Organisation und Durchführung dieses wichtigen Angebotes übernommen. Die Hausaufgabenbetreuung wird rege angenommen. Für die Beschäftigung der Kinder, nach dem Lernen und Hausaufgaben machen, braucht Frau Rademacher dringend ehrenamtliche Helfer_innen! Bei Interesse melden Sie sich bitte hier:

Nähere Informationen zu Kontaktdaten, Zeiten und Adresse finden Sie hier

 

30.01.2011 Vietnamesisches Neujahrsfest Freising

Am Sonntagnachmittag waren die Räume des Freisinger Jugendzentrums „Tollhaus“ nicht wiederzuerkennen. Fröhliche Farben, bunte Blumen- und Obstarrangements und viele Luftballons zauberten ein feierliches Ambiente. Die Vietnamesische Gruppe traf sich besonders fein herausgeputzt zum Neujahrsfest. Für das Vietnamesische Volk ist das Vietnamesische Neujahrsfest wie eine Mischung aus dem westlichen Silvesterfest, dem Neujahrstag, Weihnachten, Ostern und Erntedank zugleich. Es ist das Fest der Reinheit und Erneuerung. Mit Freude wurden die traditionellen Tänze der jungen Mädchen und einem bewundernden Kichern, das der vietnamesischen Frauen beobachtet. Beim Karaoke zeigte sich die Stimmgewalt jedes Einzelnen und das ungläubige Erstaunen der Hauptgewinnerin bei der Tombolaverlosung hinterließ bei den Anwesenden einen unvergesslichen Eindruck.

 

06.11.2011 Das Müttercafé kocht unter dem Motto „Ein Kürbis geht um die Welt“.

Die klirrende Kälte war am Abend des 6. November 2010 in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt nicht zu spüren. Die Organisatorinnen des Müttercafes Freising, Sabine von Garßen und Ute Bormann, hatten eingeladen zum gemeinsamen Kochen und Genießen der schönen Herbstfrucht Kürbis. Die Vielfalt der Gerichte, wie beispielsweise den orientalisch gefüllten Rondini oder dem Mediterranen Spinat-Kürbis-Strudel mit Feta spiegelte sich wieder in den Herkünften der Freisinger Frauen aus Vietnam, Italien, Philippinnen, Bayern und Russland. Zu den archaischen Klängen des Berimbao (Seiteninstument aus Kürbis), Cabassa und Shikire blickten staunende Kinderaugen bei einem leckeren Stück Kürbiskuchen. Die Rezepte finden Sie hier.

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